Schlagwort-Archive: Sächsisches Umwelt- und Landwirtschaftsministerium (SMUL)

Sachsen: Reden übers Rotwild

+++ Sachsen-Anhalt: Rotwildpopulation im Westharz soll halbiert werden +++ Österreich: 64-jähriger verkauft selbstgemachte Einsteckläufe – Polizei stellt Waffenarsenal sicher +++

Auf Initiative des Landesjagdverbandes Sachsen e. V. fand am 01.04.2019 ein Gespräch mit Vertretern von SMUL und SBS statt. Das Gespräch sollte Verbesserungspotenziale in der Zusammenarbeit zwischen dem Staatsbetrieb Sachsenforst und den Jägern im Landesjagd-verband aufzeigen. Die ursprüngliche Idee zu diesem Gespräch stammt von Herrn Minister Schmidt.

Es wurde deutlich, dass Änderungen am Jagdgesetz zwingend notwendig sind.
So ist beispielsweise darauf hinzuarbeiten, dass bei der Abschussplangestaltung künftig wieder das Einvernehmen statt des gegenwärtigen Benehmens zwischen den beteiligten Akteuren erzielt werden muss.

Differenzen gab es hinsichtlich folgender Aspekte:

1. Fütterungskonzepte:

Fütterungskonzepte sind eigentumsübergreifend zu erstellen. Sie müssen eine Erhaltungs-fütterung zur Wildschadensabwehr enthalten. Hierfür sind die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen.

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Sachsen: 765.000 Euro für den Wolf in 2017

+++ Österreich: “Wolf wird Millionen kosten” +++ Mecklenburg-Vorpommern: Jäger schießt 630-Gramm-Monsterbock +++ USA: Bundesstaat Wyoming erlaubt erstmals nach 44 Jahren Jagd auf Grizzlys +++

Knapp 765.000 Euro hat das Land Sachsen im Jahr 2017 für Entschädigungen und Forschung im Zusammenhang mit dem Wolf sowie die Tätigkeit des Kontaktbüros “Wölfe in Sachsen” ausgegeben. Das geht aus der Antwort des sächsischen Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums (SMUL) auf eine Kleine Anfrage (Drs.-Nr.: 6/13130) des CDU-Abgeordneten Andreas Heinz hervor. Knapp 258.000 Euro wurden für Präventionsmaßnahmen, also den Schutz von Weidetieren vor Wolfsrissen ausgegeben, 254.000 Euro kosteten wissenschaftliche Begleitung und Wolfsmanagement. Allein an die umstrittene Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung mit Sitz Frankfurt/Main, die die DNA-Analysen bei Wolfsrissen durchführt, überwies der Freistaat Sachsen “2014 144,8 TEuro, 2015: 118,4TEuro, 2016 123,6 TEuro und 2017: 160,2 TEuro.”

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