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Sachsen: Petition “Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe” erfolglos

+++ Thüringen: Dem Rotwild eine Chance – Podiumsdiskussion zum Thema „Rotwild im Südharz. Fluch oder Segen?“ +++ Niedersachsen: Keine Rechtsgrundlage – Landesregierung untersagt Waldsperrungen gegen Jagdstörer +++ Hessen: Jäger setzen 1000 Euro Belohnung aus für Hinweise, die zur Ergreifung Von Quad- und Motocrossfahrern führen +++

Die Petition „Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe“ ist vom Petitionsausschusses des Sächsischen Landtags abgeschmettert worden. Nach Informationen von JAWINA soll der zuständige Berichterstatter im Ausschuss, Andreas Heinz, CDU, im wesentlichen die Stellungnahme des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) bzw. des Staatsbetriebs Sachsenforst (SBS) zur Begründung der Ablehnung übernommen haben. Im folgenden dokumentieren wir die Entscheidung des Petitionsausschusses im Wortlaut:

Sammelpetition 06/02010/3 Rotwild im Erzgebirge

Beschlussempfehlung: Der Petition kann nicht abgeholfen werden.

Unter der Überschrift „Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe“ erheben die Petenten folgende Forderungen:

1. Änderung der Jagdbehördenstruktur.
2. Pflichtmitgliedschaft aller Jagdbezirke in Hegegemeinschaften.
3. Bejagung von Rot-, Dam-und Muffelwild nur mit Abschussplan, der im Einvernehmen mit den Hegegemeinschaften von den unteren Jagdbehörden zu bestätigen oder festzusetzen ist.
4. Streichung der jagdgesetzlichen Regelung, wonach sechs weibliche Stücke der Arten Rot-, Dam-und Muffelwild innerhalb von drei Jagdjahren ohne Abschussplan erlegt werden dürfen.
5. Begrenzung der Jagdzeit auf Schalenwild (außer Schwarzwild) bis zum 31. Dezember eines Jahres.
6. Erarbeitung staatlich finanzierter Wildtiermanagementpläne als Grundlage für die Arbeit der Hegegemeinschaften.

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