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“Abschuss light”: Niederösterreich erlaubt Schreckschüsse und Gummigeschosse zur Wolfsvergrämung

+++ Deutschland: Rasanter Anstieg der Wolfsschäden +++ Österreich: Tourismusbetriebe fürchten, dass Gäste wegen Wolf ausbleiben +++ Schweiz: Nur 12 von 29 Gespannen bestehen Schweißprüfung im Kanton Solothurn +++ Österreich: Jäger schießt Fuchs vom Auto aus – Polizei ermittelt +++ Brandenburg: Fuchs tötet WM-Orakel und drei weitere Pinguine +++

Als Reaktion auf die steigende Zahl von Wolfsrissen haben die Landeshauptmannschaften Zwettl und Gmünd in Niederösterreich Vergrämungsmaßnahmen gegen Wölfe gestattet. Die Jagdausübungsberechtigten vor Ort können künftig Schreckschüsse und Gummimunition einsetzen, um Wölfe zu vertreiben. Die Vergrämungsmaßnahmen dürfen in der Nähe von Weidetieren eingesetzt werden, wie Behördenvertreter den Jägern erläuterten. Für die Schreckschüsse ist scharfe Munition erlaubt, für den Vergrämungsbeschuss ist Gummischrot im Kaliber 12/70 vorgesehen. Diese Maßnahmen sind vorerst auf die Gemeinden Langschlag und Bad Großpertholz beschränkt. Dort sind seit dem 20. Juli 31 Schafe gerissen worden. Wildbiologen gehen davon aus, dass sich Wölfe in der Region dauerhaft angesiedelt haben. Deshalb sei es besonders wichtig, dass der Wolf seine Scheu nicht verliere, erklärte Landeskammerrat Daniel Heindl von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich gegenüber dem ORF. “Wir sind mit dieser Lösung sehr zufrieden”, sagte Heindl, das Land und die Behörden setzten mit Unterstützung der Jägerschaft auf Maßnahmen, um Nutztiere zu schützen.

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