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Milchviehhalter fordern Begrenzung der Wolfspopulation “auf vertretbares Mass”

Wolf ist Thema der Umweltministerkonferenz: Chance für Vermittlung zwischen Weidetierhaltung und Naturschutz

Anlässlich der am heutigen Mittwoch beginnenden Umweltministerkonferenz (UMK) in Hamburg, bei der auch der Umgang mit dem Wolf auf der Tagesordnung steht, weist der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. noch einmal darauf hin, wie wichtig es insbesondere für die Grünlandregionen und damit für die Weidetierhalter ist, dass beim hoch emotional diskutierten Thema Wolf ein sachlich begründeter Ausgleich zwischen den bereits bestehenden Zielkonflikten im Hinblick auf Tierschutz, Klimaschutz und Biodiversität gefunden wird. Das Thema Wolf droht die bisher über gemeinsame Projekte häufig gut verbundene Weidetierhaltung und den Naturschutz zu spalten. Die Länderminister haben die Chance, dieser Spaltung mit einer ausgewogenen Regelung zum Wolfsmanagement entgegenzuwirken.

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Wölfe: Klöckner für “präventive” Abschüsse

+++ Wolfsjagd historisch – mit der Hasenklage auf Isegrimm +++ Sachsen: Wachsende Wolfspopulation – Betreiber von Wildgattern und Jäger schlagen Alarm +++ Wolfsburg: Schonzeitverkürzung für Rehwild zwecks Wildunfallprävention +++

In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) die Vorschläge von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Erleichterung von Wolfsabschüssen (JAWINA berichtete) als ungenügend kritisiert. Es sei gut, dass das Bundesumweltministerium (BMU) nun endlich bereit sei, “Gesetze anzupacken” und angesichts der zu erwartenden Schäden erkannt habe, dass es so nicht weitergehen könne mit den Wolfsrissen, erklärte Klöckner. Der Vorschlag der “Kollegin” springe jedoch zu kurz und greife nur einen Teil der in den bisherigen Gesprächen erzielten Ergebnisse aus. Um Weidetierhaltung auch in Zukunft zu ermöglichen, seien über die vom BMU angekündigten Gesetzesänderungen hinausgehende Maßnahmen erforderlich. Der Wolfsbestand und die Größe der Rudel müssten unabhängig von einer konkreten Gefahr präventiv kontrolliert werden können, “europarechtskonform und rechtssicher für die Jäger”, so Klöckner weiter.

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