Schlagwort-Archive: Polizei

Mecklenburg-Vorpommern: Jäger stellt stellt mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat

In den frühen Morgenstunden des 08.02.2020 wurde in mehrere Werkstatthallen eines Wirtschaftshofes in Goldenbow (LK Ludwigslust-Parchim) eingebrochen und diverses Werkzeug entwendet. Ein aufmerksamer Jäger stellte am Tatort einen auffälligen PKW fest, in dessen Nähe sich auch eine männliche Person aufhielt. Der Zeuge hielt die Person bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 48-jährigen polizeibekannten deutschen Mann aus der Region. Dieser Mann wurde darüber hinaus noch wegen eines weiteren Deliktes per Haftbefehl gesucht, so dass er sich nunmehr nicht ausschließlich wegen des Einbruchs verantworten muss. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen in dieser Sache übernommen. Im Fahrzeug des Tatverdächtigen wurde umfangreiches Diebesgut festgestellt und am Tatort konnten zahlreiche Spuren gesichert werden. Der entstandene Schaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. PM

Beitragsbild: Jägerhut (Symbolbild). Foto: SE

Bayern: Grosseinsatz wegen angeblicher Bedrohung durch Jäger

In Fischach (Landkreis Augsburg) kam es am Dienstag gegen 16 Uhr wegen einer “möglicher Gefährdungslage”, wie es im Polizeibericht heißt, zu einem grßeren Polizeieinsatz: Nach ersten Informationen soll dabei ein 76-jähriger ehemaliger Jäger eine 66- jährige Frau angegangen und gedroht haben, deren Hund zu erschießen. Zur weiteren Abklärung wurden Polizeikräfte aus Augsburg herangeführt. Etwa 20 Polizeibeamte waren im Einsatz. Nach Kontaktaufnahme mit dem 76-Jährigen kam dieser freiwillig und friedlich auf die Einsatzkräfte zu. Die 66-jährige Lebensgefährtin des Jägers befand sich zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei nicht mehr auf dem Grundstück. Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass der Mann weder bewaffnet, noch aggressiv gewesen sei. Die ca. 20 Lang- und Kurzwaffen des Mannes seien sicher und ordnungsgemäß im Waffentresor des Mannes verwahrt gewesen. Dennoch seien die Waffen zunächst “vorsorglich” sichergestellt worden.

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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger-Weihnachten im Knast

Beitrag aktualisiert. Am 24.12.19 gegen 19:00 Uhr beobachteten Zeugen einen Geländewagen in auffälliger Fahrweise im Schweriner Stadtgebiet. Dieser fuhr mit teilweiser überhöhter Geschwindigkeit in Schlangenlinien und bedrängte andere Fahrzeuge. Das Fahrzeug setzte sein Fahrt bis auf ein Grundstück im Ortsteil Wickendorf fort. Als Beamte den 31jährigen Fahrer dort mit dem Verdacht der Trunkenheitsfahrt konfrontiert hatten, kam dessen Vater aus dem Haus, bedrohte die Beamten mit einem Gewehr und hetzte zwei Hunde auf sie. Die Beamten zogen sich darauf zurück. Die beiden Männer realisierten aber dann möglicherweise, dass sich nun ein größerer Polizeieinsatz entwickeln würde. Gegen 20:10 Uhr begaben sich beide zu den Beamten und wurden in Gewahrsam genommen. Sie standen unter erheblicher Alkoholeinwirkung.

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Luxemburg: Militär soll Mufflonherde auslöschen

Die an der deutschen Grenze bei Trier gelegene luxemburgische Stadt Echternach möchte eine 200 Stück starke Mufflonherde im Stadtwald vom Militär abschießen lassen. Begründung: Die Tiere seien eine Belastung für das Ökosystem. Bürgermeister und Stadtförster klagen in der der Tageszeitung Volksfreund, dass die Tiere mit ihren Hörnern die Bäume beschädigen würden, und die Förster keine neuen Bäume pflanzen könnten, weil die jungen Bäume wiederum von den bösen Muffeln verbissen werden würden. “Es ist eine invasive Art“, stellt Bürgermeister Yves Wengler kategorisch fest: “Und die muss weg.” Richten – oder vielmehr hinrichten – soll es jetzt eine behördlich angeordnete Jagd durch Polizei und Militär. Anders könne man der Plage nicht mehr Herr werden, so der Bürgermeister im Volksfreund, auch “weil der Jagdpächter seine vorgeschriebenen Abschusszahlen nicht einhalte.” Die Behördenjagd sei bereits im Frühjahr beantragt worden, nur die Unterschrift der luxemburgischen Umweltministerin fehle noch, klagt der Bürgermeister.

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NRW: Nach tödlichem Schuss auf Jäger – Bochum ändert Regeln für Stadtjäger

Nach der Erschießung eines 77 Jahre alten Stadtjägers durch die Polizei (JAWINA berichtete) hat das Ordnungsamt der Stadt Bochum die Regeln für die Stadtjäger geändert: Künftig müssen sich die Stadtjäger 24 Stunden vor und nach ihren Einsätzen bei der örtlichen Polizeidienststelle an- und abmelden. “Die Regeln für die Stadtjagd werden ohnehin von Zeit zu Zeit angepasst”, betonte ein Pressesprecher der Stadt gegenüber JAWINA. Da man bislang nicht genau wisse, was auf dem Friedhof vorgefallen ist, könne man auch nicht sagen, ob diese Maßnahme geeignet sei, Abhilfe zu schaffen. Wie die WAZ berichtet, sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu dem Vorfall noch nicht abgeschlossen. Dem Zeitungsbericht zufolge hat ein anderer Jäger die Polizei alarmiert, der den später erschossenen Rentner auf dem Friedhof bei der – nach Auffassung des Zeugen unsachgemäßen – Jagdausübung bemerkte. In Bochum üben 26 Personen mit Sondergenehmigungen die Jagd auf den 19 städtischen Friedhöfen aus, die grundsätzlich als befriedete Bezirke gelten.

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Hessen: Jäger rettet Frau

In der Nacht zum Donnerstag wurde der Polizei durch einen Jäger eine unklare Gefahrensituation im Wald bei Taunusstein-Bleidenstadt (Rheingau-Taunus-Kreis) gemeldet. Der Jäger war gegen 00.35 Uhr im Waldstück seitlich der B 54 zwischen Bad Schwalbach und Taunusstein auf eine verletzte Frau aufmerksam geworden, welche von vier Männern umgeben war. Aufgrund dieser sich darstellenden Situation verständigte der Zeuge direkt die Polizei und hielt die Personen bis zum Eintreffen der Polizeikräfte in Schach. Die 39-jährige Frau wurde aufgrund ihrer sichtbaren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen. Da die Verletzungen der Frau ersten Ermittlungen zufolge zumindest durch einen der im Wald angetroffenen Männer im Alter von 26 bis 34 Jahren verursacht worden sind, wurde das Quartett festgenommen und zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen.

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RLP: Polizei fahndet nach vermisstem Jäger

+++ Niedersachsen: Löwen attackieren Tierpfleger in Safaripark +++ Italien: Wolf reißt 11 Schafe in Südtirol +++ Bremen: Deichverband fordert Nutria-Bejagung +++

Der 26-jährige Timo Balshüsemann aus Kaiserslautern wird seit Freitagvormittag (3. Mai 2019) vermisst. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass sich der Student in einer hilflosen Lage befindet. Er soll eine scharfe Schusswaffe mit sich führen. Umfangreiche Suchmaßnahmen mit Unterstützung von Personenspürhunden und Hubschrauber haben bislang nicht zum Auffinden des 26-Jährigen geführt, weshalb sich die Polizei jetzt an die Öffentlichkeit wendet. Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort von Timo Balshüsemann geben?

Der Gesuchte ist etwa 1,80 Meter groß und hat eine trainierte Figur. Er hat dunkle, kurze Haare und ist Brillenträger. Der 26-Jährige war zuletzt mit einer schwarzen Jeans, einer schwarzen Jacke und braunen Schnürschuhen bekleidet. Ein Foto des Vermissten finden Sie unter https://s.rlp.de/rvSmg auf der Internetseite der Polizei.

In der Vermisstensuchmeldung warnt die Polizei: Bitte treten Sie nicht an die Person heran. Der 26-Jährige soll bewaffnet sein. Er ist Jäger und berechtigt, Waffen zu besitzen. Der Bild-Zeitung zufolge soll der Vermisste nach der Trennung von seiner Freundin seinen Suizid angekündigt.

Zeugen, die Hinweise zu Timo Balshüsemann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369 2620 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen. PM

Beitragsbild: Fahndungsbild der Polizei. Quelle: Polizei RLP

Brandenburg: Die Polizei, dein Freund und Schwätzer

+++ Österreich: Bundesforst will kritischen Förster entsorgen +++ Sachsen: Wolf reißt Kalb in Dresdner Heide +++ Schweiz: Fuchs reißt sechs Flamingos in Kinderzoo +++ Niedersachsen: Hochsitzzerstörer nach Veröffentlichung von Fahndungsfoto (JAWINA berichtete) gefasst +++

Am Dienstag war es dann endlich soweit: Meine Waffenbesitzkarte (WBK) war wieder da. Am 22. Februar hatte ich einem älteren Jäger, der aus gesundheitlichen Gründen die Jagd aufgeben muss, einen älteren Repetierer abgekauft (nettes Teil übrigens, dazu vielleicht ein andermal mehr…). Am Tag darauf, also am 23. Februar, wurde der Umschlag mit WBK und Erwerbsanzeige per Einschreiben der bei der Brandenburger Polizei angesiedelten Waffenbehörde zugestellt. Nach einer Bearbeitungszeit von über zwei Monaten erhielt ich sie am 30. April zurück. Kein Einzelfall, ich kenne Leute, die nach drei Monaten Wartezeit Dienstaufsichtsbeschwerden veranlasst haben…

Es ist nun nicht so, dass in Brandenburg alle Behördenvorgänge ewig dauern: Wenn man z.B. seine Steuern nur ein paar Tage zu spät bezahlt, so hat man die Mahnung mit saftigen Säumniszuschlägen schon drei Tage nach Fristablauf im Briefkasten. Leider können Bürger bei der gebührenpflichtigen Bearbeitung ihrer Anliegen keine Säumnisabzüge geltend machen, etwa wenn ein WBK-Eintrag neun Wochen dauert. Obwohl das manchmal schon wünschenswert wäre, denn bei anderen Dingen, die manch einer wichtig finden könnte, herrscht keine Eile: Wenn in Brandenburg ein wütender Bauern einen Mitarbeiter des Veterinäramts mit seiner Schrotflinte erschießt, dauert es schon mal eine Dreiviertelstunde, bis die Polizei eintrifft. Solange liegt der tote Veterinär halt auf der Straße. Wenn meine Nachbarn mal die Polizei rufen, kriegen sie zu hören, dass es doch bekanntlich nur einen Einsatzwagen für das gesamte Gemeindegebiet gibt, und der wäre gerade ganz woanders und hätte danach auch noch zwei oder drei andere wichtige Dinge zu erledigen, also das könne schon dauern, man solle sich besser gleich darauf einstellen, dass überhaupt niemand kommt…

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Niedersachsen: Polizei sucht rechtmäßige Besitzer von gestohlenen Wildkameras

Die Polizei in Hankensbüttel ist auf der Suche nach den rechtmäßigen Eigentümern von insgesamt 70 gestohlenen Wildkameras. Geschädigt sind vermutlich überwiegend Jäger, Förster und Waldbesitzer aus der Region zwischen Harz und Heide.

Im Zeitraum zwischen dem 16. Und dem 30. März 2018 kam es im Bereich der Samtgemeinde Hankensbüttel zu drei Diebstählen von Wildkameras in verschiedenen Wald- und Flurstücken. Insgesamt wurden dabei 5 Kameras entwendet.

Die Ermittlungen der Beamten führten schließlich zu zwei Tatverdächtigen aus Wolfenbüttel. In der Folge wurde ein Durchsuchungsbeschluss gegen die beiden erwirkt. Bei der Durchsuchung der entsprechenden Wohnungen in Wolfenbüttel wurden mehr als 70 Wildkameras aufgefunden und beschlagnahmt.

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Köln: Polizisten räumen Waffenarsenal aus Jägernachlass

Zahlreiche Waffen beschlagnahmt

Waffenspezialisten der Polizei Köln haben am Montagvormittag (29. April) 127 nicht registrierte und zum Teil illegale Lang- und Kurzwaffen sowie große Mengen Munition aus dem Nachlass eines Jägers in dessen Haus in Köln-Weiß beschlagnahmt. Neben Gewehren, Pistolen und Revolvern sowie 103 Gewehrläufen hatte der kürzlich Verstorbene (61) auch Waffen in seiner Wohnung gelagert, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen – unter anderem ein Sturmgewehr AK 47. Eine Spezialfirma soll heute noch einen Tresor im Keller des Hauses öffnen.

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