Schlagwort-Archive: Ralph Müller-Schallenberg

“Wald und Wild gehören zusammen”

Eigenverantwortung und Solidarität: Fünf Verbände unterzeichnen gemeinsames Positionspapier

Waldbauern und Jäger in Nordrhein-Westfalen sind nach außergewöhnlichen Sturmereignissen und Trockenjahren in gemeinsamer Sorge um die Zukunft des Waldes, heißt es in einer Pressemitteilung des LJV NRW: „Es besteht kein Zweifel, dass angesichts der anstehenden Wiederaufforstungsarbeiten der Wildbestand in diesen Bereichen reduziert und dazu auch finanzielle Hilfe durch das Land, etwa beim Einsatz jagdlicher Einrichtungen, geleistet werden muss“, heißt es in einem gemeinsamen Papier des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, des Waldbauernverbands NRW, der Familienbetriebe Land und Forst Nordrhein-Westfalen, des Rheinischen Verbands der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften und des Verbands der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe. Die Vorsitzenden Ralph Müller-Schallenberg, Dr. Philipp Freiherr Heereman von Zuydtwyck, Max Freiherr von Elverfeldt, Dr. Arno Becker und Clemens Freiherr von Oer haben das Papier vereinbart.

Darin erkennen die Verbände an, dass die Landesregierung die großen Herausforderungen im Blick und tatkräftige Unterstützung zugesagt hat. Die Verbände stellen folgende gemeinsame Positionen „in gelebter Eigenverantwortung und Solidarität“ fest:

Weiterlesen

NRW: Vierköpfiges Team für künftige LJV-Führung vorgeschlagen

Mecklenburg-Vorpommern: CDU will Backhaus’ Öko-Jagdgesetz nicht mittragen +++ Stahnsdorf: Wildschweine töten Familienhund +++ Brandenburg: 17-jähriger Treiber von Keiler geschlagen +++ Hessen: Wildschwein verwüstet Bäckerei +++ Brandenburg: Trichinenuntersuchung bleibt in OHV gebührenfrei +++ Dänemark: ASP-Schutzzaun fertig +++ Schweiz: Verwechslung – Jäger schießt Lama statt Reh +++ Italien: Jäger in Südtirol 80 Meter abgestürzt +++

Nicole Heitzig soll Ralph Müller-Schallenberg folgen – Thies und Schorn als Vizepräsidenten, Dr. Bottermann als Schatzmeister vorgeschlagen – Mitglieder entscheiden im August 2020

Einstimmig hat das Präsidium des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen (LJV) am Mittwoch (4. Dezember) einen Vorschlag für das künftige Präsidium an der Spitze des LJV beschlossen, wie der Verband mitteilt. Nachfolgerin des im kommenden Jahr nicht erneut kandidierenden Präsidenten Ralph Müller-Schallenberg soll Nicole Heitzig, die Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hochsauerland, werden.

Als Vizepräsidenten werden der bisherige Amtsinhaber Hans-Jürgen Thies MdB aus dem Landesteil Westfalen und Lutz Schorn, Vorsitzender der Bonner Jägerschaft, als Nachfolger des altersbedingt ausscheidenden Georg Kurella aus dem Rheinland vorgeschlagen. Für das vierköpfige Führungsteam ist auch der bisherige Schatzmeister Dr. Peter Bottermann erneut nominiert. Gewählt wird das neue Präsidium am 22. August 2020 auf der entscheidenden Mitgliederversammlung des Landesjagdverbandes in Düsseldorf.

Weiterlesen

NRW: LJV fordert Nachbesserungen am Entwurf zum Landesjagdgesetz

+++ Bayern: Treibjagd im Landkreis Passau wegen Hasenpest abgesagt +++

In der Expertenanhörung zur Novellierung des Landesjagdgesetzes im Umweltausschuss des Landtages am 12.11. erläuterten Präsident Ralph Müller-Schallenberg und Vizepräsident Hans-Jürgen Thies die bereits schriftlich eingereichte Stellungnahme des Landesjagdverbandes NRW. In der zweieinhalbstündigen Anhörung wurde klar, dass die Novellierung des Landesjagdgesetzes ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung ist. Müller-Schallenberg: „Jagd ist anerkannter Natur-, Tier- und Artenschutz! Die angestrebten Verbesserungen des Jagdrechtes sind dringend erforderlich.“ Zugleich erläuterten die Vertreter des Landesjagdverbandes aber auch, dass noch wesentlicher Nachbesserungsbedarf am Entwurf besteht. Dabei geht es insbesondere um die Aufnahme folgender Regelungen:

Weiterlesen

LJV NRW: “Neues NRW-Jagdgesetz praxisgerecht und fair”

LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg dankt der Landesregierung und fordert rasche Umsetzung – „Schulze Föcking setzt konsequent um, was Regierungsparteien versprochen haben“

„Dringend erforderlich, entschlossen und fair“ – so hat Ralph Müller-Schallenberg den heute von der Landesregierung vorgelegten Entwurf für ein neues Landesjagdgesetz kommentiert. Der Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen dankte der Landesregierung von CDU und FDP unter Ministerpräsident Armin Laschet und der zuständigen Ministerin Christina Schulze Föcking. „Sie haben zügig und mit großer Entschlossenheit den Entwurf für ein modernes und praxisorientiertes Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen vorgelegt und damit Wort gehalten, auch wenn über einige Themen noch im Detail gesprochen werden muss“, sagte Müller-Schallenberg.

Weiterlesen

Müller-Schallenberg: Wolf nicht ins Jagdrecht überführen!

Nabu: Unnötige Debatte

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg hat zu einem Wolfsgutachten Stellung genommen, das der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e.V. (WLV) und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) gestern vorgelegt haben. Die angestoßene Debatte über den Wolf in NRW sei richtig und wichtig, meinte Schallenberg. Die Position des Landesjagdverbandes NRW zum Wolf sei davon unabhängig und orientiere sich zu 100 Prozent an jener des Deutschen Jagdverbandes, die auf dem Bundesjägertag 2015 verabschiedet wurde. Ralph Müller-Schallenberg: „Mit Blick auf die gesellschaftliche Diskussion und die Sicherheit unserer eigenen Mitglieder ist es ausdrücklich keine Forderung des Landesjagdverbandes, den Wolf ins Jagdrecht zu überführen.“ Vielmehr seien Probleme mit Wölfen ordnungsrechtliche Probleme und müssten auch ordnungsrechtlich behandelt werden.

Weiterlesen

LJV NRW: Koalitionsvertrag “gute Grundlage einer Politik für den ländlichen Raum”

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg zum NRW-Koalitionsvertrag – Landesjagdgesetz soll rasch korrigiert werden

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen sieht im NRW-Koalitionsvertrag die gute Grundlage einer Politik für den ländlichen Raum mit den Betroffenen und nicht länger gegen sie. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg wies auf die Absicht der künftigen Regierung hin, das Landesjagdgesetz weitreichend zu überarbeiten und die Fehler der letzten Novellierung rasch zu korrigieren, wie es in der Vereinbarung von CDU und FDP heißt. Nach der Wahl des Ministerpräsidenten und der Ernennung des Kabinetts werde der Landesjagdverband unverzüglich den Kontakt mit dem zuständigen Ministerium aufnehmen, um gemeinsam einen Zeitplan für eine baldige Umsetzung der Gesetzesnovellen zu erarbeiten und so die Sache zügig voranzubringen. PM

Beitragsbild: Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des LJV NRW. Quelle: LJV NRW

Uneinigkeit über Waldschutz am Tag des Waldes

Zum heutigen Tag des Waldes melden sich verschiedene Akteure zu Wort, deren Verlautbarungen die Uneinigkeit in der Naturschutzpolitik im Allgemeinen und zum Thema Waldschutz im Besonderen illustrieren. Während der Nabu beklagt, dass nur zwei Prozent der Waldfläche Deutschlands aus der Nutzung genommen seien und – Stichwort Käseglocken-Naturschutz – weitere Nationalparks und Umwandlung von Nutzwäldern in “Urwälder” fordert, wendet sich der landeseigene Forstbetrieb ThüringenForst gegen noch mehr “Naturmuseen”: “Die Thüringer Landesforstanstalt sieht sich von einer breiten Bevölkerungsschicht in ihrem Anliegen kraftvoll unterstützt, die Wälder des Freistaats weiter naturnah zu bewirtschaften” heißt es in einer Pressemitteilung zum Tag des Waldes: Die Forderung nach zusätzlicher Stilllegung von Waldflächen am Possen wurde zuletzt anlässlich einer Tagung an der Fachhochschule Erfurt, der fast ein Dutzend Landtagsabgeordneten beiwohnten, von Biologen wie auch Forstwissenschaftlern mehrfach in Frage gestellt. Erstmals wurde der volkswirtschaftliche Schaden beziffert, der sich für die Forstunternehmen der Region, aber auch für den Freistaat Thüringen durch jährliche Steuerausfälle ergäbe. Zusätzlich wird durch die geplante Flächenstilllegungen die Klimaschutzleistung der heimischen Wälder spürbar reduziert, wie ein Klimaforscher darlegte.

Weiterlesen

LJV NRW: “Jagdgesetz ist politisches Armutszeugnis”

Müller-Schallenberg kündigt gerichtliche Überprüfung an.

Gestern ist im nordrhein-westfälischen Landtag das umstrittene Landesjagdgesetz verabschiedet worden. NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg äußerte sich enttäuscht: Nordrhein-Westfalen mache Jagdpolitik gegen Jagd und Jäger, Land und Leute. Die Regierungsfraktionen hätten das Jagdgesetz einer ordentlichen parlamentarischen Beratung entzogen und auf undemokratische Weise durch den Landtag gepeitscht, so Müller-Schallenberg. Die Debatte im zuständigen Fachausschuss sei von SPD und Grünen am 22. April verhindert worden, weil das Gesetz einer fachlichen Erörterung nicht standhalte. Dies sei ein politisches Armutszeugnis und rufe nach gerichtlicher Überprüfung des Gesetzes.

Weiterlesen

Heute: Streitgespräch zwischen Müller-Schallenberg und Remmel

Am heutigen Donnerstag, den 30. Oktober, findet in der WDR 2-Hörfunk-Sendung „WDR 2 Arena“ in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Streitgespräch zwischen LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg und NRW-Umweltminister Johannes Remmel sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht statt. Die Sendung steht unter dem Titel “Übers Ziel hinausgeschossen ? Das Neue NRW Jagdgesetz“. Der LJV NRW meint, die Sendung solle von möglichst vielen Jägern, Land- und Forstwirten, Grundbesitzern, Inhabern des Jagdrechts und alle anderen Betroffenen im ländlichen Raum verfolgt werden. Der LJV fordert seine Mitglieder auf, die Möglichkeit zu nutzen, Studiogäste telefonisch oder online mit Fragen zu konfrontieren.

Weiterlesen

NRW: Widerstand gegen “Öko-Jagdgesetz”

Regionalkonferenzen in den fünf Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens einberufen

„Der Entwurf für eine Novellierung des Landesjagdgesetzes enthält ungerechtfertigte Verbote und Vorschriften, die nicht akzeptabel sind und nicht ins Gesetzblatt kommen dürfen“, so LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren müssten jetzt erhebliche Korrekturen erreicht werden. „Wir lassen uns Bevormundung und Gängelung durch eine Politik der Verbote nicht gefallen“, sagte Müller-Schallenberg. Die SPD als größte Regierungsfraktion hat nach Ansicht des LJV an einer solchen Politik kein Interesse. Sehr bemerkenswert sei deren offizielle Stellungnahme zum Gesetzentwurf. Die nordrhein-westfälische Jägerschaft und ihre Partnerverbände mit zusammen 500.000 Mitgliedern setzen auf die Zusage der SPD, mögliche Anregungen und Kritik offen zu diskutieren, konstruktiv aufzunehmen und in das Meinungsbild der SPD-Landtagsfraktion als Entscheidungsgrundlage einfließen zu lassen. „Mit der SPD hat es in Sachen Jagdpolitik seit den Zeiten von Constantin Freiherr Heereman nie Differenzen gegeben“, sagte Müller-Schallenberg. Da der Gesetzentwurf auch von CDU und FDP eindeutig abgelehnt werde, sei klar, dass Remmels Entwurf nicht mehrheitstauglich sei.

Weiterlesen