Schlagwort-Archive: Reh

Saarland: Hund hetzt Reh und wird von Unbekanntem erstochen

Am 24.02., gegen 20:47 Uhr, meldet ein 53-jähriger Mann aus Großrosseln (Landkreis Regionalverband Saarbrücken) der Polizei, dass sein Hund der Rasse Spanischer Mastiff während des Spaziergangs mit seiner Tochter von einem unbekannten Täter im Wald, unterhalb des Birkenhofes, erstochen worden sei. Der Hund sei einem Reh nachgelaufen und die Tochter habe plötzlich Hundegebell und eine menschliche Stimme wahrgenommen. Bei einer weiteren Nachschau habe sie dann den Hund mit drei Stichverletzungen, leblos auf dem Waldweg aufgefunden. Die Tat hat sich in der Zeit von 17:57 Uhr – 18:05 Uhr ereignet.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Völklingen: Tel: 06898/2020 PM

Beitragsbild:  Von Hund gewildertes Reh (Archivbild). Foto: SE

NRW: Reh verendet in Wilderer-Schlinge

Schlingen in Waldstück aufgefunden – Polizei such Zeugen

Am vergangenen Wochenende (18.08.) haben Zeugen in einem Waldstück im Süden Güterslohs verdächtige Schlingen entdeckt. Bei dem Fundort handelt es sich um ein Waldstück neben einem Maisfeld an der Linteler Straße. Vom Brockweg aus kommend liegt der Fundort etwa 250m weiter auf der rechten Seite. Die Zeugen und die eingesetzten Beamten konnten an mehreren Bäumen Drahtschlingen feststellen. In einer Schlinge war bereits ein Reh verendet. Es kann davon ausgegangen werden, dass die bislang unbekannten Täter die Schlingen an den Bäumen angebracht haben, um Wildtiere zu fangen.

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Unbekannter schneidet Reh nach Wildunfall die Kehle durch

Polizei sucht Zeugen

Nach einem Wildunfall mit einem Reh am Donnerstag, 27.06.2019, gegen 22.30 Uhr, im Schwarzwald zwischen Mambach und Künaberg (Landkreis Lörrach), verständigte der 30 Jahre alte Autofahrer den Jagdpächter und wartete auf dessen Erscheinen. Währenddessen hielt ein ihm unbekannter Mann an, beschimpfte ihn aufs Übelste, nahm ein Messer und schnitt dem noch lebenden Reh die Kehle durch. Anschließend warf er es den Abhang hinunter und fuhr in seinen dunklen Jeep davon. Der Mann war zirka 50 bis 55 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß und dunkel gekleidet. Er hatte helle kurze Haare, mehr als einen Dreitagebart, aber keinen Vollbart. Die Unfallstelle wurde von einer zirka 50 Jahre alten Frau mit einem grauen Audi-Cabrio abgesichert. Der Polizeiposten Oberes Wiesental (07673/88900) bittet die Frau oder auch weitere Personen, die Angaben zu dem Mann machen können, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. PM

Beitragsbild: Messer (Archivbild). Foto: SE

NRW: Ricke angeschossen – Kitze werden sterben

Polizei sucht Zeugen nach Jagdwilderei in Brüggen

Am Donnerstagvormittag fanden Passanten ein angeschossenes Reh neben einem Waldweg in der Verlängerung des Heidwegs in Nähe der ehemaligen Mülldeponie in Brüggen (Kreis Viersen). Einige Meter neben dem Waldweg lag eine schwer verletzte Ricke bewegungsunfähig. Das Tier musste von einem herbeigerufenen Jäger erlegt werden, da es keine Überlebenschance hatte. Es war offensichtlich mit kleinkalibriger Munition angeschossen worden. Eine Suche nach ihren Kitzen, die nunmehr ohne Muttertier an ihren Liegeplätzen verhungern dürften, verlief leider negativ. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der Jagdwilderei und bittet um Hinweise: Wer hat in der Nacht zu Donnerstag oder in den frühen Morgenstunden bis 08:00 Uhr verdächtige Wahrnehmungen rund um den Tatort gemacht? Wer kann sonstige Angaben zu vorausgegangenen Beobachtungen machen, die auf das Tätigwerden von Wilderern schließen lassen könnten? Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 02162/377-0. PM

Beitragsbild: Während der Jagdzeit erlegte Ricke (Archivbild). Foto: SE

Hessen: Reh mit Drahtschlinge gewildert

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf streift durch Milchviehanlage – Wolf auf A24 überfahren +++ Polen: 600 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen seit Jahresbeginn +++

Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei

Im Bauschheimer Waldgebiet “Am Weinfaß” (Landkreis Groß-Gerau) fand ein Jagdpächter am Samstag (23.03.) ein in einer Drahtschlinge verendetes Reh. Er verständigte die Polizei. Unbekannte befestigten nach derzeitigem Ermittlungsstand die Schlinge an einem Baum. Das Jungtier tappte in die Falle und erstickte anschließend vermutlich qualvoll. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen und sucht nun in diesem Zusammenhang Zeugen, die im dortigen Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizeistation Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960. PM

Beitragsbild: Rehe (ordnungsgemäß erlegt). Foto: SE

Rheinland-Pfalz: Strafbefehl nach Tötung eines Rehs mit Armbrust

Im Juli 2018 hatte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern auf die Strafanzeige des Jagdpächters Ermittlungen wegen der Tötung eines Rehs mit einer Armbrust eingeleitet. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen schoss eine damals 14-Jährige auf ein Reh, das sich im elterlichen Gartengelände zeigte. Auf eine Entfernung von ca. 12 Metern traf der abgeschossene Armbrustbolzen in das Herz des Tieres und tötete es. Der damals 51-jährige Vater hatte seiner Tochter die Armbrust gegeben und sie bei der Schussabgabe beaufsichtigt. In rechtlicher Hinsicht wird der Schützin der Vorwurf eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen das Waffengesetz sowie der Vorwurf der Jagdwilderei gemacht, ihrem Vater der Vorwurf der Beihilfe hierzu.

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Baden-Württemberg: Reh mit Kantholz erschlagen

Für Diskussionen sorgt die Tötung eines verletzten Rehs in Titisee-Neustadt: Das vermutlich angefahrene Tier hatte sich am 12.02. in den Hof eines Wohnhauses geschleppt. Es war augenscheinlich an der Schulter schwer verletzt und versuchte vergeblich, auf die Läufe zu kommen und “sich weiterzuschleppen”, wie die Badische Zeitung schreibt. Ein Anrufer, dem Bericht zufolge gelernter Tierpfleger, entdeckte das Tier und rief die Polizei, nachdem er bei Feuerwehr und Forst keinen Erfolg hatte. Die Polizeibeamten hielten jedoch wegen der nahen Wohnbebauung und des harten Bodens einen Schuss aus der Dienstwaffe zwecks Erlösung des Tiers für zu riskant. Da die Polizei den zuständigen Revierinhaber nicht erreichten, erinnerten sich die Beamten eines Bauhofmitarbeiters, der Jäger und Revierpächter sei. Dieser sei mit einem Fahrzeug des städtischen Bauhofs angerückt und habe das Reh mit einem Kantholz erschlagen.

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NRW: Grausame Bilder – Jack Russell Terrier wildert Reh

+++ Sachsen-Anhalt: Jagdunfall – Jäger erleidet Hämatom durch Abpraller +++

Am Samstag (19.01.) lief zwei Jägern in ihrem Revier bei Helgersdorf (Kreis Siegen-Wittgenstein) ein Jack Russell Terrier ohne Begleitung über den Weg, der einen Maulkorb zu tragen schien. Bei näherer Betrachtung erwies sich der vermeintliche Maulkorb als blutiges Maul.

Die Jäger, Jagdvorsteher Werner H. und Revierinhaber Hans-Jörg B., folgten dem Hund. Was sie entdeckten, lässt selbst gestandene Weidmänner, die schon das eine oder andere von Hunden gewilderte Stück gesehen haben oder erlösen mussten, schlucken: Offenbar hat der Terrier das Reh durch Bisse in die Hinterläufe zunächst bewegungsunfähig gemacht, um das Tier dann entsetzlich zuzurichten: Die Decke ist auf dem Körper des Rehs fast vollständig bis auf die Läufe hinab abgezogen, der blutüberströmte Leib und Träger bedeckt mit Wunden. Am schlimmsten ist der Anblick des Hauptes, die Schädelknochen sind freigelegt, Lauscher (Ohren), Lichter (Augen) und Windfang (Nase) abgerissen, abgebissen. Beinah unvorstellbar: Das Stück lebte noch und musste von den Jägern abgefangen (erlöst) werden.

ACHTUNG: Vor dem Klick auf Weiterlesen beachten: Das Bild des gewilderten Rehs ist wirklich nichts für schwache Nerven.

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Bayern: Jäger schießt wildernden Hund

Ein Jäger hat am Mittwoch einen wildernden Hund bei Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) erschossen. Bei einem Reviergang bemerkte er den größeren Hund, der sich im Hals eines Rehs verbissen hatte. Er gab einen Warnschuss ab, der den Hund jedoch nicht dazu brachte, von dem Reh abzulassen. Daraufhin schoss er “auf das Hinterteil des Hundes”, wie die Polizei mitteilt. Daraufhin flüchtete der Hund. Das schwer verletzte Reh musste erlöst werden. Der Jäger meldete den Vorfall der Polizeistation in Olching. Als sich die Besitzerin des Hundes bei ihm meldete, suchte er gemeinsam mit ihr das Gelände ab. Dabei wurde der verendete Hund gefunden. PM/red.

Beitragsbild: Von Hund gewildertes Reh (Archivbild). Foto: SE

Thüringen: Lebendes Reh nach Wildunfall im Kofferraum mitgenommen

+++ Wolf reißt Schaf in Hamburg +++

Falsch verhalten hat sich ein 60-jähriger nach einem Wildunfall, meldet die Polizei. Der Mann war mit seinem Pkw am Mittwoch gegen 04:30 Uhr auf der Landstraße zwischen Milbitz und Rottenbach (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) gefahren und war dabei mit dem Reh, das über die Straße rannte, kollidiert. Aus Mitleid lud er das verletzte Reh in seinen Kofferraum und fuhr nach Hause. Das Reh blieb mit einem gebrochenen Vorderlauf am Unfallort liegen. Aus Mitleid habe der Mann das Tier dann in seinen Kofferraum gelegt und war nach Hause gefahren. Als er nicht wusste, wohin er mit dem Tier sollte, informierte er die Polizei. Ein Jagdpächter wurde zudem informiert, der das Reh bei dem 60-Jährigen wieder abholte und von seinem Leid erlöste. Gegen den 60-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei eingeleitet. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE