Schlagwort-Archive: Projektil

Österreich: Geschoss schlägt in Fitnessraum ein

+++ Brandenburg: Kreisstadt Rathenow will wolfsfreie Zone werden +++ Schweiz:  Wolf überspringt 1,50 Meter hohen Zaun und reißt Schafe in Wohngebiet +++ Schleswig-Holstein: Grünes Umweltministerium weist Vorschlag für wolfsfreie Zonen zurück +++

Im niederösterreichischen Mannersdorf (Gemeinde Neustift-Innermanzing) ist ein auf einer Jagd abgefeuertes Geschoss in einen Spiegel eines privaten Fitnessraums eingeschlagen. Zuvor hatte das Projektil bereits das Kellerfenster zertrümmert. Der Schuss war nach Ermittlungen der Polizei auf einer Schwarzwildjagd abgefeuert worden, die mehrere hundert Meter entfernt von zwei Jagdgesellschaften abgehalten wurde. Nach dem Bericht des Internetportals meinbezirk.at, lagen ein Bach und eine Bundesstraße zwischen dem Jagdgebiet und dem Einschlagsort der Kugel. Die Polizei ermittelt, die Jagdwaffen der an der Jagd beteiligten Schützen wurden sichergestellt. Durch ein ballistisches Gutachten soll das gefundene Projektil einer der Waffen zugeordnet werden. Ob es sich um einen Fehlschuss, einen Abpraller oder Querschläger handelt, steht also noch nicht fest. red.

Beitragsbild: Verformte Projektile (Archivbild). Foto: SE

Bayern: Obduktion bestätigt: Beifahrer starb an Geschoss aus Jagdgewehr

Am Sonntagvormittag, 12.08.2018 starb der Beifahrer eines Pkws auf der Bundesstraße 16 (JAWINA berichtete). Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab nun, dass das Projektil eines Jagdgewehrs den 47-Jährigen tödlich verletzte. Die Kriminalpolizei Amberg arbeitet nach wie vor zusammen mit der Staatsanwaltschaft Amberg mit Hochdruck an den Todesfallermittlungen.

Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war Erste-Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen. Die Kriminalpolizei Amberg hat daraufhin in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg die Ermittlungen übernommen und einen Schusssachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen.

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Bayern: Verirrte Kugel? Beifahrer stirbt an Schussverletzung

Am Sonntagvormittag, 12.08.2018 zerbarst an einem Kia, der auf der Bundesstraße 16 von Regensburg in Richtung Nittenau fuhr, die Scheibe der Beifahrertüre und der Beifahrer sackte zusammen. Derzeit gehen die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg davon aus, dass der Mann von einem Projektil getroffen wurde. Der Beifahrer ist verstorben.

Gegen 10:10 Uhr befuhr ein 61-jähriger Mann aus Regensburg mit einem 47-jährigen Beifahrer, ebenfalls aus Regensburg, mit seinem Pkw die B 16 von Regensburg aus kommend in Richtung Nittenau. Kurz vor Nittenau zerbarst plötzlich die Scheibe der Beifahrertüre und der Beifahrer sackte zusammen. Der 61-jährige Fahrer fuhr bei der nächsten Gelegenheit an der Anschlussstelle Nittenau ab und kümmerte sich um den Beifahrer. Trotz einer umgehenden Information des Rettungsdienstes verstarb der 47-Jährige an der Anhaltestelle im Ortsteil Bergham.

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Thüringen: Ermittlungen gegen vier Beschuldigte wegen tödlicher Jagdunfälle

Im Juli haben sich in Thüringen zwei schwere Jagdunfälle ereignet, bei denen ein 56 Jahre alter Jäger getötet und ein sechs Jahre altes Mädchen schwer verletzt wurde. Einem Bericht des MDR zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen insgesamt vier Beschuldigte: Das Projektil, das die Sechsjährige traf, konnte demnach der Waffe eines 31jährigen Jungjägers zugeordnet werden, auf den erst seit 2016 eine Waffenbesitzkarte (WBK) ausgestellt ist. Der Beschuldigte schweigt zu den Vorwürfen. Ermittelt wird in diesem Fall auch gegen den Ansteller und den Jagdpächter.

Der mutmaßliche Schütze im Fall des tödlichen Jagdunfalls im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist seit 2013 im Besitz eines Jagdscheins. Die Staatsanwaltschaft bestätigte eine Vermutung der Polizei, wonach das Opfer seinen Stand verlassen hat und so in den Schussbereich des Unglücksschützen geriet. Noch sind nicht alle ballistischen Untersuchungen abgeschlossen. Mit einer Anklageerhebung ist erst im Herbst zu rechnen. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags im MDR (Screenshot).

Tödlicher Jagdunfall in Thüringen: Projektil gefunden

+++ Bayern: Wilderei – Polizei sucht Zeugen +++ Sachsen: Skelettierte Leiche auf Hochsitz +++ Thüringer: Niemand zuständig – totgefahrener Hirsch liegt seit Tagen am Straßenrand +++ Teneriffa: Verunglückter Jäger mit Hubschrauber geborgen +++ NRW: Noch nicht aufgestellt, schon zerstört – Vandalen zerstören zwischengelagerten Hochsitz +++ Sachsen: Streit um den Wolf +++ Schweiz: Älpler wollen “den Wolf tot sehen” +++

Agrargenossenschaft zieht Konsequenzen

Nach dem tödlichen Jagdunfall, der sich am Mittwochabend bei Unterwellenborn ereignete (JAWINA berichtete), hat die Kripo Saalfeld die weiteren Ermittlungen zu den Todesumständen fortgeführt. Seit Mittwochabend wurden am Ereignisort Spuren gesichert. Die Waffen der an der Jagd beteiligten Personen wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Absuche und Untersuchung des Ereignisortes wurden am Donnerstag abgeschlossen. Im Rahmen der rechtsmedizinischen Untersuchung des verstorbenen 56-jährigen Jägers konnten Teile eines Projektils sichergestellt werden. Die Suche am Ereignisort durch Kräfte der Thüringer Bereitschaftspolizei mit Metalldetektoren führte nicht zum Auffinden von Projektilen. Die Absperrung am Ereignisort wurde nach Abschluss der Suchmaßnahmen von der Polizei aufgehoben und das Feld konnte wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung dauern weiterhin an und werden durch die Ermittler der Kripo Saalfeld fortgeführt.

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Schluchsee-Wolf: Mehrere Gebäude durchsucht

Am Mittwochabend haben Beamte des Polizeipräsidiums Freiburg mit Einverständnis der Berechtigten verschiedene Objekte in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut-Tiengen überprüft. Die einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Freiburg und des Polizeipräsidiums Freiburg zufolge freiwilligen Durchsuchungen hatten das Ziel, die Tatwaffe zu finden, mit welcher der Wolf erschossen wurde, der am 8.7.2017 an der Schleuse im Schluchsee (JAWINA berichtete) tot aufgefunden worden war.

Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf die mögliche Tatörtlichkeit. Bei der Spurensicherung konnte darüber hinaus ein Geschossteil aufgefunden worden, welches inzwischen soweit kriminaltechnisch untersucht werden konnte, dass es Rückschlüsse auf die verwendete Waffe zulässt. Ziel der Aktion war es, diese zu finden, so die Polizei.

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