Schlagwort-Archive: Reh

RLP: 14jährige soll Reh “aus Versehen” mit Armbrust getötet haben

Das bei Olsbrücken (Landkreis Kaiserslautern) am Mittwoch mit einem Armbrust-Pfeil gewilderte Reh (JAWINA berichtete) ist vermutlich von einer 14-Jährigen erlegt worden. Das teilt die Polizei mit. Demnach meldeten sich die Eltern der mutmaßlichen Schützin am Mittwochabend bei der Polizei. Vater und Tochter gaben an, auf einem Privatgrundstück einen Sportbogen eingeschossen beziehungsweise justiert zu haben. Hierzu habe man eine andere “Spitze” auf den Pfeil montiert. Wie berichtet befand sich anstelle der üblichen Pfeilspitze ein massiver, kugelförmiger Kopf am Pfeil. Plötzlich sei das Reh über das Grundstück und in die Schusslinie gelaufen, so der Vater. Es sei alles fürchterlich schnell gegangen. Das Reh sprang davon und sei nicht mehr auffindbar gewesen. Die Polizei ermittelt. PM

Beitragsbild: Der Armbrust-Pfeil, mit dem das Reh getötet wurde. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser Fex für den Hinweis!

RLP: Reh mit Armbrust gewildert

Die Polizei ermittelt derzeit in Olsbrücken (Landkreis Kaiserslautern) wegen des Verdachts der Jagdwilderei und benötigt dringend Zeugenhinweise. Ein Jagdpächter verständigte am Mittwochnachmittag die Polizei Kaiserslautern, weil er ein getötetes Reh vorgefunden hat. Das Tier wurde vermutlich mit einer Armbrust erschossen. Anstelle der üblichen Pfeilspitze befand sich ein massiver, kugelförmiger Kopf. Haben Sie im Zeitraum zwischen Dienstag, 14:45 Uhr, und Mittwoch, 14:45 Uhr, etwas Auffälliges in Olsbrücken beobachten können? Dann melden Sie sich bitte bei der Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer: 0631/ 369-2150.

Beitragsbild: Der Pfeil, mit dem das Reh getötet wurde. Quelle: Polizei

Sumo-Style: Rehbock von korpulenter Frau versehentlich erschlagen

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall “zwischen einem Rehbock und einer Besucherin” kam es im Rostocker IGA-Park, wie die Rostocker Feuerwehr berichtet:  Demnach hatte sich am Sonntag Nachmittag ein Reh auf das Parkgelände verirrt. Vermutlich geriet es durch die vielen Besucher in Panik. Als der Rehbock durch die Beine einer korpulenten Frau hindurch flüchten wollte, fiel diese rücklings auf das Tier. Während sich die Frau bei dem Sturz eine Verletzung des Sprunggelenks zuzog und mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus verbracht werden musste, überlebte das Reh den Zusammenprall nicht. Es erlitt einen Genickbruch und war sofort tot. Der Kadaver wurde von der Rostocker Feuerwehr geborgen. red.

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild) Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

 

Niedersachsen: Wolfsriss im Freibad?

+++ “Stinkt zum Himmel”: Bahn lässt totgefahrene Wildschweinrotte einfach liegen +++ Zwölf Schafe gerissen: Der Wolf ist in den Niederlanden angekommen +++ Thüringen: Überfahrenes Tier ist kein Wolfs-Hybride, sondern Hund +++

Im Rosenbad in Bad Bevensen (Landkreis Uelzen) soll ein Wolf ein Reh gerissen haben. Die Ergebnisse der DNA-Untersuchung stehen zwar einem Bericht des NDR zufolge noch aus, aber der zuständige Wolfsgutachter sieht deutliche Hinweise für einen Wolf als Verursacher. Genannt wurden der markante Kehlbiss, zudem weist das Beutetier, anders als bei Rehen, die Opfer wildernder Hunde werden, keine weiteren Verletzungen auf. Auch typisch: Der Wolf öffnete die Bauchdecke und fraß zuerst die inneren Organe. Der vermeintliche Wolfsriss sorgt für Verunsicherung in Bad Bevensen, denn das Rosenbad liegt zwar am Waldrand, ist aber nur 250 Meter von der Innenstadt entfernt. Die Stadt wolle dem nun entgegentreten, schreibt der NDR, im Mai solle es eine Informationsveranstaltung über die von Wölfen (nicht) ausgehenden Gefahren geben. SE

Beitragsbild: Kehlbiss (in diesem Fall an einem Stück Damwild von einem Hund angebracht – Hunde mit nicht verkümmerten Instinkten können das also auch. (Symbolbild)). Foto: SE

Brandenburg: Wolf hetzt Reh durch Ortschaft

Und wieder: In Trebitz, einem Ortsteil von Brück im Landkreis Potsdam-Mittelmark hat ein Wolf am hellichten Tag ein Rehkitz durch die Ortschaft gehetzt. Zwei Kellnerinnen des Trebitzers Gasthofs “Zur Linde” beobachteten den Vorfall – sie polierten gerade Besteck mit Blick durch die Fenster der Gaststätte auf die Zufahrt zum Parkplatz. Als das Reh vom Wolf gefolgt über den Hof flitzte des Lokals flitzte, rannten die Frauen vor die Tür. Der Wolf hatte das Kitz bereits an den Hinterläufen gepackt. Auf das Rufen und Pfeifen der Kellnerinnen hin ließ er von seiner Beute ab und flüchtete über den Parkplatz. Das Reh suchte Deckung hinter einem Baum, wo es jedoch verendete. Der Märkischen Allgemeinen Zeitung gegenüber erklärte der Lindenwirt, dass der Wolf dem Reh “geradewegs über die Hauptstraßenkreuzung zum Markt gefolgt sein” müsse. Auf seiner Jagd habe der Wolf auch einen Spielplatz passiert. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der MAZ. (Screenshot)

Niedersachsen: Autofahrer stirbt bei Wildunfall mit Reh

+++ Sachsen-Anhalt: Wolf reißt acht hochträchtige Schafe in Photovoltaik-Anlage +++ NRW: Staupe im Rhein-Erft-Kreis +++

Bei einem Wildunfall mit einem Reh wurde gestern gegen 17.30 Uhr ein Pkw-Fahrer tödlich verletzt. Ein Wagen befuhr die B 239 (Diepholzer Straße) in der Gegenrichtung, als in Höhe Bokeler Schweiz plötzlich ein Rehbock auf die Fahrbahn sprang. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Rehbock in den Gegenverkehr geschleudert. Das Tier prallte gegen die Windschutzscheibe des entgegen kommenden Ford Focus, durchschlug die Scheibe und erfasste den Fahrer. Der 62-jährige Fahrer geriet von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 200 Meter über eine Grünfläche und prallte dann gegen einen Baum. Der aus Wagenfeld stammende Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Die B 239 wurde für die Unfallaufnahme und ersten Ermittlungen der Polizei halbseitig gesperrt. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Österreich: 21-jähriger bei Rehbergung totgefahren

Ein 21 Jahre alter Slowene ist auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark ums Leben gekommen. Der Mann hatte nach einer Kollision mit dem Tier sein Fahrzeug auf dem Standstreifen abgestellt und verließ den Wagen, um den Kadaver des Rehs zu bergen. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst. Der 21jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrer des Busses und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

In Saarbrücken ist eine Frau in der Nacht auf Sonntag einem Wildschwein ausgewichen, wobei sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Kleinwagen durchschlug ein Absperrgitter und rollte eine drei Meter tiefe Böschung herunter, bevor er im Fischbach liegenblieb. Die Polizei sicherte das Fahrzeug, das von der Feuerwehr geborgen wurde. Die 56 Jahre alte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine 18jährige Fahranfängerin, die beim bayerischen Brennberg (Kreis Regensburg) einem Reh ausweichen wollte. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und sie prallte an einen Baum. red.

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Bielefeld: Polizei erschießt wildernden Hund

+++ Morddrohung? Fassade der Geschäftsstelle vom Südtiroler Jagdverband beschmiert +++ Hessen: Unbekannte klauen Treibjagd-Warnschilder +++

Die Polizei hat in Bielefeld am Sonntag einen wildernden Hund erschossen. Wie die Neue Westfälische berichtet, war bei der Polizei zunächst ein Hinweis eingegangen, dass ein Hund in der Umgebung der Universität ein Reh gerissen habe. Als die Polizei am Tatort anlangte, griff der dem Bericht zufolge “hüfthohe” Hund die Polizisten an. Die Polizei beschoss daraufhin den Hund, das verletzte Tier lief zu seiner Besitzerin. Als die Polizei am Haus der Hundehalterin ankam, war diese gerade dabei, mit dem angeschossenen Hund in die Tierklinik zu fahren. Der Hund soll mittlerweile an den Folgen der Schussverletzung gestorben sein. SE

Beitragsbild: Von Hund gerissenes Reh (Archivbild). Foto: SE

Wild grillen: “Alte Zöpfe abschneiden und Wild neu interpretieren”

Auch im September schmeißt Tom Heinzle den Grill an, denn im Herbst gibt es gutes Fleisch aus heimischer Jagd. Der mehrfach ausgezeichnete Grill-Profi und Autor verrät im DJV-Interview, was ein richtig gutes Wildgericht ausmacht.

Grillmeister Tom Heinzle ist ein Querdenker. Traditionelle Wildgerichte peppt er mit innovativen Kreationen auf und lässt sich dabei von fremden Kulturen und Ländern inspirieren. Er gibt regelmäßig Kurse und ist als Show-Griller auf Festivals und Gourmet-Messen unterwegs. Der Grill-Pionier ist mehrfacher Vizeweltmeister und österreichischer Staatsmeister im Wild-Grillen.

DJV: Herr Heinzle, Sie kommen eigentlich aus dem Maschinenbau, heute sind Sie erfolgreicher Koch und haben bereits fünf Bücher übers Grillen veröffentlicht, darunter auch das Buch ‘Wild Grillen’. Wie sind Sie zu Ihrer Leidenschaft am Grill gekommen?

Heinzle: Ich war schon immer Hobbykoch und bin mit einem guten Gaumen gesegnet. Irgendwann habe ich ein Grill-Seminar bei einem Sternekoch belegt und gemerkt: Grillen ist viel mehr, als nur ein Stück Fleisch aufs Rost zu legen. So ist aus einer Passion dann ein Beruf geworden.

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NRW: Wilderer enthauptet Reh – und Hund

In der Nacht auf Sonntag wurden in Dorsten (Kreis Recklinghausen) zwei tote und enthauptete Tiere auf einem Acker im Jagdrevier Wulfen gefunden: Ein Reh und ein Hund. Das berichtet das Internetportal Der Westen. In der Vergangenheit ist es in dieser Gegen wiederholt zu Wildereivorfällen gekommen. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber dem Portal, es handele sich um eine neue Dimension, die Art und Weise sei sehr ungewöhnlich. Üblicherweise seien Wilderer “auf das Fleisch der Tiere scharf” und nähmen deshalb den Wildkörper mit. Auch dass ein Hund getötet und geköpft wird, dürfte glücklicherweise eher selten vorkommen. Der Polizei fehlt bisher ein Ermittlungsansatz. Wer Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Dorsten unter 02361 / 552531 zu melden. SE

Beitragsbild: Mahlzeit. Foto: RSI