Schlagwort-Archive: Saufang

Dr. Hinrich Zoller ist tot

Der Zoologe und Wildtier-Biologe Dr. Hinrich Zoller ist im Alter von 40 Jahren überraschend verstorben. Dr. Hinrich Zoller war in der Jägerschaft vor allem mit seinen Arbeiten zum Schwarzwildfang bekannt geworden. Die Universität Rostock veröffentlichte einen Nachruf auf den Wissenschaftler, in dem es heißt:

Die Universität Rostock trauert um Dr. Hinrich Zoller

Am 19. Januar 2018 wurde Herr Dr. Hinrich Zoller (40) plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen. Der Zoologe und deutschlandweit bekannte Wildtier-Biologe lehrte und forschte seit 2012 an der Universität Rostock auf dem Gebiet der Biologie. Die Universität Rostock trauert um Hinrich Zoller.

Hinrich Zoller wurde am 22. Oktober 1977 in Rostock geboren. Nach seiner Schulzeit in Rostock und Bützow studierte er ab 1998 an der Universität Rostock und schloss sein Studium mit dem Diplom in Biologie 2004 erfolgreich ab. Er wurde 2010 ebenfalls an der Universität Rostock promoviert. Zwischen 2004 und 2008 und dann wieder ab 2012 arbeitete Dr. Zoller am Institut für Biowissenschaften (Allgemeine & Spezielle Zoologie) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

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Bayern: BJV lehnt Saufänge ab – Bauernverband “irritiert”

+++ Bauern in Schleswig-Holstein fordern Desinfektionsstationen an der Grenze und Saufänge gegen ASP +++

Zurück ins Mittelalter? Der Bauernverband fordert statt effektiver Schwarzwildjagd brutale Ausrottung und den Einsatz von Medikamenten, beklagt der Bayerische Jagdverband (BJV) in einer Pressemitteilung: “Die Zeiten brutaler Jagdmethoden à la Mittelalter sind zum Glück schon lange vorbei“, betont Prof. Dr. Jürgen Vocke, der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes. Sie wären heute in unserer Gesellschaft  auch zu Recht nicht mehr möglich. „Um so mehr wundert es mich“, so Vocke „dass der Bauernverband immer wieder die brutalste Form der Ausrottung, den so genannten Saufang, zur Reduzierung der Schwarzwildbestände fordert.“

Saufänge seien, so der BJV, “eine Art Lebendfalle, in die die Wildschweine ahnungslos hinein laufen, aber nicht mehr herauskommen. Dort eingepfercht, geraten sie in Panik und schreien um Ihr Leben. In dieser Falle werden die Wildschweine dann getötet, eines nach dem anderen, vor den Augen der anderen Tiere.”

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Insider bestätigt: Brandenburger “Praxisleitfaden” zum Sauenfang in endgültiger Version

Wie ein Insider gegenüber der JAWINA-Redaktion bestätigte, liegt der Praxisleitfaden zum Sauenfang mittlerweile in einer endgültigen Fassung vor. Diese ist bereits gedruckt und wird an die zuständigen Stellen verteilt.

Der Abschnitt über das Töten der gefangenen Wildschweine ist überarbeitet worden. Darin heißt es jetzt:

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Wegen ASP: Brandenburg plant Einrichtung von Saufängen

Das Land Brandenburg plant offenbar, wegen der drohenden Ausbreitung von ASP die Wildschweinpopulation im Lande mit Hilfe von Sauenfängen zu dezimieren. Der Entwurf eines entsprechenden Leitfadens, herausgegeben vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) und dem Landesforstbetrieb Brandenburg, liegt der Redaktion vor. Nach Auskunft des MLUL handelt es sich bei dem Leitfaden lediglich um “Arbeitsentwürfe, die verwaltungsintern noch abgestimmt werden müssen.” Nach Informationen von JAWINA liegt der Leitfaden jedoch bereits in einer überarbeiteten, druckreifen Version vor.

In der Einleitung des Leitfadens heißt es zur Begründung: “Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten, zeitweise nicht bejagbarer [sic] Agrarstrukturen, die permanente Nichterfüllung der Abschussquoten von erforderlichen Anteilen an Jungwild und Bachen sowie insbesondere die immer näher rückende Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest (ASP) macht es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren.”

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