Schlagwort-Archive: Querungshilfen

LJV Hessen fordert mehr Grünbrücken

Der Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen muss mit der Errichtung von Querungshilfen verbunden sein, fordert der Landesjagdverband Hessen (LJVH) in einer Presseerklärung: Der stetig zunehmende Verkehr macht den Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen erforderlich. Die Hauptverbindungsstränge – in Hessen zählen hierzu die A44 Kassel-Eisenach sowie die A45 und A5 in der Nord-/Südachse – müssen dem erhöhten Verkehrsaufkommen gerecht werden. Zudem nimmt Hessen unter allen Bundesländern eine besondere Position ein: Der Ausbau von Versorgungs- und Transporttrassen, Siedlungs- und Gewerbebau seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 nimmt zusätzlich viele freie Flächen in Anspruch. Insgesamt durchqueren rund 17.300 Kilometer Straßen das Land. Davon entfallen 1.000 km auf Bundesautobahnen und rund 1.300 km auf Bundesstraßen.

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Gut angenommen: Brandenburger Grünbrücken

Im Rahmen des im Januar 2009 von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpakets zur Stärkung  der Wirtschaft konnte die Straßenbauverwaltung Brandenburg drei Grünbrücken über Autobahnen fertigstellen, die wesentlich das Projekt „Ökologischer Korridor Südbrandenburg“ unterstützen. Seitdem ist das Land auch für zehn Jahre verpflichtet, über ein Monitoringprogramm zu überprüfen, ob und wie die Bauwerke für die Wildtiere Wirkungen entfalten. Aktuell hat das Landekompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) wieder einen Bericht zur „Erfolgskontrolle an den Grünbrücken über die BAB 9, 13, und 12 zum Nachweis der Funktionalität als Wildtierpassage (Monitoring größerer Säugetiere“ vorgelegt, der über die Internetseite das Brandenburger Forstministeriums abrufbar ist.

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Straßenverkehrserziehung für Wildtiere

Eine jetzt veröffentlichte Studie der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg zeigt, wie Wildtiere Verkehrswege überqueren und “ökologische Korridore” nutzen. Im Rahmen des Projektes Ökologischer Korridor Südbrandenburg wurde unter anderem das Verhalten von Wildtieren beim Überqueren von Straßen und Schienenwegen untersucht. Es muss nicht immer eine Grünbrücke sein, sei eine Erkenntnis aus dem Bericht, der unter www.wildkorridor.de veröffentlicht ist, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Das Projekt Ökologischer Korridor Südbrandenburg verbindet die letzten naturnahen Wald- und Gewässerlebensräume im Süden Brandenburgs für wandernde Wildtiere miteinander und schafft eine Verbindung zu den Naturräumen Polens.

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