Schlagwort-Archive: Riss

Wildkamera erwischt Wolf mit Frischling

Dessert mit Streifen: Dieses faszinierende Bild eines Wolfs, der einen Frischling im Fang davonträgt, hat die Wildkamera eines Jägers (der nicht genannt werden möchte) bei Torgau (Landkreis Nordsachsen) aufgenommen.

Foto: privat

JAWINA dankt dem anonymen Weidmann für die Genehmigung zur Veröffentlichung!

 

Mecklenburg-Vorpommern: Wolf riss zehn Schafe bei Lübtheen

Umweltministerium: Schaden wird ausgeglichen

Es ist dieser Tage nicht leicht, ein Schaf zu sein: Am vergangenen Sonntag (27. Dezember 2015) kam es in der Ortschaft Volzrade südlich von Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) zu einem Rissvorfall, wie das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (LUMV) mitteilt. Zehn Schafe wurden getötet, sechs verletzt. Drei Schafe werden vermisst. Sie wurden höchstwahrscheinlich verschleppt. Der hinzugezogene Rissgutachter konnte den Wolf eindeutig als Verursacher ausmachen. Der typische Kehlbiss und die große Menge des gefressenen Fleisches seien klare Hinweise. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass es sich um das Wolfsrudel handelt, das sich in der Lübtheener Heide angesiedelt hat. Der Vorfall ereignete sich nur wenige hundert Meter vom Waldrand entfernt.

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Bayern: Luchs reißt Gatterwild

Im Schönderlinger Wald bei Schondra im bayerischen Landkreis Bad Kissingen hat ein Luchs drei Damhirsche in einem Gatter gerissen. Das berichtet OsthessenNews. Zunächst waren es nur zwei, doch Experten rieten dem Gatterbetreiber, die Kadaver liegen zu lassen, weil Luchse häufig zu einem Riss zurückkehren und die Hoffnung bestand, den Luchs mit einer Fotofalle hundertprozentig zu überführen. Ein guter Tipp: Denn der Luchs kam wieder, allerdings verschmähte er das Aas und riss sich lieber einen frischen Hirsch. Das mit der Überführung des Luchses klappte auch, weil der Gattermeister das Tier auf frischer Tat ertappte: Der Mann sah den Luchs mit einem lässigen Satz über den Zaun entschwinden.

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“Verhaltensauffälliger” Wolf darf getötet werden

Der angeblich “verhaltensauffällige” Wolf, der bei Mölln mehrere Schafe einer Herde gerissen hatte und sich dann nur widerwillig vom Riss vertreiben ließ, darf getötet werden. Das schleswig-holsteinische Umweltministerium hat dem zuständigen Wolfsbetreuer erstmals die Genehmigung erteilt, das Tier mit Gummigeschossen zu vertreiben oder notfalls gar zu erschießen. Das berichten die Kieler Nachrichten. Aber ist das nicht ein bisschen übertrieben? Es laufen so viele verhaltensgestörte Kreaturen herum, die schießt man ja auch nicht gleich alle tot. Wo käme man denn da hin? Vielleicht hat der Wolf ja ADHS, und mit einem Ritalin-präparierten Schaf dann und wann ließe sich das ganz ohne unnötige Brutalität beheben…

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Schweiz: Calanda-Wölfe reißen Jagdhund

Das Wolfsrudel, das am Berg Calanda in den Schweizer Kantonen Graubünden und St. Gallen seinen Einstand hat, soll bereits Anfang Dezember den Jagdhund eines ortsansässigen Jägers gerissen haben. Das berichtet das Schweizer Nachrichtenportal 20 Minuten. Demnach hat sich der Hund aus dem Einwirkungsbereich seines Herrn entfernt, als dieser beim Holzhacken war. Nach zwei Tagen der Suche fand der Hundehalter die Überreste seines Hundes: Einen Knochen und Blut. An der Fundstelle entdeckte er zahlreiche Wolfsspuren. Man habe gesehen, dass ein Kampf stattgefunden habe, erklärte der Jäger gegenüber 20 Minuten.

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Institut untersucht toten Schäferhund in Sachsen

Wolfsattacke bisher nur Annahme

Rätselraten um einen toten Schäferhund- Mischling in Hoyerswerda: Bis zum Abschluss der Untersuchungen gibt es keine Gewissheit, ob das Tier tatsächlich einem Wolf zum Opfer fiel. «Der Hund wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin seziert, um Aufschluss über die Umstände seines Todes zu bekommen», sagte Ministeriumssprecher Frank Meyer am Montag in Dresden. Denkbar sei auch, dass der Hund von Artgenossen angegriffen wurde.

Zudem werde eine genetische Probe genommen, um den «Täter» zu ermitteln. Konkret geht es um Haarbüschel, die man im Maul des toten Hundes fand – Spuren eines Kampfes zwischen den Tieren. Per DNA-Analyse dürfte sich relativ unproblematisch feststellen lassen, ob die Haare von einem Wolf oder einem anderen Hund stammen. Meyer rechnet damit, dass die Untersuchungen etwa zehn Tage dauern.

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Sachsen: Wolf soll Tierheim-Hund bei Hoyerwerda gerissen haben

Ein Wolf soll auf dem Gelände einer Tierpension in Hoyerswerda einen Schäferhund getötet haben. Dafür hätte er einen zwei Meter hohen Zaun überwinden müssen. Das berichtet der Wochenkurier, eine Gratiszeitung, die in Südbrandenburg und Sachsen verbreitet wird. Ein Tierarzt, der den Kadaver von Udo, einem neun Jahre alten belgischen Schäferhund begutachtete, ist sich demnach sicher, dass die Verletzungen des Tiers auf einen Wolf hindeuten. Udos Überreste wurden dem Wildbiologischen Büro Lupus übergeben. Eine DNA-Untersuchung soll zweifelsfrei klären, ob tatsächlich ein Wolf zugeschlagen – oder vielmehr -gebissen – hat.

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