Schlagwort-Archive: Rentner

Berlin: 80jähriger Fleischer wildert Bache – mit Beil

Von einem interessanten Wilderei-Fall berichtet die Polizei Berlin auf ihrer Facebook-Seite: “Was ein Zeuge letzte Nacht auf einem Supermarkt-Parkplatz in Reinickendorf beobachtet, lässt ihn sofort die 110 rufen. Gegen 22:40 trifft unsere Funkstreife dort auf eine Frau in einem geparkten Auto. “Ich warte auf meinen Mann, der gleich von der Arbeit kommt”, sagt die 75-Jährige. Was sie mit “Arbeit” meint, stellt sich raus, als unsere Streife sich weiter umschaut. Sie finden eine enthauptete Bache, gehäutet und teilweise ausgenommen. Verwertbare Eingeweide und einige größere Stücken Fleisch liegen schon in einer Kiste. Schlachtutensilien liegen daneben, der Tatverdächtige versteckt sich im Gebüsch.

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Schweiz: Deutscher Rentner vom Vorwurf der Wolfswilderei freigesprochen

Schuldsprüche jedoch wegen mehrfacher Verstöße gegen Jagd- und Waffenrecht

Am 7. März 2016 ist bei Raron im Schweizer Kanton Wallis der bereits stark verweste Kadaver eines männlichen Wolfs gefunden worden, der durch DNA-Analysen als M63 identifiziert wurde. Am Freitag musste sich ein deutscher Rentner, der seit Jahren in der Region wohnt, vor dem Bezirksgericht Brig wegen des Verdachts auf illegalen Abschuss dieses Wolfs verantworten. Das Gericht sah die von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe jedoch nicht als erwiesen an. So ließ sich das in dem Kadaver gefundene Geschoss nicht eindeutig einem bestimmten Gewehr zuordnen. Außerdem sei nicht bewiesen worden, dass sich M63 zum Tatzeitpunkt tatsächlich in dem Gebiet aufgehalten habe, in dem der Beschuldigte der Fuchsjagd nachging. Das Gericht sprach den Angeklagten daher vom Vorwurf des illegalen Wolfsabschusses frei. Des weiteren wurde er auch vom Vorwurf unrechtmäßiger Abschüsse eines Wildschweins, eines Rotwildkalbs und eines Rotspießers sowie diverser weiterer Verstöße gegen das Waffengesetz freigesprochen.

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Berlin: Keiler greift Spaziergänger an

Mehrere schwere Unfälle mit Wildschweinen

In einem Hundeauslaufgebiet im Norden Berlins sind ein 73 Jahre alter Mann und sein Hund durch den Angriff eines Wildschweins schwer verletzt worden. Einem Bericht der BZ zufolge hatte der Airdale-Terrier des Rentners einen 120-Kilo-Keiler im Schlaf überrascht. Der Keiler packte den Hund, als dessen Besitzer das jämmerliche Klagen des Hundes hörte, eilte er hinzu und wurde selbst attackiert. Der Herr kam ins Krankenhaus, der Hund in die Tierklinik, inzwischen sind beide wieder wohlauf.

Weniger glimpflich ging die Kollision eines Rollerfahrers mit einem Wildschwein in NRW aus: Bereits am Donnerstagmorgen gegen 05:50 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Motorroller auf der 516 von Mühlheim in Richtung Belecke (Kreis Soest). In Höhe der Einmündung Erley querte ein Wildschwein die Fahrbahn. Es kam zur Kollision zwischen dem Wildschwein und dem Motorroller. Dabei stürzte der 58-Jährige auf die Fahrbahn. Trotz notärztlicher Erstversorgung erlag der Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

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Sachsen: 80-jähriger Rentner entwaffnet

Und wieder ist Deutschland ein Stückchen sicherer geworden: Weil er im Februar 2017 seine Schreckschusspistole nach einer Reparatur auf einem vermeintlich menschenleeren Parkplatz im sächsischen Erzgebirgskreis ausprobierte, ist ein 80 Jahre alter Rentner wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldauflage in Höhe von 500 Euro verurteilt worden. Außerdem wird die Waffe eingezogen. Ursprünglich sollten es sogar 600 Euro sein, aber der Angeklagte hielt dem Richter erfolgreich vor, dass seine konfiszierte Schreckschusswaffe schließlich auch Geld gekostet habe. Ein Bauhof-Mitarbeiter hatte den alten Mann dabei beobachtet, wie er ordentlich die Hülsen der verschossenen Platzpatronen aufsammelte und einer hiesigen Tradition folgend die Polizei verständigt. Der Besitz einer Gas- oder Schreckschusspistole ist in Deutschland Personen ab 18 Jahr zwar erlaubt, für das Führen außerhalb des eigenen Grundstücks ist seit 2003 ein sogenannter Kleiner Waffenschein erforderlich. Dies war dem Rentner wohl entgangen.

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Berlin: Bache beißt Rentner krankenhausreif

Im waldreichen Bezirk Reinickendorf im Norden Berlins ist am gestrigen Sonntag Vormittag gegen 10.30 Uhr eine Bache durch das offen stehende Gartentor in einen Vorgarten eingedrungen. Dort rannte sie zunächst einen 48jährigen Bewohner um und durchbrach den Zaun zum Nachbargrundstück. Als die Bache den 78 Jahre alten Vater des bereits niedergestreckten Bewohners erblickte, nahm sie ihn sofort an und biss ihn ins Bein. Der Rentner musste mit Bissverletzungen am Bein ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach dem Angriff schob sich die Sau in einem Gebüsch auf dem Privatgrundstück ein. Der herbeigerufene Stadtjäger brachte sie zur Strecke.

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Berlin: Rentner stirbt nach Wildschwein-Angriff

Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist ein Ehepaar von einem Wildschwein angegriffen worden. Der 80-jährige Mann überlebte die Attacke nicht, er starb vermutlich vor Schreck an einem Herzanfall. Die Frau wurde von dem Wildschwein auf dem eigenen, an den Wald angrenzenden Grundstück von dem Wildschwein gebissen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits im Oktober 2012 hatte ein Wildschwein in Berlin Jungfernheide, drei Menschen angefallen und leicht verletzt. Die 120-Kilo-Sau war zuvor von einem Auto angefahren worden, hatte sich in einem Gebüsch versteckt und reagierte übellaunig auf Passanten.

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