Schlagwort-Archive: Onno Reents

Rebhuhn und Fasan in der Kulturlandschaft

Ein Auswilderungsprojekt der Jägerschaft Aurich

 Rebhühner gab es bis in die siebziger Jahre überall. Heute ist das gedrungene, rund 20 Zentimeter große, rotbraun-graue Tier mit dem kastanienbrauen hufeisenförmigen Fleck auf der Brust weitgehend ausgestorben. Rund um Aurich lässt es nur noch im Tannenhauser Moor und bei Simonswolde beobachten. – Nicht auszuschließen ist, dass es dem Fasan ähnlich ergeht. Seit etwa fünf Jahren nehmen die Bestände stark und schnell ab. Vielerorts ist ein Zusammenbrechen der Population nicht mehr auszuschließen. Revieroberjäger Heinrich Janssen, Landwirt Heinz Best und Mitpächter Jan Woltzen haben deshalb im Spätsommer dieses Jahres im gemeinschaftlichen Jagdbezirk in Wiesens Fasane und Rebhühner ausgesetzt,  um die Fasanen-Population zu stärken und das Rebhuhn wieder heimisch zu machen. Das Besondere an diesem Versuch ist: Die ausgesetzten Tiere kommen nicht aus Brütereien sondern wurden von Haushühnern aufgezogen. Das soll ihre Überlebenschance erhöhen.

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Naturschutz: Jäger auf Wildkräuter-Jagd

Seit unsere Vorfahren in der Jungsteinzeit mit dem Ackerbau begannen, sorgen Ackerwildkräuter für Farbtupfer in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft – ohne dafür bei den Bauern auf große Gegenliebe zu stoßen. Seit einigen Jahrzehnten stehen der Landwirtschaft so hochwirksame Herbizide zur Verfügung, dass ein Großteil der Wildkräuter inzwischen als gefährdet eingestuft wird. Dem zu befürchtenden Verlust an Artenvielfalt – nicht nur bei den Kräutern sondern auch bei bestäubenden Insekten wie Wildbienen – stemmen sich im niedersächsischen Landkreis Aurich 16 Jäger um Kreisjägermeister Onno Reents entgegen.

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