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Peta: “Rekordausgaben für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit”

92 Prozent der überwiegend aus Spenden generierten Einnahmen der Tierrechtsorganisation Peta gehen für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit drauf, berichtet der Blog zoos.media unter Berufung auf den Bericht der Organisation für das Wirtschaftsjahr 2016/17. Weitere drei Prozent für Miete und Nebenkosten. “Schaut man sich die restlichen Positionen an, fragt man sich, was dann überhaupt noch an die Tiere geht?”, heißt es auf zoos.media: “3% Miete und Nebenkosten sind ja auch exklusiv für PETA und inwiefern man mit den übrigen kläglichen fünf Prozent und den entsprechenden Positionen überhaupt noch Tieren helfen kann, ist fraglich.” Rund 95% der Ausgaben von PETA im ideellen Bereich dienten in erster Linie PETA selbst, folgert zoos.media: “Öffentlichkeitsarbeit, Personalbezahlung und Miete + Nebenkosten, sind für ein Unternehmen oder eine Organisation selbst, damit es oder sie selbst gut dasteht. Diese Ausgaben helfen in erster Linie keinem außer PETA.” red.

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags auf Zoos.media (Screenshot)

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

DJV an Nabu-NRW-Vorsitzenden: “Dürfen wir Ihnen mal einen Vogel zeigen?”

Josef Tumbrinck, Vorsitzender des Naturschutzbundes in Nordrhein-Westfalen, behauptet in einem Zeitungsinterview, er habe noch nie einen Jäger gesehen, der etwa für Wanderfalken einen Schornstein hochsteigt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Greifvögel im Jagdrecht seien gefährdet durch illegale Abschüsse und Vergiftung. DJV, LJV NRW und DFO meinen: Fakenews oder schlechte Erinnerungsgabe. Schließlich hat Tumbrinck schon Falken gemeinsam mit Jägern beringt.

Unverständnis herrscht bei Deutschlands Jägern und Falknern über das Interview des Nabu-Funktionärs Josef Tumbrinck von Mitte Juni in der Westdeutschen Zeitung. Dort versteift sich Tumbrinck auf die Aussage, er habe noch nie einen Jäger erlebt, der etwa für den Schutz eines Wanderfalkens einen Schornstein hochsteigt. Zudem stelle das Jagdrecht ein Einfallstor für illegale Abschüsse und Vergiftungen von streng geschützten Tieren dar. Der Deutsche Falkenorden (DFO), der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) protestieren gegen diese Stimmungsmache: Entweder sind es Fakenews oder Tumbrinck hat eine schlechte Erinnerungsgabe wie ein Foto aus dem Jahr 2015 zeigt. Damals hatte der Nabu-Vorsitzende gemeinsam mit Falknern einen Wanderfalken auf einem Kirchturm beringt. Überdies haben geschützte Arten im Jagdrecht einen noch höheren Schutzstatus als unter dem Naturschutzrecht. „Mit solchen Behauptungen stellt die Führungsspitze des Nabu ihre Glaubwürdigkeit in Frage und gefährdet gute gemeinsame Artenschutzprojekte auf Arbeitsebene“, sagten die Präsidenten Hartwig Fischer (DJV) und Ralph Müller-Schallenberg (LJV NRW).

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