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EU-Parlament fordert “drastische Reduzierung der Kormoranbestände mit allen Mitteln”

Das EU-Parlament hat in einem Beschluss vom 12. Juni die EU-Kommission aufgefordert, “gemeinsam mit den Mitgliedstaaten Maßnahmen zu ergreifen, die die Kormoranbestände mit allen Mitteln drastisch auf ein derartiges Maß reduzieren, dass einerseits die Bestandserhaltung der Kormorane gewährleistet wird und andererseits keine Bedrohung für andere Artenentsteht und Schäden in den betroffenen Aquakulturen abgewendet werden.” Das EU-Parlament wies auf die schwierigen Lage von europäischen Fischern und Teichwirten hin, die “aufgrund von Räubern, wie Ottern, Fischreihern und Kormoranen, mit erheblichen Verlusten, die ihren gesamten Bestand betreffen, zu kämpfen haben; [das EU-Parlament] betont, dass diese Räuber auch den Laich von Zander und Karpfen töten und folglich die Zucht und die Reproduktion von Süßwasserfischen erheblich einschränken; fordert die Mitgliedstaaten deshalb auf, für Fischreiher und Kormorane von den geltenden Ausnahmeregelungen Gebrauch zu machen, und fordert die Kommission auf, den Erhaltungsstatus des Otters zu überprüfen und gegebenenfalls den Abbau und die Kontrolle der Bestände dieser Räuber zuzulassen.”

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Mecklenburg-Vorpomern: Programm zur Schwarzwildreduzierung vorgestellt

25 Euro Aufwandsentschädigung für erlegte Bachen und Frischlinge bis 25 kg – 25 Euro pro Jagdtag für Hundeführer – Frischlinge bis 25 kg werden Erlegern im Forst geschenkt

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus stellte heute einen Plan von Maßnahmen zur Reduzierung der Schwarzwildpopulation in Mecklenburg-Vorpommern vor.
„Die drastische Reduzierung der Schwarzwildbestände ist eine ganz entscheidende Maßnahme zur Verringerung der Gefahr, die von einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest ausgeht“, sagte er. Bei Ausbruch der von Wild- auf Hausschweine übertragbaren Afrikanischen Schweinepest (ASP) drohen Hausschweinehaltungen, Schlacht- und fleischverarbeitenden Betrieben im Land existenzielle wirtschaftliche Einbrüche. „Ich appelliere an die Jägerschaft, an Landwirte und Naturschützer, sich ihrer Verantwortung beim Thema ASP zu stellen“, so der Minister.

Backhaus hatte mit Unterstützung der SPD- und der CDU-Fraktionen im Landtag Mitte Oktober 2017 das Bereitstellen von Landesmitteln zur Bekämpfung der ASP-Gefahr und zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gefordert und eine Taskforce mit der Erarbeitung entsprechender Maßnahmen betraut. Heute dankte er den beteiligten Regierungsfraktionen für ihre Unterstützung bei der Abstimmung über Landesmittel für ein auf zwei Jahre angelegtes Sofortprogramm zur ASP-Verhinderung in Höhe von 2 Millionen Euro.

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