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Bericht des LJV Sachsen zum Rotwild im Erzgebirge

Mit der Situation des Rotwilds im Erzgebirge setzt sich der Bericht des Präsidiums des Landesjagdverbands Sachsen (LJVSN) auseinander. Die von der Interessengemeinschaft südsächsischer Hegegemeinschaften und der Hegegemeinschaft Erzgebirge gestartete Petition “Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe” (JAWINA berichtete) hat derweil erst etwas über 1000 Unterschriften sammeln können. Im Präsidiumsbericht des LJVSN heißt es zum Thema:

4. Thema Rotwild

“Mit der Verabschiedung des neuen Jagdgesetzes hat ein damals übermächtiger Staatsbetrieb Sachsenforst den Erlass des Gesetzes nach seinem Gutdünken maßgeblich beeinflusst. Böse Zungen behaupten, dass es sich gar um ein Ermächtigungsgesetz handelt. Unser LJVSN muss sich hier zurechnen lassen, nicht genug getan zu haben um ein Gesetz zu schaffen, welches Wald und Wild gleichermaßen wichtet.

In diesem Jahr hat nun der SBSF harte Fakten geschaffen um mit fremden Know-How hohe Strecken erzielt! Nicht nur wir Jäger, nein auch große Teile der Bevölkerung, eingeschlossen die Naturschutzverbände, fragen nach einer Begründung für den massiven Eingriff. Es liegt nahe, dass die sozialen Strukturen des Wildes zerstört sind und der Schaden nur schwer zu reparieren ist. Der SBSF begründet den starken Abschuss mit erheblichen Verbiss-und Schälschäden.

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