Schlagwort-Archive: Personalie

Sachsenforst: Hempfling folgt Braun

Der langjährige Geschäftsführer des Staatsbetriebs Sachsenforst (SBS), Prof. Dr. Hubert Braun, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Nachfolger Brauns wird Utz Hempfling. Der 56-jährige Forstwirt war bislang Referatsleiter im Sächsischen Umweltministerium. Wie das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) auf Anfrage von JAWINA mitteilte, wurde Hempfling mit Wirkung vom 1.3. 2019 zum Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sachsenforst bestellt. Er wird diese Funktion bereits ab dem 1.1.2019 kommissarisch übernehmen. Auf die Frage von JAWINA, ob die Stelle öffentlich ausgeschrieben wurde und ob es weitere Bewerber gab, antwortete das SMUL: “Für die Stellenbesetzung hat ein ressortinternes Personalauswahlverfahren auf der Grundlage der Bestenauslese gemäß Art. 33 Abs. 2 des Grundgesetzes stattgefunden. Im Übrigen handelt es sich um eine Personalangelegenheit, zu deren Details sich unser Haus nicht öffentlich äussert. Ich danke Ihnen, dass Sie dafür Verständnis haben.”

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GSO: Neue Doppelspitze in der Geschäftsführung

Das Personalkarussel in der Optikbranche dreht sich munter weiter: Bei der German Sports Optics (GSO) wechselt die Geschäftsführung. Zwei erfahrene Profis aus der Optikbranche steigen in die Geschäftsführung von GSO ein: Ab sofort wird Dr. Nicolas Benoit (39) den Bereich Product Development & Research verantworten. Der gebürtige Franzose promovierte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und war danach zehn Jahre lang für Carl Zeiss Sport Optics GmbH tätig, zuletzt in der Produktentwicklung.

Verstärkung erhält Benoit ab Juni 2018 von Christian Rinker (47), der bisher bei Leica Camera AG die Bereiche Montage/Produktion, Customer Care und zuletzt das Quality Management als Bereichsleiter verantwortete. Mit der Ernennung von Rinker baut GSO seine Produktionskompetenz aus.

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Stühlerücken beim DJV

Von einer “strategischen Neuausrichtung des DJV” ist die Rede: Das DJV-Präsidium hat auf Basis der Beschlüsse des diesjährigen Bundesjägertages ein umfangreiches Personal- und Finanzkonzept einstimmig beschlossen. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Leppmann scheidet bis 2019 aus.

Das Präsidium des Deutschen Jagdverbandes (DJV) hat in seiner Sitzung Anfang Dezember 2017 unter anderem die personelle Stärkung der Bereiche „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Wildtiermonitoring“ beschlossen. Darüber hinaus wird der derzeitige DJV-Geschäftsführer Andreas Leppmann seinen Arbeitsschwerpunkt schrittweise verlagern. Ein Stufenplan sieht vor, dass Leppmann sich verstärkt auf seine Tätigkeit als Geschäftsführer der neu gegründeten Fellwechsel GmbH konzentriert und Olaf Niestroj, derzeitiger Assistent der Geschäftsführung, die Aufgaben von Leppmann im DJV übernimmt. Ab dem Bundesjägertag 2019 soll dann die Geschäftsführung des Verbandes vollständig an Niestroj übergehen. Stellvertretender Geschäftsführer bleibt DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald.

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Brandenburg: Querelen um Personalentscheidungen im Naturschutz

Naturnutzer-Verbände begrüßen Personalie – Veränderungen führen zu besserer Zusammenarbeit

Der brandenburgische Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat mit einer Reihe von Personalentscheidungen im Naturschutzbereich die Naturschutzverbände gegen sich aufgebracht. Unter Vogelsänger mussten bereits einige den einschlägigen Verbänden notorisch nahe stehende führende Beamte ihre Posten räumen. Zuletzt wurde der bisherige Abteilungsleiter Naturschutz, Axel Steffen, in den Bereich Immissionsschutz versetzt. Nach der Landtagswahl 2014 hatte Vogelsänger den damaligen Präsidenten des Landesumweltamtes, Matthias Freude, seines Postens enthoben. Auch der Leiter des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, Martin Flade, wurde versetzt, gewann jedoch einen Arbeitsgerichtsprozess, in dem er sich gegen die Versetzung zur Wehr gesetzt hatte, wie die Märkische Oder-Zeitung (MOZ) berichtet. Der MOZ zufolge protestierte der Nabu “in scharfer Form” gegen die jüngste Personalie: Der Naturschutz in Brandenburg” verliere seinen führenden Kopf”, so der Nabu-Landesvorsitzende Friedhelm Schmitz-Jersch. Der Bereich Naturschutz werde “mit beispielloser Rigorosität erledigt.”

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