Schlagwort-Archive: Schafherde

Niedersachsen: Wolf greift Schafherde vor den Augen des Schäfers an

+++ Schweiz: Erhöhte Wolfsdichte steigert Aggressivität von Mutterkühen +++

Neues von der “natürlichen Scheu” der Wölfe: In der Lüneburger Heide hat ein Wolf am hellichten Tag eine Schafherde angegriffen und sich eine Heidschnucke gegriffen – während der Schäfer seine Herde hütete. Der Schäfer rannte auf den Wolf zu, bewarf ihn mit Stöcken und Steinen und traf ihn sogar. Doch dem Wolf war das egal, wie der betroffene Schäfer der Bildzeitung berichtet: Der Wolf umkreiste und belauerte den Schäfer eine Dreiviertelstunde lang, kam auf bis zehn Meter an den Mann heran. Der Schäfer rief seinen Chef an, erst als dieser mit dem Auto auf die Herde zufuhr, trollte sich der Wolf. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Niedersachsen: Schafherde angegriffen – Jäger erschiesst Huskys

Am Donnerstagmorgen, 09.05.2019, kurz nach 06.00 Uhr, teilte ein Binnenschiffer auf der Weser der Polizei mit, dass im Bereich von Bücken eine kleinere Schafherde von zwei Hunden attackiert werden würde. Der Hinweisgeber konnte erkennen, dass bereits einige Schafe in die Weser geflüchtet waren. Auf der Weide lagen bereits eine Reihe von Tieren zum Teil verletzt, zum Teil augenscheinlich bereit tot. Zu seinem eigenen Schutz und zum Beenden der Angriffe auf die Schafe erschoss ein erfahrener Jäger die beiden schäferhundgroßen Hunde. Im Rahmen der Ermittlungen der Polizei Hoya erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei den beiden wildernden Hunden um zwei Huskies gehandelt hatte, die bereits seit Dienstagabend, 07.05.2019, in Holtorf vermisst wurden.

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Bulgarien: Skiurlauber nach Unfall von Wölfen verfolgt

Wolf in Gütersloh nachgewiesen – weitere Schafherde attackiert

Ein ungewöhnliches Reiseerlebnis wurde dem indischstämmigen Briten Janveer Sandhu im Skiurlaub in Bulgarien zuteil: Der 30jährige war von der Piste abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Vorfall soll sich Anfang Februar im Skigebiet Bansko ereignet haben. Der Bruchpilot war nicht bewusstlos, stand aber unter Schock, berichtete er der britischen Zeitung Telegraph (die auch interessante Bilder von dem Verletzten online gestellt hat). Als er sich benommen umsah, bemerkte er drei Wölfe, die aus einer Entfernung von einigen hundert Metern auf ihn zuliefen. Er begann, talwärts zu steigen, kam aber nur sehr langsam vorwärts, weil er hüfttief im Schnee steckte. Er zog die Skistiefel aus, in denen er weder gut laufen, noch klettern konnte: “Ich habe nicht an meine Füße gedacht”, sagte er dem Telegraph, “ich wollte nur mein Leben retten.”

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