Schlagwort-Archive: Schießstand

Petition fordert Erhaltung und Sanierung des Schiessstands Waakhausen

Auf openpetition.de ist eine Petition gestartet worden, die den Erhalt der Jagd- und Schießsportanlage in Waakhausen fordert. “Ein weiterer Schießstand ist von der dauerhaften Schließung bedroht, nachdem er 50 Jahre lang unterbrechungsfrei an dieser Stelle existiert hat. Die Folgen daraus für Jäger und Sportschützen wären katastrophal”, heißt es auf der Seite der Petition. Die Initiatoren fordern daher:

“Der Schießstand in Waakhausen darf unter keinen Umständen geschlossen werden

Die Freigabe der Erlaubnis zur umweltgerechten Sanierung des Schießstandes im Einklang mit Natur und Anwohnern

Die Vermeidung von unabdingbaren Folgeschäden für Natur und Umwelt, die aus einer Schließung zwangsläufig resultieren würden”

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Niedersachsen: Schiessstand Waakhausen macht dicht

Der Schießstand Waakhausen bei Worpswede (Landkreis Osterholt) stellt den Betrieb zum 30.06. “auf Grund des öffentlichen Drucks” ein, wie der Betreiber auf der Internetseite des Schießstands mitteilt. Das “Gesamtkonzept für den nachhaltigen und umweltgerechten Betrieb der Schießanlage in Waakhausen” sei gescheitert. Durch die Schließung verlieren “nicht nur hunderte von Jägern ihre Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit und Schützen ihre Sportstätte, sondern auch zehn Mitarbeiter auf dem Stand und in der Gastronomie ihren Arbeitsplatz”, heißt es in der Bekanntmachung der Betreiber weiter. Mit dem Aus für den Schießstand Waakhausen steht auch die Jungjägerausbildung der Jägerschaften in Bremen und Osterholz auf der Kippe. Gegen den Schießstand hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet, die vehement die Schließung des Schießstands forderte, wie die Wümme-Zeitung schreibt. Das Sanierungskonzept, das die Entsorgung der Altlasten und den Bau eines 20 Meter hohen Lärmschutzwalls vorsah, sei auf “erbitterte Gegenwehr” gestoßen.

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Bayern: Ohne Jagdschein und WBK in Verkehrskontrolle

Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz

In der Nacht zum Mittwoch wurde ein Autofahrer gegen 02.50 Uhr im Ortsbereich von Burgsinn (Landkreis Main-Spessart) zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Der 52-Jährige befand sich auf dem Rückweg von der Jagd. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Jäger nicht die vorgeschriebenen Ausweisdokumente bzw. Dokumente für Jagd und Waffe dabei hatte. Er erhält deshalb eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffen- und Jagdgesetz.

Das Problem dabei: Wegen eines solchen Verstoßes wird keine Waffenbehörde einem den Jagdschein entziehen. In § 5 des Waffengesetzes gibt es jedoch eine Vorschrift, die besagt, dass unzuverlässig ist, wer “wiederholt oder gröblich” gegen waffen- oder jagdgesetzliche Regelungen verstößt. Mehrere kleine – wiederholte – Verstöße können daher durchaus zu Ungemach führen. Deshalb: WBK und Jagdschein bei Jagd und Schießstandbesuch oder anderen Waffentransporten z.B. zum Büchsenmacher immer dabeihaben! PM/SE

Beitragsbild: Jagdschein und WBK. Foto: SE

Niedersachsen: Betriebserlaubnis für Schießstand Ahlhorn erloschen

Die Genehmigung nach dem Immissionsschutzgesetz und damit die Betriebserlaubnis für den Schießstand Ahlhorn (Landkreis Oldenbrug) ist erloschen. Die Jägerschaften Cloppenburg und Vechta haben nach der Genehmigung des Schießstands durch den Kreis die zweijährige Frist für die Aufnahme des Schießbetriebs verstreichen lassen und auch keinen Antrag auf Verlängerung gestellt, wie das Verwaltungsgericht Oldenburg anlässlich der Klage eines Anwohners gegen den Schießstand feststellte. Dies bedeutet einem Bericht von NWZonline zufolge, dass die Jägerschaften die Schießanlage aufgrund der rechtskräftig erteilten Baugenehmigung zwar errichten, aber nicht in Betrieb nehmen dürften. SE

DJV: Jäger halten sich fit für die Jagd

Eine repräsentative DJV-Befragung zeigt: Neun von zehn Jägern gehen regelmäßig auf den Schießstand oder ins Schießkino, davon über die Hälfte jährlich dreimal und mehr. Auch sonst bilden sich Waidfrauen und -männer aktiv fort. Knapp 27.000 Verbandsmitglieder haben im vergangenen Jahr allein an Fachveranstaltungen und Schulungen der Landesjagdverbände und des DJV teilgenommen. Darunter zahlreiche Multiplikatoren.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat heute weitere Daten aus der aktuellen Jäger-Umfrage veröffentlicht. Demnach trainiert jeder Jäger durchschnittlich etwa siebenmal jährlich mit seiner Waffe. Neun von zehn Jägerinnen und Jägern gehen dafür regelmäßig auf den Schießstand oder ins Schießkino, davon über die Hälfte dreimal und mehr. Dort werden beispielsweise anhand von Videosequenzen Situationen für die herbstlichen Bewegungsjagden geübt sowie Schüsse im Stehen oder Sitzen auf Scheiben mit den Umrissen jagdbarer Tierarten. Die Wertung der Schüsse orientiert sich an den inneren Organen: Höchste Punktzahl gibt es, wenn die Region um Herz oder Lunge getroffen wird. “Für den Tierschutz ist das regelmäßige Schießtraining entscheidend. Optimale Treffer müssen immer unser Anspruch als Jäger sein”, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Jörg Friedmann.

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Unter Aufsicht

Immer öfter verlangen Schießstände von Schützen die Befähigung zur Standaufsicht: Warum ist das so, wie wird man Standaufsicht und welche Konsequenzen bringt dieses „Amt“ mit sich?

 “Na, dann schießt mal schön !” – mit diesen Worten verabschiedet sich die Standaufsicht, um im Casino in Ruhe das eine oder andere Bierchen zu trinken. Ein Szenario, das manchem vertraut vorkommen mag, doch Vorsicht: „Standaufsichten, die ihre Aufgabe derart lax handhaben, wissen gar nicht, was sie riskieren“, mahnt der ehemalige DEVA-Geschäftsführer Helmut Kinsky: „Die stehen mit einem Bein in der Ecke.“ Eshandle sich bei der Aufsichtspflicht um unerlässliche gesetzliche Vorgaben, die einzuhalten seien. „Dass der Betreiber irgendeinen benennt, der dann fünf Schießstände gleichzeitig beaufsichtigt – das geht gar nicht“, kritisiert Kinsky.

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