Schlagwort-Archive: Offener Brief

ASP: Kreistagsabgeordneter antwortet auf Offenen Brief

Der Brandenburger Kreistagsabgeordnete der Fraktion der Linken, Thomas Singer, hat auf den Offenen Brief Prof. Pfannenstiels zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) geantwortet. Wir veröffentlichen die Antwort Singers im Wortlaut.

Sehr geehrter Herr Prof. Pfannenstiel,

vielen Dank für das ausführliche Schreiben. Der Artikel in der MAZ hat einerseits die Proportionen unseres Antrages völlig verändert und andererseits nicht mehr den aktuellen Stand der Diskussion abgebildet. Der Punkt mit den “Anti-Baby-Pillen” hatte sich schon so gut wie erledigt. Das hatte ich der Presse auch vorab gesagt.

Jäger hatten uns zugearbeitet, um die Diskussion in der Sache anzustoßen. In der Öffentlichkeit war außer den Tatarenmeldungen ja lange nichts Handfestes zu vernehmen.

Das haben wir mit dem Antrag auf alle Fälle erreicht.

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ASP: Prof. Pfannenstiel fordert Biosicherheit statt Vernichtungskrieg

In einem Offenen Brief an den Linken-Kreistagsabgeordneten Thomas Singer kritisiert der Biologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel Forderungen nach der “Pille für die Sau” und schlägt wirksamere Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest vor. Im folgenden veröffentlichen wir den Offenen Brief im Wortlaut:

Pille für Wildschweine ?

Sehr geehrter Herr Singer,

alle Experten, auch die damit befassten Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts, sind sich über den Weg einig, den die Afrikanische Schweinepest (ASP) mit größter Wahrscheinlichkeit nach Deutschland nehmen wird. Der Mensch wird Vektor sein und nicht das Wildschwein. Allerdings wird die lokale Verbreitung der Seuche in Wildschweinbeständen durch hohe Individuendichten begünstigt. Insofern kommt dem Absenken von Wildschweinbeständen durchaus Bedeutung zu. Für Risiko und Wahrscheinlichkeit des Eintrags der Seuche nach Deutschland sind unsere Wildscheinbestände jedoch ohne Belang. Leider ist dieser Umstand in der Gesellschaft kaum bekannt. Auch Sie scheinen sich dieser Tatsache nicht bewusst zu sein.

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Sachsen: Verbände erklären Wolfsmanagement für gescheitert

“Bautzener Erklärung” an Sächsischen Landtag gerichtet

Eine Allianz sächsischer Verbände, darunter der Landesjagdverband Sachsen, haben heute in einem Offenen Brief an den Sächsischen Landtag das deutsche Wolfsmanagement für gescheitert erklärt. In der Bautzener Erklärung vom 28. November 2017 fordern die Unterzeichner die Einführung eines “ganzheitlichen Wildtiermanagements” anstatt des bisherigen Wolfsmanagements, die Einrichtung von Schutzzonen und die bundesweite Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht nach sächsischem Vorbild. Der Wolf gelte nicht als gefährdete Art, der Populationszuwachs sei durch “angemessene Bejagung” zu begrenzen. Desweiteren fordern die Unterzeichner, Hybriden zu entnehmen, die “bisherige Berichterstattung durch ungeschönte Information der Bevölkerung zu ersetzen” und die Offenlegung aller gesammelten Wolfsdaten in einer öffentlich zugänglichen Datenbank. Die der Red. vorliegende Bautzener Erklärung trägt den Eingangsstempel des Sächsischen Landtags mit heutigem Datum (29. Januar 2018). SE

Im folgenden geben wir die Bautzener Erklärung vollständig und im Wortlaut wieder.

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“Schwarzwild nicht gnadenlos und unbarmherzig zusammenschießen”

Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel: Offener Brief an den Präsidenten des Deutschen Jagdverbandes, an den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes und an die Präsidenten der Deutschen Landesjagdverbände

Afrikanische Schweinepest ante portas

Sehr geehrte Herrn Präsidenten,

die heranrückende Afrikanische Schweinepest (ASP) hat in der Jägerschaft, in den Jagdverbänden und in der zuständigen Ministerialbürokratie sowie bei Politikern in jüngster Zeit zu vielfältigen, oft hektischen Aussagen und Aktivitäten geführt. In der Aufregung werden jedoch gelegentlich einige Tatsachen außer Acht gelassen oder falsch dargestellt. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass das Schwarzwild und die Jägerschaft alleine für einen möglichen Ausbruch der Seuche in unserem Land verantwortlich gemacht werden sollen. Die jüngste Forderung der Bauernschaft, 70 Prozent der Wildschweine zu erlegen (70 Prozent wovon?), ist Ausdruck dieser vollkommen unangebrachten Hyperaktivität und des Versuchs, eigene Verantwortlichkeiten auf andere abzuwälzen.

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Hessen: Jägervereinigung fordert “wirksamere Maßnahmen” gegen ASP

Die Jägervereinigung Oberhessen fordert in einem Offenen Brief an Bundesagrarminister Schmidt und die hessische Landwirtschaftsministerin Hinz “wirksamere Maßnahmen zum Verbraucherschutz und gegen das Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in die Bundesrepublik Deutschland.”

Gefordert wird u.a. “ein Einfuhrverbot für Schwarzwildfleisch aus Ländern, in denen bereits die Afrikanische Schweinepest grassiert”, “eine bundesweite Aufwandsentschädigung bei der weiteren Reduzierung der Schwarzwildbestände von 25 Euro pro erlegtem Stück Schwarzwild und “kostenlose Trichinenuntersuchungen für erlegtes Schwarzwild.”

Außerdem soll der Absatz hochwertigen heimischen Wildschweinfleischs gefördert und gegen Jagdstörer härter vorgegangen werden. Der Muttertierschutz für führende Bachen dürfe nicht aufgehoben werden, so die JV Oberhessen.

Den vollständigen Offenen Brief können Sie hier herunterladen. red.

Beitragsbild: Offener Brief der JV Oberhessen (Ausschnitt, Screenshot)

AfD-Abgeordneter protestiert gegen DJV-Wahlprüfsteine

Vorbemerkung d. Red.: Es liegt uns fern, Wahlempfehlungen abzugeben oder Wahlkampfhilfe für irgendeine Partei zu leisten. Wir sehen es aber nicht als Aufgabe des Journalismus an, unter Nachrichten eine Vorauswahl aus politischen Gründen zu treffen. Dies stellt eine nicht akzeptable Bevormundung des Lesers dar. Wir halten unsere Leser für intelligent genug, selbst einschätzen zu können, was von den Versprechungen, Programmen und Aussichten sowie dem Personal der zur Wahl stehenden Parteien zu halten ist.

Der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Udo Stein hat in einem Offenen Brief an den Deutschen Jagdverband (DJV) die Nichtberücksichtigung der AfD bei den Wahlprüfsteinen des DJV für die Bundestagswahl 2017 kritisiert. Dies war bereits von einer “Gruppe AfD-naher Jägerinnen und Jäger aus Hessen” beanstandet worden (JAWINA berichtete). Stein wirft dem DJV vor, sich “der freien demokratischen Willensbildung” zu verweigern, den Unterstützern des DJV werde eine freie Wahl entzogen: “Dass die AfD nicht einmal Erwähnung findet legt nahe, dass Sie Ihren Unterstützern eine gewisse Vorauswahl präsentieren und für mich damit den Eindruck vermitteln, dass wer aktiver Unterstützer/Mitglied Ihres Verbandes ist, sich erst gar nicht mit dem Programm der AfD zu befassen brauche, da wir ohnehin die Interessen der Jägerschaft nicht berücksichtigen würden.”

Im folgenden geben wir das Schreiben Steins im Wortlaut wieder. Im Anschluss finden Sie die Stellungnahme des DJV, um die JAWINA nachgefragt hat.

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Schäferin fordert: “Wölfe wie jedes andere Wild jagen!”

Verbände wollen Entnahme von Problemwölfen erschweren

Immer wieder interessant, wie schnell und gründlich sich Standpunkte ändern können, wenn man selbst betroffen ist: “Meine Einstellung zum Wolf hat sich grundlegend geändert”, bekannte die niedersächsische Schäferin Gabriele Lebermann gegenüber der Kreiszeitung Wochenblatt. Grund für den plötzlichen Sinneswandel ist ein Wolfsangriff auf ihre Schafherde im Landkreis Harburg, dem innerhalb von zwei Tagen zwei ihrer Schafe zum Opfer fielen. Wölfe kämen den Ortschaften immer näher, hätten keine natürlichen Feinde und vermehrten sich jedes Jahr um 30 Prozent, lauten die neuen Erkenntnisse der Schäferin. Fazit: Sie sollten “wie jedes andere Wild” bejagt werden.

Die Verbände Nabu und International Fund for Animal Welfare (IFAW) wollen derweil die Entnahme von Problemwölfen erschweren. Die Bundesländer müssten mehr für Vorbeugung und Monitoring tun, in einem offenen Schreiben fordern sie einen “einheitlichen Umgang mit auffälligen Wölfen.” Vor der Abschussfreigabe verhaltensauffälliger Wölfe solle in jedem Fall die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf (DBBW) konsultiert werden. Ein zentraler Baustein des DBBW, so Nabu und IFAW, sei ein Expertengremium, das die Bundesländer im Umgang mit auffälligen Wölfen berät.

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Jens-Werner Dettmann: Offener Brief an den Nabu

Der “ehrenamtliche Beringer, engagierte Natuschutzwart und begeisterte Naturfotograf” Jens-Werner Dettmann (ehemaliges Nabu-Mitglied ist er nach eigenem Bekunden auch) hat einen Offenen Brief an Nabu-Geschäftsführer Leif Miller geschrieben und auf Facebook veröffentlicht, in dem er die Verlogenheit und ideologische Verbohrtheit des Verbands anprangert. Es geht um wohlfeiles Jäger-Bashing, die Leugnung der Probleme, die Waschbär, Füchse und streunende Hauskatzen für Natur- und Artenschutz bedeuten und den ideologischen und spendenfreundlichen Umgang mit dem Thema Wolf. Lesenswert! Im folgenden der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Miller,

darf ich Ihnen, als Geschäftsführer des NABU-Bundesverbandes, heute mal einen Vogel zeigen?

Als ehrenamtlicher Beringer, engagierter Naturschutzwart und begeisterter Naturfotograf, hatte und habe ich natürlich auch viel mit den Jägerinnen und Jägern zu tun. Bei vielen Arbeitseinsätzen in Wald, Feld und Flur stehen die Jägerinnen und Jäger längst mit dem Spaten bei Fuß, packen mit an und gestalten neue Lebensräume auch für geschützte Arten. Sie alle leisten mit der intensiven Raubwildbejagung in Küstenvogelschutzgebieten und bei anderen Artenschutzprojekten einen sehr wichtigen Beitrag für das Erreichen der Schutzziele und opfern dafür gern einen Großteil ihrer Freizeit.

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Schnellschüsse und ihre Folgen

Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel: Offener Brief an die Mitglieder und Stellvertretenden Mitglieder des Ausschusses für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

Sehr geehrter …

Anfang Dezember 2014 hatte ich an die Mitglieder des Ausschusses für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft einen Brief geschrieben und darin meine Besorgnis über den Umgang mit Rehwild in unserem Land ausgedrückt. Nachdem die Jagdzeit auf den Rehbock damals vom 1. Mai bis zum 31. Dezember ausgedehnt wurde und der behördlich bestätigte Abschussplan für Rehwild wegfiel, war ein erhöhter Anteil männlichen Rehwildes an der Strecke mit negativen Konsequenzen für das Rehwild zu befürchten. Dazu ein Zitat aus dem letzten Jagdbericht des Landes Brandenburg (Sn. 27 und 28):

„Die Verlängerung der Jagdzeit auf Böcke hat demzufolge nicht zu einer Erhöhung der Rehwildstrecke, aber zu einer Verschiebung des Geschlechterverhältnisses im Abschuss zu Gunsten des männlichen Streckenanteils geführt, der nicht zufrieden stellen kann. ( . . . . . ) Die Anteile von Böcken in der Altersklasse 2 entsprechen mit 39 Prozent besser den Anforderungen als es der Anteil an Ricken mit nur 34 Prozent vermochte (Vorgabe jeweils 40 Prozent) ( . . . . ). Die mancherorts nötige Reduzierung überhöhter Bestände kann nur über den vermehrten Abschuss weiblichen Wildes realisiert werden. Es ist daher zu hoffen, dass die abzeichnende Tendenz zu verstärktem Bockabschuss auch durch eine weitere Steigerung des Rickenabschusses ergänzt wird.”

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Veganes Glockenspiel: Brief an den Bürgermeister

Ein erster – prominenter – JAWINA-Leser hat unsere Anregung umgesetzt, an den Bürgermeister von Limburg wegen des von ihm auf Wunsch einer Veganerin zensierten Glockenspiels eine freundliche Anfrage zu richten. Im folgenden geben wir den Brief von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel an Dr. Marius Hahn im Wortlaut wieder (und warten gespannt auf die Antwort von Bürgermeister Dr. Hahn…):

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

auf der Internetseite www.jawina.de habe ich einen Beitrag mit Datum 9. Februar 2017 gelesen. Dort heißt es, Sie hätten auf die Bitte einer Veganerin das alte Kinderlied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ aus dem Glockenspiel des Rathausturms (zumindest zeitweise) verbannt. Wäre die Notiz am 1. April erschienen, hätte ich sie für einen gelungenen Aprilscherz gehalten. Obwohl Jawina bisher stets nur Wahrheiten verbreitet hat, möchte ich Sie dennoch zunächst fragen, ob die Sache sich tatsächlich so zugetragen hat. Den nachfolgenden Kommentar gebe ich nur für den Fall ab, dass Jawina die Wahrheit berichtet hat.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wäre es nicht unhöflich, würde ich Sie fragen, ob Sie noch bei Trost sind und ob Sie sich mit aller Gewalt lächerlich machen wollen. Zunächst drei Feststellungen:

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“Generelles Verbot halbautomatischer Waffen verhindert keine Straftaten”

Der Präsident des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB), Dr. Dirk-Henner Wellershoff hat einen offenen Brief an Axel Vogel, Vorsitzender der Fraktion von Bündnis90/ Grüne im Brandenburgischen Landtag geschrieben. Wellershoff setzt sich darin mit der Forderung nach einem generellen Verbot von halbautomatischen Jagdwaffen auseinander. Im Folgenden der offene Brief im Wortlaut.

Sehr geehrter Herr Vogel,

in Ihrer Pressemeldung vom 25. Juli fordern Sie im Namen Ihrer Fraktion das generelle Verbot halbautomatischer Waffen. Als Begründung verweisen Sie auf die tragischen

Ereignisse in Paris, Orlando und München. Auch mich als Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg, der rund 9.600 Jägerinnen und Jäger und somit legale Waffenbesitzer vertritt, treibt die Sorge um die Sicherheit und den Schutz vor Straftaten mit terroristischem Hintergrund um. Die von Ihnen geforderten Maßnahmen gehen jedoch klar am Ziel vorbei. Ein generelles Verbot halbautomatischer Waffen oder die zentrale Lagerung von Waffen sorgt nicht für zusätzliche Sicherheit. Das eigentliche Ziel, die Terrorismusbekämpfung, wird damit nicht erreicht. Lassen Sie mich dies im Einzelnen näher ausführen.

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Peinliche Entgleisung

In einem “Offenen Brief” greift Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller den Journalisten Stefan Aust für eine kritische Reportage zum Thema Wolf scharf und auf empörend persönliche und aggressive Weise an – ein unerträglicher Einschüchterungsversuch.

Es hat 15 Jahre gedauert, bis ein Beitrag in den Mainstream-Medien erscheinen konnte, der sich kritisch mit der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland auseinandersetzt: In der Tageszeitung “Die Welt” warnen Stefan Aust und Detlev Konnerth, dass “unser Umgang mit den Wölfen extrem gefährlich ist.” Der Artikel ist lesenswert, auch wenn er nicht viel enthält, was etwa dem aufmerksamen Jawina-Leser neu wäre. Aber was in den Jagdmedien steht, lässt sich halt sehr bequem ignorieren, totschweigen, diskreditieren: Die blöden Jäger wollen die Wölfe ja bloß abknallen, damit sie noch mehr Hirsche und Rehböcke schießen können… Dass jetzt so langsam auch die allgemeinen Medien die verbreitete Wolfs-Euphorie zugunsten einer ausgewogenen Berichterstattung hinter sich lassen, passt dem Nabu offenbar gar nicht. Und wenn Aust in der Welt dann auch noch die lukrative “Wolfsindustrie” auf- und angreift, ist der Lebensnerv der Spendensammler getroffen.

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“Ausgeburten ideologischer Denke”

Offener Brief von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel an Norwich Rüße, Grünen-Abgeordneter in NRW

Sehr geehrter Herr Rüße,
am 18.03.2015 habe ich als Teilnehmer der Demonstration gegen das geplante sog. ökologische Jagdgesetz in Düsseldorf vor dem Landtag Ihre Ausführungen gehört. Ich muss Ihnen sagen, dass ich über Ihr darin zum Ausdruck kommendes Demokratieverständnis erschrocken war. Sie sprechen vom Recht der Parlamentarier Gesetze zu erlassen bzw. zu verändern. Das klang aus Ihrem Munde so, als könne der Gesetzgeber dies am Volk vorbei tun, wenn das Volk für die per se Gesetzeskraft besitzenden Argumente einiger Parlamentarier uneinsichtig ist. Ich halte das für eine unglaubliche, hoffentlich nur verbale Entgleisung. Der Gesetzgeber hat die Pflicht, Gesetze zu erlassen, aber doch bitte in Würdigung des Sachverstandes der Betroffenen!

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NRW: SPD-Jäger fordern NABU zum Umdenken auf

In einem offenen Brief haben die “Waid-Genossen“, ein “Initiativkreis sozialdemokratischer Jägerinnen und Jäger in Nordrhein-Westfalen” den NABU zum Umdenken in der Jagdpolitik des Verbandes aufgefordert. “Der NABU dürfe nicht für ideologische Forderungen stehen, sondern müsse im Interesse des Naturschutzes gemeinsam mit den Jägerinnen und Jägern für eine Zukunft der Jagd arbeiten”, heißt es in einer Presseerklärung zu dem offenen Brief.

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