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NRW: Grundeigentümer fürchten finanzielle Verluste durch “ideologisch geprägte Jagdrechtsbeschränkungen”

Dass die Landesregierung, vor allem das zuständige Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, einen Paradigmenwechsel bei der Jagd angekündigt hat, sehen die beiden nordrhein-westfälischen Verbände der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer mit großer Besorgnis. Wie aus den Vorberatungen zu einem Ökologischen Landesjagdgesetz verlautet, sollen bewährte und notwendige Jagdpraktiken in Frage gestellt werden, weil sie Natur- und Tierschutz-Anforderungen angeblich nicht entsprechen. Der Vorsitzende des Rheinischen Verbandes der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften e.V. (RVEJ), Antonius Freiherr von Boeselager, und der Vorsitzende des Verbandes der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften Westfalen-Lippe (VJE), Clemens Freiherr von Oer, befürchten deshalb, dass ein ideologischer Paradigmenwechsel dazu führen wird, dass zahlreiche Jagdreviere nicht mehr zu verpachten sind. „Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer brauchen aber Jäger, die sich für die Jagdreviere interessieren und bereit sind, diese zu bewirtschaften und zudem die gesetzliche Wildschadensersatzpflicht zu übernehmen. Finden sich aber kaum mehr Jagdinteressenten, was bereits heute für einzelne Reviere festzustellen ist, trifft die Wildschadensersatzpflicht die Gesamtheit der Grundeigentümer!“ – warnen die beiden Vorsitzenden.

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