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Pilzsammler, bitte nehmt Rücksicht aufs Wild

In deutschen Wäldern ist ein regelrechtes Sammelfieber ausgebrochen: Aufgrund der feuchtwarmen Witterung wachsen Pilze besonders gut. Verantwortungsvolle Pilzsucher nehmen Rücksicht auf Wildtiere. Der DJV gibt Verhaltenstipps.

Marone, Pfifferling oder Steinpilz: Der spätsommerliche Wald steckt voller kulinarischer Verführungen. Auch Blau- und Brombeeren haben mancherorts noch Hochsaison. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz darf jedermann Früchte des Waldes und Pilze für den eigenen Gebrauch in kleinen Mengen sammeln, sofern ein Gebiet nicht einem Betretungsverbot unterliegt. Einzelheiten regeln die Länder. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet Waldbesucher, sich rücksichtsvoll und umsichtig zu verhalten. „Der Wald ist das Wohnzimmer vieler Wildtiere, Waldbesucher sind nur zu Gast“, sagt Dr. Hans-Heinrich Jordan, zuständiges DJV-Präsidiumsmitglied für Forstwirtschaft.

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2013 nur mäßige Aussichten für Pilzsucher

Langer Winter und nasskaltes Frühjahr schmälern Erfolgsaussichten von Pilzsuchern

Die 3500 in Thüringen bekannten Pilzarten haben die nasskalten fünf ersten Monate sowie den trockenen Sommer wie befürchtet nur mäßig gut überstanden. Darauf weisen die Thüringer Forsten hin. Die Förster erwarten jedenfalls eine regional sehr unterschiedliche Waldpilzsaison im Herbst. Als größtes Pilzgebiet im Freistaat gilt der Thüringer Wald, wo Steinpilze, Morcheln, Pfifferlinge oder Maronen besonders gut gedeihen. Dort ist ThüringenForst größter Waldeigentümer.

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