Schlagwort-Archive: PETA

Urteil: Kein Verbandsklagerecht für PETA in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat entschieden, dass PETA keine verbandsklageberechtigte Tierschutzorganisation ist. Begründet wird das Urteil mit der geringen Anzahl ordentlicher Mitglieder im Verhältnis zum Vorstand der Organisation. Zudem sei es für Interessierte unzumutbar, stimmberechtigtes Mitglied in der Organisation zu werden um auf die Verbandspolitik Einfluss nehmen zu können.

Mit Urteil von Mittwoch, dem 12. März 2020 hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschieden, dass die Tierschutzorganisation People for the Ethical Treatement of Animals (PETA) in Baden-Württemberg nicht verbandsklageberechtigt ist. Laut Pressemitteilung kritisiert der VGH unter anderem die geringe Zahl von nur sieben ordentlichen Mitgliedern. Die nur geringfügig höhere Zahl ordentlicher Mitglieder im Verhältnis zu den Mitgliedern im Vorstand sei jedoch unzureichend im Sinne des Verbandsklagerechts. Damit sehen sich der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) in ihrer Auffassung bestätigt, wonach PETA in erster Linie eine intransparente politische Lobbyorganisation ist, die Menschenrechte für Tiere einfordert, aber zum praktischen Tierschutz vor Ort kaum etwas beiträgt.

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Peta: Plüschwölfe für Parlamentarier

+++Bayern: Machtkampf um Vocke-Nachfolge entbranntMemminger Jagdfunktionär erstattet Strafanzeige +++ Niedersachsen: Wölfe reißen drei Stück Damwild +++ Schweiz: Wolf reißt neun Schafe +++ Brandenburg: Hobbyschäfer gibt nach erneutem Wolfsriss auf +++

Die radikale Tierrechtlerorganisation Peta hat Plüschwölfe und nach eigenem Bekunden über 50.000 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze und Mitglieder des Umweltausschusses gesendet, um ihrer Forderung nach Aufrechterhaltung des strengen Schutzstatus für Wölfe Nachdruck zu verleihen.

“Die Bundesregierung will Wolfstötungen erleichtern. Wölfe eines Rudels sollen bei Vorfällen mit landwirtschaftlich genutzten Tieren künftig einfacher getötet werden dürfen”, beklagt Peta und “appelliert nun an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die 20 Mitglieder der CDU und SPD im Umweltausschuss des Bundestags, den Kabinettsantrag nicht zu genehmigen. Um die Politiker zu überzeugen, sendete die Tierrechtsorganisation ihnen je einen Plüschwolf und der Ministerin zudem eine Petition mit über 50.000 Unterschriften”, heißt es in einer Presseerklärung der Organisation.

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Peta instrumentalisiert tödlichen Jagdunfall für Anti-Jagd-Propaganda

Im August 2018 starb der Beifahrer eines Kia auf der B16 bei Nittenau vermutlich durch eine verirrte Kugel, die ein Jäger bei einer Erntejagd in der Nähe abgegeben hatte (JAWINA berichtete). Heute beginnt vor dem Landgericht Amberg der Prozess, die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Unglücksschützen fahrlässige Tötung vor. Die Tierrechtsorganisation Peta nutzt den Prozessauftakt, um Anti-Jagd-Propaganda zu betreiben. Bei der “Hobbyjagd” würden “immer wieder Menschen verletzt oder getötet”, behauptet Peta in einer aktuellen Pressemitteilung, und “für die massenhaften Tiertötungen gebe es keinen vernünftigen Grund” – ja, nee, is klar, Landwirtschaft und Waldbau sind total unvernünftig… Anlässlich des Prozessbeginns erneuert Peta die Forderung, “zumindest die Hobbyjagd endlich gesetzlich zu verbieten.” Eine außerordentlich geschmacklose Instrumentalisierung eines tragischen tödlichen Unglückfalls, die wieder einmal zeigt, wie gleichgültig den vermeintlichen Tierfreunden menschliche Schicksale sind – schäm dich, Peta! SE

Beitragsbild: Pressemitteilung zum Prozessauftakt auf der Peta-Internetseite (Screenshot)

Petition “Gemeinnützigkeit von PETA abschaffen” gestartet

Auf der Online-Plattform openpetition.de ist eine Petition mit Ziel gestartet worden, der Tierrechtsorganisation Peta die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Erst vor wenigen Tagen hat der Bundesfinanzhof dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac die steuerrechtliche Gemeinnützigkeit mit der Begründung entzogen, dass eine allgemeinpolitische Tätigkeit nicht mit der Gemeinnützigkeit vereinbar sei. Die Verfolgung politischer Ziele wie von Attac betrieben sei nicht im § 52 der Abgabenordnung aufgelistet, hieß es zur Begründung. Tierschutz gehört gem. § 52 AO jedoch zu den anerkannten gemeinnützigen Zwecken.

Die Petition gegen die Gemeinnützigkeit von Peta ist “nicht öffentlich gelistet” und daher über Suchmaschinen nicht auffindbar. Nicht öffentlich gelistet werden Petitionen laut openpetition.de, wenn “die Richtigkeit von Aussagen in einer Petition umstritten bzw. […] die Aussagen nicht hinreichend belegt” sind. Die umstrittenen bzw. nicht hinreichend belegten Aussagen der Petenten sind offenbar in dem zur Begründung der Petition angeführten Satz: “PETA Ist […] nur eine Spendensammelvereinigung und setzt die Gelder nicht für den Tierschutz ein”, zu erblicken. Vor der Unterzeichnung solle man sich daher auf der Debattenseite der Petition zu den Aussagen und Hintergründen informieren, rät openpetition.de.

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DJV: Überprüfung der Gemeinnützigkeit “PR-Gag von Peta”

“Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus”: Vor der öffentlichen Anhörung im Bundestag zu fragwürdigen Praktiken von PETA versuchen die Tierrechtler abzulenken. Sie sehen Straftaten als legitimes Mittel, um ihre Vision vom veganen Leben durchzusetzen.

Die „Tierrechtsorganisation“ PETA will die Gemeinnützigkeit des Deutschen Jagdverbandes (DJV) prüfen lassen (JAWINA berichtete). Der Dachverband der Jäger sieht den haltlosen Vorwürfen gelassen entgegen und betont, dass das Projekt Fellwechsel ein Leuchtturmprojekt für die nachhaltige Verwertung von Fellen aus heimischer Jagd ist. Mit ihrer PR-Aktion gegen den DJV wollen die „Tierrechtler“ offensichtlich von eigenen Problemen ablenken. Aktuell wird insbesondere die Gemeinnützigkeit der „Tierrechtsorganisation“ heftig diskutiert. Am kommenden Mittwoch findet im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum FDP-Antrag “Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus” statt. Darin ist unter anderem zu lesen “PETA-Aktivisten scheuen sich nicht, verbreitet sogar auf Straftatbestände zurückzugreifen.” Weiter heißt es, führende Repräsentanten und Angestellte von PETA legitimierten Gesetzesbrüche wie Stalleinbrüche, unter anderem jüngst Dr. Haferbeck im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung.

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Wegen Fellwechsel: Peta stellt Antrag auf Prüfung der Gemeinnützigkeit des Deutschen Jagdverbands

+++ USA: Jogger erwürgt Puma +++ Niedersachsen: Verein “Freundeskreis freilebender Wölfe” klagt gegen Abschussgenehmigung +++

Ist schon wieder 1. April? Die militante Tierrechtsorganisation Peta will der Gemeinnützigkeit des Deutschen Jagdverbands (DJV) überprüfen lassen. Zur Begründung heißt es in einer Pressemitteilung von Peta: “Der Deutsche Jagdverband (DJV) vermarktet Pelz von in Deutschland getöteten Wildtieren und hat dafür ein eigenes Unternehmen gegründet. Peta bewertet die Verwendung steuerbegünstigter Vereinsgelder zur Förderung einer privatwirtschaftlich arbeitenden und damit Gewinne erwirtschaftenden GmbH als eine nach der Abgabenordnung für einen gemeinnützigen Verein schädliche Betätigung. Daher hat die Tierrechtsorganisation nun beim für den DJV zuständigen Finanzamt Berlin Mitte/Tiergarten den Antrag gestellt, die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit des Vereins zu überprüfen.

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Peta fordert Bambi-Zwang für Jäger

Inspiriert von der ungewöhnlichen Bestrafung eines Wilderers durch einen US-Richter (JAWINA berichtete), fordert die Tierrechtsorganisation Peta, dass jeder Jagdscheinanwärter den Disney-Klassiker gucken muss: ” Alle Menschen, die einen Jagdschein erlangen möchten, sollen sich vorher verpflichtend Bambi ansehen müssen. Gleiches muss für Personen gelten, die wegen Jagddelikten verurteilt werden”, heißt es auf der Peta-Internetseite. PETA und andere Organisation versuchten seit Jahren, Jäger mit “wissenschaftlichen Argumenten vom Unsinn der Jagd zu überzeugen”, tönt Peta weiter. Was die Organisation unter “wissenschaftlichen Argumenten” versteht, wird im Fortgang der Pressemitteilung deutlich, wo kein pseudowissenschaftliches jagdfeindliches Klischee ausgelassen wird, um Jagd und Jäger zu diskreditieren.

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LJV Sachsen: Bewerber um Präsidiumsposten mit Peta-Vergangenheit sorgt für Irritationen

Bei den anstehenden Wahlen zum Präsidium des LJV Sachsen tritt ein Bewerber an, der mit seiner angeblichen “Peta-Vergangenheit” für Irritationen sorgt. Im Internet werden Gerüchte gestreut und die Angst vor Unterwanderung, Trojanischen Pferden und U-Booten geschürt. JAWINA hat mit dem Kandidaten gesprochen. Man ist nicht “bei Peta”, erklärt Enrico Holz, man trage sich in irgendwelche Listen ein zum Thema Tierschutz oder Massentierhaltung. Das habe er getan, um sich für Fragen zu engagieren, die ihm wichtig erschienen. Wann das war? Lange her, vor 15, 17 Jahren, meint Holz, “da war ich noch jung.” Heute hat Holz ein Unternehmen, das neben Forstdienstleistungen auch professionellen Stöberhundeeinsatz (Bracken und Terrier) und Nachsuchenservice anbietet. Den Jagdschein hat er seit 2014. Alles Aktivitäten, die Peta wohl keinesfalls gutheißen würde.

JAWINA: Herr Holz, wie lange und wann haben Sie sich in welcher Form für Peta engagiert?

Mein Engagement bei PETA betraf den Eintrag in das „Aktivistennetzwerk“. Ich habe mich für die Arbeit von PETA interessiert, was ich auch weiterhin tun werde, da sie für meine Arbeit als Waldpädagoge aber auch als Jäger wichtig und teilweise von Nöten ist, um ganz einfach vorbereitet zu sein.

Sofern der pure Eintrag in das sog. „Aktivistennetzwerk“ von PETA, um den Newsletter zu erhalten, als engagiert angesehen wird, dann läuft dieses „Engagement“ seit 2001 fortlaufend weiter. Der Newsletter steht jedem Interessierten, egal ob pro oder contra PETA, zur Verfügung.
Für mich stand von Anfang an im Fokus, über die in meinen Augen übertriebene Massentierhaltung aufzuklären. Und in dieser Form unterstütze ich auch Tierschutzorganisationen weiter. Auch für die Jägerschaft ist das ein ernst zunehmendes und wichtiges Thema.

Eine aktive Mitarbeit bei PETA lag nie vor und war auch nie beabsichtigt.

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Jagdhunde auf Katze gehetzt – Peta zeigt Züchter aus RLP an

+++ Genau wie wir: Schimpansen kooperieren bei der Jagd und teilen die Beute fair +++ Österreich: Jäger im Burgenland fordern Schalldämpfer +++ RLP: Mit Wärmebildkamera-Drohne auf Wildschweinjagd +++

Im Internet kursiert ein Video, das zeigt, wie mehrere Jagdhunde unter den Anfeuerungsrufen eines Mannes eine Katze töten. Jagdverbände haben sich von dem tierschutzwidrigen Vorgehen des Jägers in dem Video distanziert (JAWINA berichtete). Ein Zeuge soll der Tierrechtsorganisation Peta nun einen Hinweis auf den mutmaßlichen Täter gegeben haben, wie Peta in einer Pressemitteilung verlauten lässt. Peta hat den Mann, der PM zufolge ein Jäger, der in Rheinland-Pfalz Jagdhunde züchtet, wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach angezeigt, die daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Peta fordert neben einer empfindlichen Strafe auch ein Jagdverbot und den Entzug des Jagdscheines für den Mann. PM/red.

Beitragsbild: Szene aus dem Video, in dem Jagdhunde eine Katze töten: Jagdverbände verurteilen Tat. Quelle: DJV

Peta: “Rekordausgaben für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit”

92 Prozent der überwiegend aus Spenden generierten Einnahmen der Tierrechtsorganisation Peta gehen für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit drauf, berichtet der Blog zoos.media unter Berufung auf den Bericht der Organisation für das Wirtschaftsjahr 2016/17. Weitere drei Prozent für Miete und Nebenkosten. “Schaut man sich die restlichen Positionen an, fragt man sich, was dann überhaupt noch an die Tiere geht?”, heißt es auf zoos.media: “3% Miete und Nebenkosten sind ja auch exklusiv für PETA und inwiefern man mit den übrigen kläglichen fünf Prozent und den entsprechenden Positionen überhaupt noch Tieren helfen kann, ist fraglich.” Rund 95% der Ausgaben von PETA im ideellen Bereich dienten in erster Linie PETA selbst, folgert zoos.media: “Öffentlichkeitsarbeit, Personalbezahlung und Miete + Nebenkosten, sind für ein Unternehmen oder eine Organisation selbst, damit es oder sie selbst gut dasteht. Diese Ausgaben helfen in erster Linie keinem außer PETA.” red.

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags auf Zoos.media (Screenshot)

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!