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Guns of London

Teil 1: Rigby und die Remembrance Poppies

London – das war die Traum-Destination meiner verkorksten Jugend. Musik, Movies, Mode, moderne Literatur – sprich: alles, was wirklich wichtig war – kam aus London oder stand in inniger Verbindung zu dieser Stadt, dem heiligen Gral der Anglophilen. Der Zeitgeist schien über den Wassern der Themse zu schweben, das Zentrum der Erdanziehungskraft irgendwo zwischen Hampstead und Greenwich zu verorten zu sein. Und war es nicht schon lange so? London sei die größte und großartigste (the biggest, and the greatest) Stadt der Welt, schrieb Joseph Conrad, Paris, verglichen mit London, nur “ein Quark, urteilte Fontane und wer Londons überdrüssig sei, sagt Samuel Johnson, der sei des Lebens überdrüssig: When a man is tired of London, he is tired of life.

Es wäre keine Zeitverschwendung, sich wochenlang einfach nur durch die Straßen dieser faszinierend lebendigen, vielfältigen, geschichtsträchtigen, boomenden Metropole treiben zu lassen, die unzähligen Museen und Galerien rechtfertigten ein Auslandssemester, die Kneipen, Bars und Pubs ein weiteres. Vor all diesem urbanen Glanz mag die Geschichte der berühmten Londoner Waffenmanufakturen nur als ein Randaspekt erscheinen. Doch auch für Kenner und Liebhaber feinster Jagdwaffen ist London ein einzigartiger Ort, stellt die London Best Gun den Höhepunkt traditionellen Büchsenmacherhandwerks auf allerhöchstem Niveau dar. Wir haben uns in den Showrooms der legendären Hersteller einmal umgesehen.

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Sie nennen mich Willi – ein Schweißhundwelpe erzählt

Eine Kolumne von Robert Saemann-Ischenko

Folge 10a (außerplanmäßig): Kleinanzeige

Haaaaaaaaaalooooooooooooo da draußen! Hört mich jemand? Hiiiiilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee! Mayday, all stations, BGS in Not, mayday! Diese Pfeifen! Schwächlinge! Halbe Heringe! Einfaltspinsel, zweibeinige!

Die fahren womöglich im Herbst nicht nach Schottland! Was mir ja eigentlich schnurzpiepe sein kann, nur habe ich noch keinen Frühlingsschein oder wie das heißt, so dass ich auf die Nulpen angewiesen bin. Heißt: Ich komme auch nicht nach Schottland, wenn die nicht fahren, und das würde ich kaum überleben, sooooooo schön war das da nämlich letztes Jahr, au weia, ich darf gar nicht dran denken, sonst laufe ich gleich los.

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