Schlagwort-Archive: Petition

MV: Petition gegen Jagdzeitverlängerung

Auf der Petitionsplattform openPetition.org ist eine Petition “Für Wildtierwohl UND Klimaschutz” gestartet worden. Die Petition richtet sich gegen die Verlängerung der Jagdzeiten “auf Rehe und Hirsche vom 16. April bis 31. Januar” (JAWINA berichtete). Damit hätte Mecklenburg-Vorpommern “die längsten Jagdzeiten Europas”, wie es im Petitionstext heißt. Der Inititiator, Ulf-Peter Schwarz aus Upahl (Landkreis Nordwestmecklenburg) lehnt dies “als Tierfreund und Jäger” ab.

Zur Begründung heißt es auf OpenPetition:

“Die Jagd im Frühjahr, wenn die Muttertiere ihre Jungen bekommen, verstößt gröblichst gegen den Tierschutz. Im Winter, wenn das Wild seinen Stoffwechsel absenkt und nur wenig Nahrung benötigt, sorgt die Beunruhigung durch Jagd für erhöhten Nahrungsbedarf und damit für zusätzliche Fress-Schäden im Wald.

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Bayern: Die Gamsschlächter stoppen!

Der Naturschutzverein “Wildes Bayern e.V.” hat eine Petition gegen die Ausrottung der Gämsen in der Kürnach gestartet. “Die Alpengämsen sind im Anhang V der FFH-Richtlinie aufgeführt. Jeder EU-Staat ist daher verpflichtet, alles zu tun, damit es den Gams gut geht und sie in allen ihren natürlichen Lebensräumen überleben können”, stellt der Verein auf der Petitionsseite fest. Die Realität vor Ort sieht anders aus. Mit der Situation vor Ort vertraute JAWINA-Leser reden von einem “unbarmherzigen Vernichtungskrieg gegen die Gams”, der von den Bayerischen Staatsforsten geführt werde. Diesem “schändlichen Treiben” gelte es Einhalt zu gebieten. Wildes Bayern e.V. warnt: “Wird der neue Abschussplan erfüllt, gibt es in der Kürnach in kürzester Zeit keine Gams mehr. Und somit ein weiteres Stück Heimat weniger. Wildes Bayern e.V. fordert deshalb mit einem dringenden Appell den sofortigen Stopp der Ausrottung der Gämsen in der Kürnach!”

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Deutsche Wildtier Stiftung startet Petition zur Abschaffung von Rotwildgebieten

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat eine Petition gestartet, die sich die Abschaffung der Bewirtschaftungsgebiete für das Rotwild zum Ziel gesetzt hat. Tier- und Naturfreunde sind aufgerufen, dem Rothirsch ihre Stimme zu geben. Die Beteiligung wird akustisch aufbereitet: Jede Stimme bedeutet eine Sekunde der geröhrten Petition. Jeweils 3.600 Unterschriften von Hirsch-Freunden führen zu einer Stunde Hirschröhren. „Diese geröhrte Petition werden wir der Landesregierung in Baden-Württemberg übergeben, denn das ,Ländle‘ stellt im bundesweiten Vergleich dem Rothirsch am wenigsten Lebensraum zur Verfügung“, sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung.

Was die wenigsten wissen: Wo in Deutschland der Rothirsch leben darf, entscheiden die Bundesländer. In vielen Bundesländern darf der Hirsch nur in festgelegten Gebieten, den sogenannten Rotwildbezirken, leben. Bei Grenzüberschreitung müssen die Tiere erschossen werden. Dies gilt vor allem in den beiden besonders wildfeindlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern.

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Thüringen: Petition gegen “Verschlechterung” des Landesjagdgesetzes

Auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtags ist die Petition “Die Verschlechterung des Thüringer Jagdgesetzes verhindern!” gestartet worden. Die Petition ist vom “Bündnis für Wald und Wild e.V.” eingereicht worden und “richtet sich gegen die Entscheidung der Landesregierung, das Thüringer Jagdgesetz in weiten Teilen so zu verändern, dass es bürokratischer, impraktikabler und wildtierfeindlicher wird”, wie es auf der Thüringer Petitionsplattform heißt.

Die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen wolle noch kurz vor der Landtagswahl das Landesjagdgesetz nach ihren Vorstellungen ideologisch umarbeiten und Wald vor Wild im Landesjagdrecht festschreiben, heißt es in einem im Internet und den sozialen Medien verbreiteten Aufruf zur Zeichnung der Petition: “Insbesondere das Reh- und das Muffelwild sollen zu Forstschädlingen degradiert werden und die Jäger sollen nur noch die Erfüllungsgehilfen des Landesforstes sein. Dagegen wehrt sich der Jagdverband Bündnis für Wald und Wild e. V. und hat eine entsprechende Petition beim Thüringer Landtag eingebracht. Zeichnet diese mit und zeigt Wald vor Wild damit die rote Karte.”

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Petition fordert Erhaltung und Sanierung des Schiessstands Waakhausen

Auf openpetition.de ist eine Petition gestartet worden, die den Erhalt der Jagd- und Schießsportanlage in Waakhausen fordert. “Ein weiterer Schießstand ist von der dauerhaften Schließung bedroht, nachdem er 50 Jahre lang unterbrechungsfrei an dieser Stelle existiert hat. Die Folgen daraus für Jäger und Sportschützen wären katastrophal”, heißt es auf der Seite der Petition. Die Initiatoren fordern daher:

“Der Schießstand in Waakhausen darf unter keinen Umständen geschlossen werden

Die Freigabe der Erlaubnis zur umweltgerechten Sanierung des Schießstandes im Einklang mit Natur und Anwohnern

Die Vermeidung von unabdingbaren Folgeschäden für Natur und Umwelt, die aus einer Schließung zwangsläufig resultieren würden”

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Sachsen: Petition “Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe” erfolglos

+++ Thüringen: Dem Rotwild eine Chance – Podiumsdiskussion zum Thema „Rotwild im Südharz. Fluch oder Segen?“ +++ Niedersachsen: Keine Rechtsgrundlage – Landesregierung untersagt Waldsperrungen gegen Jagdstörer +++ Hessen: Jäger setzen 1000 Euro Belohnung aus für Hinweise, die zur Ergreifung Von Quad- und Motocrossfahrern führen +++

Die Petition „Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe“ ist vom Petitionsausschusses des Sächsischen Landtags abgeschmettert worden. Nach Informationen von JAWINA soll der zuständige Berichterstatter im Ausschuss, Andreas Heinz, CDU, im wesentlichen die Stellungnahme des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) bzw. des Staatsbetriebs Sachsenforst (SBS) zur Begründung der Ablehnung übernommen haben. Im folgenden dokumentieren wir die Entscheidung des Petitionsausschusses im Wortlaut:

Sammelpetition 06/02010/3 Rotwild im Erzgebirge

Beschlussempfehlung: Der Petition kann nicht abgeholfen werden.

Unter der Überschrift „Rotwild im Erzgebirge braucht Deine Hilfe“ erheben die Petenten folgende Forderungen:

1. Änderung der Jagdbehördenstruktur.
2. Pflichtmitgliedschaft aller Jagdbezirke in Hegegemeinschaften.
3. Bejagung von Rot-, Dam-und Muffelwild nur mit Abschussplan, der im Einvernehmen mit den Hegegemeinschaften von den unteren Jagdbehörden zu bestätigen oder festzusetzen ist.
4. Streichung der jagdgesetzlichen Regelung, wonach sechs weibliche Stücke der Arten Rot-, Dam-und Muffelwild innerhalb von drei Jagdjahren ohne Abschussplan erlegt werden dürfen.
5. Begrenzung der Jagdzeit auf Schalenwild (außer Schwarzwild) bis zum 31. Dezember eines Jahres.
6. Erarbeitung staatlich finanzierter Wildtiermanagementpläne als Grundlage für die Arbeit der Hegegemeinschaften.

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Petition “Gemeinnützigkeit von PETA abschaffen” gestartet

Auf der Online-Plattform openpetition.de ist eine Petition mit Ziel gestartet worden, der Tierrechtsorganisation Peta die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Erst vor wenigen Tagen hat der Bundesfinanzhof dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac die steuerrechtliche Gemeinnützigkeit mit der Begründung entzogen, dass eine allgemeinpolitische Tätigkeit nicht mit der Gemeinnützigkeit vereinbar sei. Die Verfolgung politischer Ziele wie von Attac betrieben sei nicht im § 52 der Abgabenordnung aufgelistet, hieß es zur Begründung. Tierschutz gehört gem. § 52 AO jedoch zu den anerkannten gemeinnützigen Zwecken.

Die Petition gegen die Gemeinnützigkeit von Peta ist “nicht öffentlich gelistet” und daher über Suchmaschinen nicht auffindbar. Nicht öffentlich gelistet werden Petitionen laut openpetition.de, wenn “die Richtigkeit von Aussagen in einer Petition umstritten bzw. […] die Aussagen nicht hinreichend belegt” sind. Die umstrittenen bzw. nicht hinreichend belegten Aussagen der Petenten sind offenbar in dem zur Begründung der Petition angeführten Satz: “PETA Ist […] nur eine Spendensammelvereinigung und setzt die Gelder nicht für den Tierschutz ein”, zu erblicken. Vor der Unterzeichnung solle man sich daher auf der Debattenseite der Petition zu den Aussagen und Hintergründen informieren, rät openpetition.de.

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Österreich: Forderungen nach wolfsfreien Zonen im Petitionsausschuss

+++ Schleswig-Holstein: Weidetierhalter demonstrieren gegen Wölfe +++ Bayern: Albino-Reh überfahren +++ Schleswig-Holstein: Eutin verzichtet auf Hundesteuer für Jagdhunde +++ ASP? Jäger filmt krankes Wildschwein in Südbelgien +++ Niedersachsen: Landesjägerschaft fordert Abschuss von GW717m +++ Russland: Eisbärenplage auf Nowaja Semlja +++ Schweden: Jetzt ist es amtlich – Wolf tötete Drewer auf Hundeprüfung +++

Mit gleich drei Petitionen, die wolfsfreie Gebiete in verschiedenen Bundesländern Österreichs fordern, setzte sich der Petitionsausschuss des Österreichischen Parlaments auseinander. Der Wildbiologe Prof. Klaus Hackländer setzte sich für eine “wildökologische Raumplanung” ein.

Auf die zahlreichen Probleme, die sich durch die Zunahme der Wolfspopulation in Österreich, insbesondere im Waldviertel ( 5/PET ), in Tirol ( 7/PET ) und in Salzburg ( 11/PET) ergeben, weisen drei Petitionen hin, in denen u.a. die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen gefordert wird, um Problemwölfe rasch entnehmen zu können. Außerdem sollten die bereits bestehenden europarechtlichen Ausnahmeregelungen zur Entnahme von Problemwölfen (Artikel 16 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) entsprechend genutzt und umgesetzt bzw. eine entsprechende Abänderung der Richtlinie angestrebt werden. Weiters treten die Einbringer der Petitionen für die Zahlung von Entschädigungen für betroffene Bauern sowie für die Einführung von sogenannten Vergrämungsmaßnahmen ein. Bei der Abstimmung wurden die drei Initiativen zum Thema Wolf schließlich dem Landwirtschaftsausschuss zugewiesen.

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Luxemburg: Petition fordert Verbot von Bewegungsjagden

Innerhalb von nur zwei Tagen hat eine Petition, die ein Verbot von Bewegungsjagden in Luxemburg fordert, das erforderliche Quorum von 4500 Unterschriften nicht nur erreicht, sondern übertroffen: 5700 Petenten haben unterschrieben. Jetzt ist das Parlament verpflichtet, sich mit dem Verbot von Treib- oder Drückjagden auseinander zu setzen. Die Petition ist einem Bericht des Tageblatts zufolge von dem Luxemburger Mike Clemens gestartet worden, der Treibjagden für eine “antiquiierte” und “nicht mit dem Tierschutzgesetz in Einklang zu bringende” Jagdmethode hält. Tiere für die Bejagung durch Wälder zu treiben setze diese besonderem Stress aus und führe zu unnötigem Leid. Tiere seien keine Objekte, sondern sollten mit Respekt behandelt werden, so Bürger Mike Clemens.

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Österreich: Petition zur erleichterten Entnahme von “Problemwölfen” gestartet

Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich (LK NOe) hat eine Petition gestartet, die das Ziel verfolgt, die Entnahme von sogenannten Problemwölfen gemäß Artikel 16 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) zu erleichtern. Unter dem Titel “Mit der Petition Wolf zu mehr Sicherheit” heißt es auf der Internetseite der LK NOe: “Wiederholte Vorfälle in Niederösterreich führen vermehrt zur Unsicherheit in der Bevölkerung. Mit der Petition Wolf können Sie ab sofort ein Zeichen setzen um Siedlungsgebiete sowie Raum für Weidetiere in Zukunft wieder sicherer zu machen.” Die Wölfe seien europarechtlich mehrfach streng geschützt. Das dürfe nicht dazu führen, dass dadurch der Schutz der Menschen in den Siedlungsgebieten unserer Kulturlandschaft und die öffentliche Sicherheit verloren gehen.

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