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IWA 2019: Pulsar Axion – handliche Wärmebildkamera

Mit der Axion-Reihe bringt Pulsar eine Serie sehr handlicher und – trotz Metallgehäuse – leichter (ca. 250 Gramm) Wärmebild-Monokulare auf den Markt. Obwohl die Auflösung von 320×240 Pixeln keine Wunder verspricht, überzeugt die Bildqualität insbesondere bei den höherpreisigen Modellen XM30 (ca. 2000 Euro) und XM38 (ca. 2300 Euro), was auch an den verbauten Amoled-Displays liegen dürfte. Die Reichweite gibt der Hersteller mit max. 1300 Metern an, beim XM38 sollen es 1700 Meter sein. Das abgespeckte Basismodell Key XM30 (ca. 1400 Euro) muss mit einem LCD-Display auskommen und hat keine eingebaute Kamera und kein WiFi. Die Axion-Modelle sind nach IPX7 wasserdicht und ziehen ihre Energie aus herstellerspezifischen Akkus des Herstellers.

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IWA 2018: Weltneuheit Pulsar Accolade Binokular Wärmebildkamera

Die Pulsar Accolade Binokular Wärmebildkameras werden auf der IWA 2018 weltweit zum ersten Mal gezeigt, das Modell Accolade LRF ist zusätzlich mit einem Laserentfernungsmesser (Laser Range Finder, LRF) ausgestattet. Der optische Eindruck der Wärmebilder ist, insbesondere mit der hoch auflösenden XP50 (640 x 480 Pixel) überragend. Die Bilder wirken sehr plastisch, der Detailreichtum ist beeindruckend. Es ist möglich, dass Pulsar Accolade auch mit einem Auge (z.B. dem linken) zu benutzen, um bei der Nachtjagd das Zielfernrohr-Auge zu schonen. Das Pulsar Accolade ist mit eingebautem WLAN ausgestattet, was sowohl eine Fernsteuerung bzw. Fernbetrachtung der von der Kamera aufgenommen Wärmebilder ermöglicht, als auch ein Live-Streamen der Aufnahmen ins Internet. Zu den weiteren interessanten Ausstattungsmerkmalen gehört die eingebaute Videokamera. Der im Accolade LRF integrierte Laserentfernungsmesser soll bis zu 1800 Meter weit messen können. Insgesamt bietet Pulsar vier Versionen des Geräts an: Accolade XP50 (SensorAuflösung 640×480, 50Hz), Accolade XQ38 (384×288, 50Hz), Accolade LRF XP50 (640×480, 50Hz), Accolade LRF XQ38 (384×288, 50Hz). Das Accolade ohne LRF soll Mitte des Jahres, das mit Entfernungsmesser Ende des Jahres 2018 lieferbar sein. Der Preis für die Geräte steht leider noch nicht fest. SE

Beitragsbild: Bino-Wärmebildkamera: Pulsar Accolade. Foto: SE

IWA 2017 – Deutliche Leistungssteigerung bei Wärmebildkameras von Pulsar

Die neuen Spitzenmodelle von Pulsar, das XP28, XP38 und XP 50, zeichnen sich durch eine erheblich verbesserte Auflösung aus. Lösten die Vorgängermodelle mit 384×288 Pixel auf, so bringen es die neuen Modelle auf 640×480 Pixel (Herstellerangaben). Die höhere Auflösung sorgt für eine sichtbar bessere Bilddarstellung, zumindest war dies der subjektive Eindruck beim Blick durch das Ausstellungsstück auf der IWA. Das Spitzenmodell XP50 soll es auf eine Reichweite von 1800 Metern bringen. Eingebaute Video-Aufzeichnung, Digitalzoom und WLAN zur Übertragung aufgenommener Fotos und Bilder, sowie Fernsteuerbarkeit über iOS- und Android-Smartphones sind weitere willkommene Gimmicks. Überarbeitet wurde auch die Anordnung der Bedienelemente: Das versehentliche Ausschalten (ärgerlich, weil das Wieder-Hochfahren einige Zeit dauert) dürfte der Vergangenheit angehören. Erwischt man aus Versehen doch den Power-Knopf, so wird zunächst nur das Display (stromsparend) ausgeschaltet – das Gerät verabschiedet sich erst, wenn der Knopf ca. drei Sekunden lang gedrückt wird. Das XP50 soll etwa 4200 Euro kosten. SE

Beitragsbild: Wärmebildkamera Pulsar Helion XP50. Foto: SE