Schlagwort-Archive: Olaf Lies (SPD)

Dammann-Tamke: Kein Hinweis auf Wolfsquälerei

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), Helmut Dammann-Tamke, hat gegenüber dem NDR die Spekulationen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies (SPD) über eine mögliche Misshandlung des vor kurzem tot aus dem Elbe-Seitenkanal geborgenen Wolfs (JAWINA berichtete) scharf kritisiert. “Er habe sich die Fotos genau angeschaut und keinerlei Hinweise darauf entdeckt, dass das Tier gequält worden sei”, sagte Dammann-Tamke dem NDR zufolge. Die Darstellung vom Minister Lies habe ihn “wirklich auf die Palme gebracht”.

Das niedersächsische Umweltministerium hat nach dem Auffinden der erschossenen Wölfin folgendes Statement auf Nachfrage veröffentlicht:

“Neben der illegalen Tötung der Wölfin im LK Gifhorn steht anhand von Fotos der Verdacht im Raum, dass die Wölfin möglicherweise bestialisch gequält wurde.

Dazu sagt Umweltminister Olaf Lies:

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Umweltminister fordern klare Regeln für Wolfsmanagement

+++ NRW: LANUV bestätigt Wolfsrisse in den Kreisen Steinfurt und Soest +++ Baden-Württemberg: Mutmaßlicher Wolfsriss in Bad Wildbad +++ Bayern/NRW: Wolfssichtungen bei Wunsiedel und Selm +++ Schweiz: Nationalrat lockert Kriterien für Wolfsabschüsse +++ Hessen: Verwaltungsgericht Gießen untersagt Wildschweinhaltung im Vorgarten +++ Bayern: Wildernde Hunde – Jäger setzen Belohnung aus +++ Baden-Württemberg: Hund reißt Reh – Hundebesitzer flüchtet +++

Die Umweltminister Schleswig-Holsteins und Niedersachsens haben anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK) in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) “vom Kanzleramt eine eindeutige Linie zum Umgang mit Wölfen” eingefordert. Der grüne (!) Umweltminister Schleswig-Holsteins, Jan Philipp Albrecht sagte, es müssten “endlich klare Rahmenbedingungen für den Artenschutz des Wolfs einerseits und den Schutz von Nutztieren vor seinen Übergriffen andererseits geschaffen werden”. Der niedersächsische Umweltminister Olas Lies erklärte in der NOZ, es sei “in Berlin lange genug darüber gestritten worden, wie mit dem Wolf umzugehen ist.” Die Länder bräuchten jetzt “klare Antworten.” Lies forderte der NOZ zufolge, dass der Bund festlegen müsse, “ab welcher Anzahl Wölfe nicht mehr im Bestand gefährdet seien”.

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Niedersachsen: Wolfsjagd-Pflicht für Jäger?

Die Ausnahmegenehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m ist nochmals erneuert worden, wie das Niedersächsische Umweltministerium mitteilte. Die bis Ende April befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden GW717m wird bis zum 31.05.2019 verlängert und das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken bestehe unverändert fort, so das Ministerium. Umweltminister Olaf Lies (SPD) erwägt nun auch Verschärfungen der Regelungen für den Wolfsabschuss. Anlass sind die Probleme, den Wolf auch tatsächlich zu Strecke zu bringen. Gegenüber dem NDR zog Lies die Möglichkeit in Betracht, zwar nicht das ganze Rudel, aber mehrere Tier abschießen zu lassen, “um danach zu sehen, ob sich die Situation damit verbessert.” Außerdem beklagt Lies “mangelnde Unterstützung” der ca. 170 Revierinhaber in dem 600 Quadratkilometer großen Streifgebiet des Wolfs. Daher werde geprüft, inwieweit man die Jäger zur Mitwirkung rechtlich verpflichten könne.

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Niedersachsen: Der Wolf und der Hass – Lies verteidigt Entscheidung für Entnahme von GW7171m

Am Montag, den 11.02. fand im Ausschuss für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Niedersächsischen Landtages eine Sitzung statt, in der Umweltminister Olaf Lies (SPD) sich zur Abschussgenehmigung für den Leitwolf des Rodewalder Rudels GW7171m äußerte. Die zur Illustration des Vortrags von Minister Lies dienende Power-Point-Präsentation hat das Umweltministerium jetzt online gestellt.

In dem hoch interessanten Dokument mit dem Titel “Problemwölfe – Herausforderung für Artenschutz und Weidetierhaltung” stellt Lies zunächst die Situation im Allgemeinen dar (Zunahme der Wolfspopulation um 30 Prozent jährlich, flächendeckende Besiedlung absehbar, Akzeptanz größte Herausforderung…), um dann auf die spezielle Lage im Gebiet des Rodewalder Rudels einzugehen. Interessant sind die Folien, die sich den “Reaktionen auf Probleme mit Wölfen in den sozialen Medien” widmen: Hass und Häme gegen geschädigte Tierhalter, Drohungen und Diffamierungen gegen Personen, die in die Entscheidung für die Entnahme von Problemwölfen involviert sind.

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Niedersachsen: Wolfsberater kritisieren Abschussgenehmigung für Wolf GW717m

Seit langem kritisieren Weidetierhalter, dass sich gewisse Wolfsberater nicht neutral verhalten, sondern eindeutig pro Wolf eingestellt sind. Die weit verbreitete Befürchtung, dass Wolfsberater die Tatsachen zum Wolf schönen würden, führte bereits 2016 zur Verabschiedung eines Verhaltens-Leitfadens für Wolfsberater. Damit sollte verhindert werden, dass Wolfsberater ihre Kompetenzen überschreiten und “über das Ziel hinausschießen”, wie es die derzeitige grüne Staatssekretärin im niedersächsischen Umweltministerium, Almut Kottwitz, formulierte. Durch den offenen Brief, in dem jetzt 16 Wolfsberater die Entscheidung von Umweltminister Olaf Lies (SPD) angreifen, den Wolfsrüden GE717m aus dem Rodewalder Rudel zum Abschuss freizugeben, dürften sich die Kritiker der Wolfsberater bestätigt sehen.

Der Wolf GW7171m wird mittlerweile für ca. 40 Nutztierrisse verantwortlich gemacht, darunter Rinder, Pferde, Alpakas. Die Tiere waren z.T. durch Zäune geschützt, die als wolfssicher galten. In dem auf der Internetseite Wolfsmonitor veröffentlichten Brief [Link: https://wolfsmonitor.de/?p=16416] werfen die Unterzeichner Lies angebliche Intransparenz bei der Abschussbewilligung vor und stellen Erforderlichkeit und Berechtigung des Abschusses in Frage. Auch der Nabu Niedersachsen zieht die Rechtmäßigkeit der Abschussgenehmigung in Zweifel und hält diese für “politisch motiviert.”

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Niedersachsen: Umweltminister Olaf Lies bringt Initiative zum Umgang mit Wolf in den Bundesrat

Toepffer: CDU begrüßt Paradigmenwechsel des Umweltministers – Niedersachsen will Wölfe notfalls schießen lassen

Das Landeskabinett in Hannover hat am heutigen Dienstag beschlossen, eine Initiative zum Umgang mit dem Wolf in den Bundesrat einzubringen. Das teilt das niedersächsische Umweltministerium mit: Ziel der Initiative ist es, der in Deutschland bzw. Niedersachsen zu erwartenden Entwicklung der Wolfspopulation mit konsequentem staatlichem Handeln begegnen zu können. Hierzu zählt auf der einen Seite dem strengen Schutz dieser Tierart gerecht zu werden und auf der anderen Seite die damit verbundenen Belastungen für betroffene Nutztierhalter abzumildern und entstehende Schäden bestmöglich auszugleichen. Um ernste Schäden in der Weidetier­haltung zu verhindern und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, kann es erforderlich sein, problematische Tiere zu entnehmen.

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Niedersachsen: Streit um Jagdpachtverträge auf ostfriesischen Inseln

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat die Verlängerung von insgesamt elf Jagdpachtverträgen für landeseigene Flächen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer scharf kritisiert. Die Jagdreviere befinden sich auf den ostfriesischen Inseln, jüngst wurden die Pachtverträge für Norderney, Baltrum, Langeoog und Wangerooge verlängert . “Dieses eigenmächtige Vorgehen des Landwirtschaftsministeriums ist mir vollkommen unverständlich und ganz schlechter Stil!”, polterte Lies: “Die neuen Pachtverträge sind in meinem Hause nämlich unbekannt. Wieso die Domänenverwaltung jetzt Verträge abschließt, die offenbar von dem auf Arbeitsebene erzielten Kompromiss und dem gemeinsam zwischen meinem Haus und dem Landwirtschaftsministerium erarbeiteten und in Kraft gesetzten Erlass erheblich abweichen, ist mir unbegreiflich”, sagte Umweltminister Olaf Lies. “Dieser Alleingang bedeutet einen hohen Vertrauensverlust.”

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