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Thüringer Wolfs-Hybriden: Morddrohungen gegen Jäger

Petitionen gegen Entnahme der Hybriden

Nachdem das Thüringer Umweltministerium beschlossen hat, die sechs Wolfshybriden auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf aus Artenschutzgründen zu entnehmen, sind die ersten Morddrohungen gegen Thüringer Jäger eingegangen. Dies bestätigte der Präsident des Landesjagdverbands Thüringen (LJV), Steffen Liebig, gegenüber dem MDR. “Selbsternannte Tierschützer” wollten so Druck aufbauen, erklärte Liebig. Der LJV befürwortet den Abschuss der Hybriden und fordert die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Angesichts der Drohungen gegen Jäger lehnte Liebig eine aktive Beteiligung der Jägerschaft an der Entnahme der Hybriden jedoch ab. Der LJV-Präsident wies auch auf die ungelösten rechtlichen Probleme hin: Die Wölfin und ihre Welpen unterlägen nicht dem Jagdrecht, auch die Wolfshybriden sind nach geltendem Recht in Deutschland streng geschützt.

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Online-Widerstand gegen den Wolf

Im Internet formiere sich Widerstand gegen die massive Ausbreitung der Wölfe in Deutschland und die oftmals ungeklärten Entschädigungsfragen für Tierhalter, meldet das Online-Portal topagrar.com. Zudem seien viele Bürger angesichts vermehrt auftretender Wölfe, die keine Scheu zeigen, besorgt, ob die persönliche Sicherheit noch gegeben ist. Gleich zwei Petitionen sind auf der Plattform open Petition gestartet worden, die sich gegen die ungebremste Ausbreitung des Wolfs in Deutschland wenden: Auf der Seite der Petition “Bekenntnis gegen den Wolf” (Beitragsbild) heißt es: “Mit dieser Petition soll die Möglichkeit gegeben werden, sich gegen die landläufige Meinung zu stellen, die beinhaltet, dass sich der Wolf in unserer Kulturlandschaft weiterhin ungehindert ausbreiten soll. Der Initiator möchte auf gar keinen Fall in Konkurrenz zu den, von ihm sehr geschätzten, Zentralverbänden der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden sowie den Landvolkverbänden treten. Angesprochen werden sollen insbesondere die ca. 4,5 Millionen Landbesitzer der Bundesrepublik Deutschland, die ca. 362.000 Jäger, die Menschen des ländlichen Raumes aber auch die Stadtbevölkerung. Diese Petition wird vom Ersteller verfasst, weil er später nicht dem Vorwurf ausgesetzt sein will, dass er es wider besseren Wissens unterlassen hat, tätig zu werden. Ein Großteil der Jägerschaft verharrt in einer abwartenden Haltung. Sie wollen sich vermutlich dann „einklinken“, wenn etwas ganz „Schlimmes“ passiert ist.”

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