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Rezension zur Nabu-Publikation “Leitfaden Pferd und Wolf”

“Solange man nicht ehrlich mit den Betroffenen umgeht, wird es keinen Frieden geben.”

Jawina-Leserin Regs hat in einem Leser-Kommentar zum Jawina-Beitrag über den vom Nabu herausgegebenen “Leitfaden Pferd und Wolf” auf eine Rezension hingewiesen, die sie über die Nabu-Publikation geschrieben und auf Facebook veröffentlicht hat. Die lesenswerte Rezension enthält aufschlussreiche Aussagen über den kreativen Umgang mit Fakten in der Wolfsdebatte. Deshalb geben wir sie hier mit freundlicher Genehmigung von Regs im Wortlaut wieder:

Pferd & Wolf – Wege zur Koexistenz
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Der “Arbeitskreis Pferd & Wolf” hat eine Broschüre heraus gegeben, die man als Buch oder kostenlos als PDF Datei beim Nabu herunterladen kann. Gleich vorweg – diejenigen Pferdeverbände, die sich dazu hergegeben haben, die VW-finanzierte Schrift gemeinsam mit den Nabu zu erstellen verlieren ihre Glaubwürdigkeit durch die Vermengung ihrer Inhalte mit den manipulativen Aussagen des Naturschutzbundes und haben sich damit keinen Gefallen getan.

Zitat: “Trotz einer kontinuierlichen Wolfsanwesenheit seit 2000 in
Deutschland und seit 2006 in Niedersachsen gab es bislang
(Stand August 2015) noch keinen verifizierten Übergriff von
Wölfen auf Pferde”

Wie das sein kann, lässt sich mit Blick in das Wildtiermanagement schnell feststellen. Dort gibt es acht Rissmeldungen von Fohlen/Pferden aus 2015 die allesamt entweder nicht bearbeitet wurden obwohl sie Monate alt sind oder es konnte keine Wolfs-DNA festgestellt werden – wie z.B. bei dem Fohlen in Borstel. Dort hatten zwar Phantome über Nacht 22 Kilo Fleisch von einem Fohlen genagt und daneben gesch… und gehaart aber direkt von dem Fohlen ließ sich nach Tage langem “abhängen” beim Wolfsberater leider kein Nachweis mehr führen.

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