Schlagwort-Archive: Problemwolf

Schwedische Umweltbehörde: 340 bis 360 Wölfe für Schweden und Norwegen

Problemwolf geschossen – trotz fortgeschrittener Räude noch über 45 kg schwer

Die schwedische Umweltbehörde Naturvårdsverket strebt eine Wolfspopulation von 340 bis 360 Individuen für Schweden und Norwegen zusammen an. Das geht aus einem Bericht des schwedischen Jagdportals SvenskJakt hervor. In dem Bericht geht es um die Forderung des schwedischen Jagdverbands Jägareförbundet nach einem gemeinsamen Wolfsmanagement von Schweden und Norwegen. Weil es kein gemeinsames Wolfsmanagement gebe, würden die Wölfe im schwedisch-norwegischen Grenzgebiet nicht bejagt. Dies sei aber “absolut notwendig”, erklärte ein Sprecher Jagdverbands. In einer in dem Bericht zitierten Pressemitteilung der Umweltbehörde heißt es, dass es zwar keine expliziten Ziele für eine gesamtskandinavische Wolfspopulation gebe, rechne man die Ziele für die schwedische und norwegische Population jedoch zusammen, so ergebe sich eine Zielgröße von 340 bis 360 Wölfen – für beide Länder.

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Sachsen: “Problemwolf” geschossen

Der “auffällige” Wolf, der im Landkreis Görlitz (mindestens) zwei Hunde getötet hat (JAWINA berichtete) ist gestern (2.2.) Mittag “entnommen” worden. Das teilt der Landkreis Görlitz mit. Der Kadaver werde nun dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung übergeben, hieß es weiter. Der Wolf litt an einem fortgeschrittenen Befall mit Räude. Das Tier ist mehrfach in der Nähe von Grundstücken oder auch auf Grundstücken gesichtet und dabei von Wildkameras fotografiert worden. Ob der Riss eines Jagdhundes vor wenigen Tagen auch auf das Konto dieses Wolfs geht, steht noch nicht fest. Der nun erlegte Wolf ist in Sachsen der erste und bundesweite der zweite (nach “Kurti”), der aufgrund auffälligen Verhaltens geschossen wurde. SE

Beitragsbild: Die Mitteilung über die Wolfsentnahme auf der Internetseite des Landkreises Görlitz (Screenshot).

Sachsen: LAGJE begrüsst bewilligte Wolfsentnahme

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (LAGJE) Sachsen hat die vom Umweltministerium Sachsen und dem Landratsamt Görlitz genehmigte Entnahme eines Wolfs begrüßt. Der aus einem polnischen Rudel stammende Wolf hat im Landkreis Görlitz zwei Hunde getötet (JAWINA berichtete). Die LAGJE Sachsen äußerst sich in einer Pressemitteilung lobend über die Entscheidung zur Entnahme des Wolfs: Die geplante Entnahme signalisiere die Handlungsfähigkeit der Politik: Nur so werde es gelingen, eine Akzeptanz des Wolfes in der Bevölkerung zu erlangen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das Tier verdeutliche die Gefahr, die von Wölfen ausgehe, meint die LAGJE. Die Jagdgenossen kritisieren indes , dass es noch immer keine Regelungen gebe, wie mit Problemwölfen umgegangen werden soll. Im aktuellen Fall müsse auch unter dem Aspekt des Tierschutzes schnell gehandelt werden, um das Tier von seinen Leiden zu erlösen. Der Wolf soll an Räude leiden. SE

Beitragsbild: Munition (Symbolbild) Foto: SE

Sachsen: Umweltministerium genehmigt Wolfsabschuss

Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft erteilt Einvernehmen zur Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Bautzen zur Entnahme eines Wolfes

Das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) hat gestern zu der beabsichtigten artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Bautzen zur Entnahme eines Wolfes das Einvernehmen erteilt. Mit dem Erlass dieser Ausnahmegenehmigung kann im Bereich des Rosenthaler Rudels ein Wolf aus der Natur entnommen werden. Die Genehmigung gilt nur für mit der Entnahme beauftragte Personen und nur für einen Wolf, der entsprechend geschützte Weidetiere angreift. Über die sach- und rechtskonforme Entscheidung wurden das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) sowie eine Reihe von Naturschutzverbänden informiert.

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Bautzen: Landrat beantragt Wolfsabschuss

Ministerium muss noch Einvernehmen erklären

Der Landrat der sächsischen Kreisstatdt Bautzen, Michael Harig, hat am Freitag den Abschuss von problematischen Wölfen des Rosenthaler Rudels beantragt. Der entsprechende Antrag sei am 8. September an das Sächsische Umweltministerium gesendet worden, teilt das Landratsamt mit. Der Antrag enthält demnach neben dem naturschutzrechtlichen Einvernehmen der Unteren Naturschutzbehörde auch die Genehmigung zum Abschuss durch die Untere Jagdbehörde. Bevor der Wolf tatsächlich entnommen werden kann, muss das Ministerium jedoch sein Einvernehmen erklären.

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Sachsen: Problemwolf im Landkreis Görlitz soll entnommen werden

Umweltministerium erteilt Einvernehmen für Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Görlitz

Im Landkreis Görlitz soll ein Wolf aus der Natur entnommen werden, der sich in den letzten Wochen auffällig verhalten hat. Das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat zu der sach- und gesetzkonformen Entscheidung des Landratsamtes Görlitz, nach der eine entsprechende artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung getroffen wurde, das Einvernehmen erteilt.

Das betreffende Tier war in den vergangenen Monaten immer wieder in Siedlungsbereichen des Landkreises Görlitz aufgetaucht und hatte nach Futter gesucht. Durch genetische Untersuchungen von gefundenen Haaren konnte die Identität des Wolfes ermittelt werden. Es handelt sich um einen knapp zweijährigen Wolfsrüden, der aus dem polnischen „Ruszow-Rudel“ stammt, dessen Territorium sich direkt angrenzend an Sachsen etwa auf der Höhe von Rothenburg/O.L. befindet.

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Wegen Wolfsabschuss: Tierschützer zeigen Minister an

Wegen des Abschusses des Problemwolfs Kurti hat die Vorsitzende der Tierschutzpartei Ethia, Bettina Jung, Strafanzeige gegen den verantwortlichen niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) gestellt. Laut einer Pressemitteilung der Partei bestehe Verdacht auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz. Bei dem getöteten Tier handele es sich weder um ein gebrechliches, krankes oder altes Tier, sondern um ein gesundes Wildtier, das zudem mit einem Sender versehen war, heißt es in der Pressemitteilung der Tierschutzpartei.
Es sei “nichts darüber bekannt, dass dieses Tier jemals einem Menschen gegenüber aggressiv auftrat.” Auch die erhobenen Geometriedaten lassen nach Ansicht der Tierfreunde  “keinen Schluss auf aggressives Verhalten gegenüber Menschen zu.”
Bei einem “angeblichen Vorfall, bei dem ein Hund bei einem Zusammenstoß angeblich mit „MT6“ verletzt wurde,” habe der Wolf abgewehrt werden können, “so dass der Hund nicht weiter zu schaden kam.”

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Niedersachsen: Umweltministerium ordnet Entnahme von Problemwolf an

Staatssekretärin Kottwitz unterrichtet Umweltausschuss: Ministerium ordnet Entnahme des besenderten Wolfs vom Truppenübungsplatz Munster an

Die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Almut Kottwitz hat am (heutigen) Montag den Umweltausschuss des Landtages über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit dem besenderten Wolf vom Truppenübungsplatz Munster (MT6) unterrichtet. Das lässt das niedersächsische Umweltministerium in einer Pressemitteilung verlauten. Darin heißt es:
“Das Tier hatte bei Nahbegegnungen mit Spaziergängern im Landkreis Celle gestern und heute eine auffällige Distanzlosigkeit gezeigt. Daraufhin haben Experten des Wolfsbüros aus dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den Ablauf vor Ort untersucht. Das Umweltministerium hat den Auftrag erteilt, den Wolf zu betäuben und ihn in ein Gehege zu transportieren.

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Vergrämung des Problemwolfs fehlgeschlagen

Der vom niedersächsischen Umweltministerium engagierte schwedische Wolfsexperte Jens Karlsson hält den verhaltensauffälligen Problemwolf für ungefährlich. Bei mehreren Begegnungen habe das Tier schon Fluchtverhalten gezeigt, als Karlsson noch weit entfernt war. Es sei ihm nie gelungen, auf Gummigeschossentfernung (30 m) an den Wolf heranzukommen. Das Umweltministerium erklärte die Aktion für vorläufig beendet, der Wolf bleibe jedoch weiterhin unter Beobachtung:

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Niedersachsen: CDU fordert “Entnahme” von Problemwolf

Landtagsabgeordneter: “Präventionsmaßnahmen aus der „Richtlinie Wolf“ reichen offenbar nicht aus”

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann hat in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses umgehend konsequente Maßnahmen im Umgang mit dem „Goldenstedter Problemwolf” im Landkreis Vechta gefordert. Das teilt die niedersächsische CDU-Fraktion in einer Presseerklärung mit. Darin wird der Landtagsabgeordnete folgendermaßen zitiert: „Ein Wolf, der sich auch durch Elektrozäune nicht abschrecken lässt und ein regelrechtes Blutbad auf der dahinterliegenden Weide anrichtet, muss umgehend aus der Population entnommen werden – bevor sich dieses Verhalten auf andere Tiere seines Rudels überträgt.” Das Tier hatte am vergangenen Freitag auf einer Wiese trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen neun Schafe gerissen und zahlreiche weitere Tiere verletzt. Die ortsansässigen Schäfer sowie der zuständige Wolfsberater gehen davon aus, dass es sich um dieselbe Wölfin handelt, die wahrscheinlich auch zahlreiche weitere Schafe in der Region gerissen hat.

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