Schlagwort-Archive: Rettung

Hessen: Feuerwehr rettet Jäger von Hochsitz

Die Feuerwehr Hessisch Lichtenau hat am Donnerstag einen 83-jährigen Jäger in einem Waldstück zwischen Hessisch Lichtenau und Günsterode (Werra-Meißner-Kreis) von einem Hochsitz gerettet. Der Mann war nach Mitternacht zur Jagd aufgebrochen. Als er am nächsten Morgen nicht zurück war, verständigte seine Frau die Polizei. Mit Hilfe eines Mitarbeiters von Hessenforst konnte der während des Ansitzes offenbar zusammengebrochene Mann auf dem Hochsitz gefunden werden. Da die Einsatzstelle etwa 300 bis 400 Meter von befestigten Wegen entfernt war, konnte die Drehleiter nicht eingesetzt werden, wie die Feuerwehr berichtet. Daher brachten Feuerwehr und Rettungsdienst ein “improvisiertes Seilsystem mit einem speziellen Sitzgurt” zur Anwendung, mit dessen Hilfe der Verunglückte aus zirka fünf Metern Höhe geborgen wurde.

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Bayern: Polizei rettet Frischling

Am 23.04.18 um 06:24 Uhr erreichte die Autobahnpolizei Günzburg eine Mitteilung, dass sich ein junges Wildschwein auf der dreispurig ausgebauten A 8 Richtung München befinden soll. Die Beamten drosselten den dichten Verkehr, um das Tier möglichst gefahrlos zunächst aufzufinden und ggf. von der Fahrbahn verbringen zu können. “Sehr zum Erstaunen”, so die Polizei, “wurde tatsächlich ein unverletzter, ca. vier Wochen alter Wildschwein-Frischling, welcher zusammengekauert auf dem linken Fahrstreifen an der Betongleitwand saß, aufgefunden. Dieser durfte dann seine erste Streifenfahrt im Dienstfahrzeug der APS Günzburg unternehmen und mit zur Dienststelle fahren. Dort stand eine für solche Fälle eigens beschaffte Tierbox zur Verfügung, der Frosch wurde mit Wasser und Milch erstversorgt. Ein Beauftragter holte das Tier später ab um es etwas aufzupäppeln und zu einem späteren Zeitpunkt in Abhängigkeit von der körperlichen Konstitution wieder auszuwildern. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten… PM

Beitragsbild: Der vorerst gerettete Frischling. Foto: Polizei

Jäger rettet Mann auf Suche nach Freundin

Zu einer grotesken Rettungsaktion kam es am Freitag Abend im Naturschutzgebiet Nördliche Oberkaue (Niedersachsen, Landkreis Gifhorn): Ein Jäger hörte, verstärkt durch die Mikrofone seiner elektronischen Gehörschützer Hilferufe und alarmierte Rettungskräfte, wie das Onlineportal regionalGifhorn.de berichtet. Der Jagdpächter entdeckte bald einen stark unterkühlten Mann – ohne Schuhe. Der Einsatzleiter des Sanitätsdienstes erklärte gegenüber regionalGifhorn.de, dass man den verwirrt wirkenden 39jährigen hätte reanimieren müssen, wäre seine Körpertemperatur nur ein Grad kälter gewesen. Da der vermutlich unter Schock stehende Barfüßer ständig nach seiner Freundin fragte, wurde eine Suchaktion auch nach dieser eingeleitet, Feuerwehren und eine Rettungshundestaffel durchkämmten das Gebiet. Die Polizei fand sie in der Wohnung eines Freundes des Unterkühlten. Wie genau der Mann ohne Schuhe in das Naturschutzgebiet kam und was er dort wollte, ließ sich regionalGifhorn.de zufolge nicht klären. Der Wildsachweinjäger habe ihm vermutlich das Leben gerettet. SE

Beitragsbild: Mikrofon in elektronischem Gehörschutz. Foto: SE

Mülheim a.d. Ruhr: Feuerwehr rettet Eisvogel

Eisvögel sind begehrte Fotoobjekte in den Saarner Ruhrauen in Mülheim an der Ruhr (NRW). Viele Fotografen sind täglich auf der Lauer um Fotos dieser wunderschönen Vögel zu schießen. Diesen Umstand verdankte ein Eisvogel gestern sein Leben. Der Fotograf Reiner Worm hatte nach langen Warten endlich einen Eisvogel vor der Linse. Doch dann musste der Fotograf mit ansehen, wie sich sich der kleine Vogel in einer Angelschnur verfing. Mit letzter Kraft konnte er sich noch auf einen über dem Wasser befindlichen Ast retten. Der Vogel war an dem Ast gefesselt. Sofort alarmierte der Fotograf die Feuerwehr Mülheim. Da sich der Ast mit dem Vogel an einer sehr schwer zugänglichen Stelle befand, kam ein Schlauchboot zum Einsatz. Langsam näherten sich die Feuerwehrleute der “Unglücksstelle”. Dort angekommen konnten sie den Eisvogel aus seiner misslichen Lage befreien. Behutsam wurde er ans Ufer gebracht. In einer Transportbox wurde der “Patient” zu einer Duisburger Tierklinik gebracht um eventuelle Verletzungen auszuschließen. PM/SE

Die Feuerwehr Mülheim bedankt sich bei dem aufmerksamen Fotografen und hofft das es dem kleinen Tier bald wieder gut geht. (TDr)

Fotos der Rettungsaktion gibt es auf der Facebookseite der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr unter folgenden Link: https://www.facebook.com/Feuerwehr.MuelheimRuhr/posts/1479036422169701

Die gesamte Fotostrecke des Fotografen gibt es hier: http://www.foto-worm.de/index.php?/Bilder/tiere/2017-eisvogelrettung

Beitragsbild: Eisvogelrettung auf der Ruhr. Foto: Reiner Worm

Feuerwehr rettet Rottier

Die Feuerwehr hat ein Rottier aus dem Waldsee in Rieden/Eifel (Rheinland-Pfalz, Landkreis Mayen-Koblenz) gerettet. Auf der Internetseite des SWR ist ein Video der Rettungsaktion zu sehen. Das Tier war im Eis eingebrochen und konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Die Einsatzkräfte zogen es mit einer Mischung aus Lasso und Rettungsring an Land. Zuvor hatten zehn Feuerwehrleute eine Rinne ins Eis geschlagen, um das Stück erreichen zu können. Das stark unterkühlte Tier verbrachte die Nacht unter Decken und Rotlichtlampe auf dem Hof einer Tierärztin und konnte am nächsten Tag in die Freiheit entlassen werden.

Ein ausführlicheres Video der Rettungsaktion gibt es hier zu sehen.

Die Redaktion dankt JAWINA-Leser LB für den Hinweis!

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrag auf der SWR-Internetseite (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

Förster rettet Wildschwein

Der Hinweis kam von einem Pilzsucher: Ein Wildschwein habe sich da in eine sehr missliche, um nicht zu sagen, aussichtslose Situation gebracht (siehe Beitragsbild). Der Förster – von dem verbürgt ist, dass er zu anderen Anlässen und Zwecken schon auf weitaus größeren Sauen geritten ist – eilt zum Ort des Geschehens und steigt zu dem gefangenen Frischling in den Schacht hinab.

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Bambi revisited

Er befürworte es nicht, Wildtiere als Haustiere zu behalten, erklärt der litauische Jäger Darius Sasnauskas in den Erläuterungen zu einem Video über die “Rettung” und Auswilderung eines Weißwedelkalbs, das er auf seinem YouTube-Channel veröffentlicht hat und schon mehr als zwei Millionen Mal angesehen wurde. Dieser Fall sei aber eine Ausnahme: Das Kalb war eines von zwei Zwillingskälbern, es hatte ein verletztes Bein, wurde vom Muttertier verlassen und hatte keine Chance, in der Wildnis zu überleben. Ob die Überlebenschancen des Kalbs, das während der Aufzucht von Hand an Hunde und Menschen gründlich gewöhnt wurde, dauerhaft gesteigert wurden, darf bezweifelt werden. Außer Frage steht allerdings, dass solche Bilder Nachahmer erzeugen, die sich “verlassene” Rehkitze aneignen, um sie zu retten und auch  mal eine gute Tat zu vollbringen. Oder sich ein originelles Haustier wünschen.

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Österreich: Freerider retten Hirsch

Das österreichische Fernsehen ORF zeigt auf seiner Internetseite ein Video einer außergewöhnlichen Hirschrettung: Eine Truppe Freerider rettet einen Hirsch, der in eine Schneespalte gerutscht war und eigentlich unrettbar festsaß: Nur noch ein Stück des Geweihs guckte heraus.

Jäger retten Schwan

“Hey, könnt ihr mal gucken, was mit dem Schwan da ist? Der kommt da nicht weg!”, schallte es über den See, den das Jawina-Hard-Core-Hunting-Team soeben mit zwei stolzen, rudergetriebenen Schaluppen zum Zweck der Entenjagd befuhr. Stimmt, da war was – aus dem Augenwinkeln waren mir auch schon die merkwürdigen ruckenden Bewegungen des Schwans aufgefallen, der vor dem Inselchen zur Linken scheinbar friedlich vor sich hin dümpelte. “Kurs Nord-Nordost, klar bei Oberbramstenge zum Rundbrassen”, erscholl also der Ruf an den Navigator, der seemännisch korrekt mit den Worten “Hinten oben zehn, Herr Kaleun”, antwortete.

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