Schlagwort-Archive: Offener Brief

“Mundwerker des Naturschutzes”

Offener Brief der Jägervereinigung Oberhessen zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut:

“Sehr geehrte Frau Bundesministerin Klöckner,

nun liegt er also vor, der Referentenentwurf zum Bundesjagdgesetz, offensichtlich dominiert von den einseitigen Forderungen der „Wald-ohne-Wild“-Strategen. Bereits in meinem Offenen Brief vom 5. Juni hatte ich Sie – mit Fakten belegt – auf zahlreiche Widersprüche in den einseitigen Forderungen der Waldstrategie 2050 sowie auf reale Probleme des Waldes hingewiesen, die bislang in der Wald-Wild-Debatte nicht thematisiert wurden.

Allerdings ist nicht einmal eine Eingangsbestätigung, geschweige denn eine Stellungnahme Ihres Ministeriums erfolgt. Auch die Stellungnahme der Gesellschaft für Wildtier- und Jagdforschung und der renommierten Wildbiologen Dr. Michael Stubbe, Dr. Dr. Sven Herzog und Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel fand meinen Informationen zufolge bei Ihnen keine Berücksichtigung und wurde ebenfalls nicht beantwortet.

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DJV/CIC: “Britische Prominente missachten Menschenrechte”

Vertreter afrikanischer Dörfer und Kommunen werfen Prominenten in Großbritannien vor, ihre Menschenrechte zu verletzen. In einem offenen Brief warnen sie vor den Auswirkungen einer britischen Anti-Jagdkampagne auf den Wildtierschutz und die Lebenssituation der Landbevölkerung Afrikas. CIC und DJV teilen die Sorge um eine neue Form des Kolonialismus, die auch bei deutschen Tierrechtsorganisationen weit verbreitet ist.

Britische Berühmtheiten wie der Pop-Sänger Ed Sheeran, TV-Komiker Ricky Gervais oder die James-Bond “M”-Darstellerin Judi Dench nutzen aktuell ihren VIP-Status zur Unterstützung einer Kampagne gegen die Jagd weltweit. Über 50 Repräsentanten aus sieben südafrikanischen Ländern fordern die Prominenten in einem offenen Brief nun direkt auf “ihre Popularität nicht mehr dazu einzusetzen, die Rechte unserer armen Bevölkerung mit Füßen zu treten und dadurch den Wildtierschutz im südlichen Afrika aufs Spiel zu setzen”. Der Internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) warnen vor ähnlichen, neokolonialistischen Kampagnen und Petitionen deutscher Tierrechtsorganisationen, durch die erfolgreiche Artenschutzmodelle und Einkommen in strukturschwachen Regionen der Welt gefährdet werden.

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“Alles wiederkäuende Schalenwild gnadenlos zusammenzuschießen” keine Lösung für die Probleme des Waldes

Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel hat aus Anlass der geplanten Novellierung des Brandenburger Landesjagdgesetzes einen Offenen Brief an die Abgeordneten des Landtags Brandenburg geschrieben. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrte Abgeordnete,

erlauben Sie mir bitte, Sie im Zusammenhang mit der geplanten Novellierung des Landesjagdgesetzes auf einige Sachverhalte aufmerksam zu machen. Ich tue das aus meiner Sicht nach 40-jähriger Berufserfahrung als Biologe der Fachrichtung Zoologie. Außerdem bin ich seit mehr als 50 Jahren Jäger und seit 28 Jahren Jagdausübungsberechtigter in Brandenburg. Ich weiß mich mit meiner Einstellung zum Jagdwesen in unserem Bundesland in Übereinstimmung mit der großen Mehrheit der Jägerschaft des Landes.

Durch Trockenschäden und Käferkalamitäten sind laut Waldzustandsbericht 2019 Wälder unseres Bundeslandes stark in Mitleidenschaft gezogen. Niemand bestreitet das. Niemand kann allerdings dafür das im Land lebende Wild verantwortlich machen. Auf den Zustand von adulten Bäumen hat Wild keinerlei Einfluss. Trockenheit und Wassermangel sind die Hauptursachen für den derzeitigen Waldzustand. Nach wie vor sind 70 Prozent der Bäume auf den 1,1 Millionen Hektar Waldfläche trotz des seit Jahren laufenden Waldumbaus zu Mischwäldern Kiefern. Dass solche Monokulturen dem Klimawandel und auch dem Befall mit Schadinsekten nicht genügend Widerstand bieten, ist nachvollziehbar.

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Niedersachsen: Pferdesport- und zuchtverband schreibt Offenen Brief zur Wolfsporblematik

+++ Italien: Schon wieder Wanderer in Südtirol von Bären attackiert und verletzt +++ Mecklenburg-Vorpommern: Tierärzte fordern härtere Maßnahmen gegen Wölfe +++ 

Der Interessenverband Pferdeland Niedersachsen GmbH hat einen Offenen Brief an den niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies geschickt. Anlass ist der Riss eines Hannoveraners durch Wölfe

In einer Pressemitteilung des Verbandes heißt es dazu: “Am 15.06.2020 mussten die Weidetierhalter in Niedersachsen einen neuen traurigen Höhepunkt in der Wolfsproblematik hinnehmen. Mit dem Rissereignis im Raum Nienburg hat die Debatte um das Für und Wider zum Wolf eine neue Eskalationsstufe erreicht. 10 Warmblutpferde sind in ihrer Weide von Wölfen angegriffen worden.

Auf unsere Nachfrage bei einer zuständigen Stelle wurde uns bestätigt, dass zwei Pferde den Wolfsrissen zum Opfer gefallen sind. Parallelspuren, die sich bei der Begutachtung der Weide fanden, weisen darauf hin, dass mehrere Wölfe die Pferde gejagt haben. Die Pferde sind alle aus ihrer Weide ausgebrochen und konnten erst später völlig entkräftet und teilweise verletzt wieder eingefangen werden. Ein Pferd wurde auf der Flucht schwer verletzt. Die Pferde waren einer ordentlichen Haltung entsprechend eingezäunt. Sie standen als Herde auf der Weide und würden somit als wehrhaft im Sinne eines Wolfsmanagementplans angesehen werden.

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Offener Brief der Jägervereinigung Oberhessen an Bundesministerin Klöckner

Die Jägervereinigung Oberhessen hat einen Offenen Brief zum Thema “Bundesjagdgesetz / Waldstrategie 2050 als Leitlinie der Jagdpolitik” an Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner gesendet. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Klöckner,

die zusammengefassten Schlussfolgerungen des Expertenrates zur Waldstrategie 2050 orientieren sich vornehmlich an kurzfristigen, anthropogenen ökonomischen Gesichtspunkten, aber nicht an der Entwicklung des Gesamtökosystems Wald, zu dem auch untrennbar der Einfluss des Wildes gehört. In mehreren Punkten sind sie widersprüchlich und nicht nachvollziehbar. Auch der Tierschutz (Artikel 20a des Grundgesetzes), der Artenschutz und die bereits eingesetzte genethische Verarmung beim Rotwild scheinen keine Rolle zu spielen.

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Kritik an “tierschutzwidrigem Vorgehen des MLUK”

In einem Offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden der im Brandenburger Landtag vertretenen Parteien kritisieren Wildmeister Klaus Mordhorst, Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel, Prof. Dr. Christoph Stubbe das “tierschutzwidrige Vorgehen des MLUK” bei der Schonzeitaufhebung wegen ASP und appellieren an die Politiker, ihrer “Verantwortung auch für das Wohl unseres Wildes gerecht” zu werden.

Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut:

“An die Fraktionsvorsitzenden der im Brandenburger Landtag vertretenen Parteien

Sehr geehrter Herr Stohn, sehr geehrter Herr Kalbitz, sehr geehrter Herr Redmann, sehr geehrter Herr Raschke, sehr geehrte Frau Dannenberg, sehr geehrter Herr Vida,

im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ist der Schutz der Tiere seit geraumer Zeit in § 20 a festgeschrieben. Dem Tierwohl schenkt die Öffentlichkeit im Bereich der Viehhaltung in der Landwirtschaft nicht ohne Grund zunehmend Aufmerksamkeit. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) hingegen tritt das Wohl freilebender Tiere – Stichwort Wildtiere – mit Füßen.

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Brandenburg/Havel: Jäger zoffen sich mit Stadtverordneten

+++ Brandenburg: “Vorsätzliche Zerstörung durch unbekanntes Sprengmittel” – Hochsitz komplett zerlegt +++ Baden-Württemberg: Jäger wehren sich gegen Jagdeinschränkungen in Biosphärengebiet Schwäbische Alp +++ Baden-Württemberg: Nach tödlichem Familiendrama – Grüne fordern erneute Verschärfung des Waffenrechts, CDU prüft Handlungsbedarf +++ 

Anschuldigungen erheben, Forderungen stellen, aber null Entgegenkommen zeigen – die Jäger im Jagdverband Brandenburg/Havel haben davon genug und kritisieren die Stadtverordnetenversammlung in einem Offenen Brief zur “Schwarzwildbejagung und Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Stadt Brandenburg an der Havel”

Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut:

“Sehr geehrte Stadtverordnete,

in letzter Zeit wurde seitens der Stadtverwaltung und durch den Oberbürgermeister Herrn Scheller in den Medien und der SVV propagiert, dass die Jäger zu wenig Schwarzwild in der Stadt Brandenburg an der Havel erlegen. Da bisher die Jägerinnen und Jäger als Fachleute hier nicht gehört wurden, gibt uns dieses Anlass, hierzu Stellung zu beziehen.

Das Schwarzwildproblem (sofern es überhaupt eines ist) in den Ortslagen, ist nicht allein auf mutmaßlich extreme Bestände zurückzuführen. Es erklärt sich dadurch, dass die Schwarzkittel dieses Jahr weder im Feld (keine Erntereste vom Maisanbau) noch im Wald (keine Waldfrüchte: Eicheln, Bucheckern) Nahrung finden und nun in die Ortslagen ziehen, um insbesondere auf den Grünflächen nach Nahrung zu suchen.

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Brandenburg: Berufsjäger protestieren gegen Schonzeitaufhebungen

Der Brandenburger Landesverband der Berufsjäger (BdB) protestiert in einem Offenen Brief gegen die Genehmigung “von Anträgen auf Schonzeitaufhebung zur Bejagung von wiederkäuendem Schalenwild bis 29.02.2020 durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz”. Das Schreiben ist an den Brandenburger Landwirtschaftsminister Axel Vogel gerichtet. Vogel stammt aus Bayern, ist Gründungsmitglied der Grünen und hat laut Wikipedia “von 1980 bis 1991” ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuni Hagen absolviert.

Im Folgenden dokumentieren wir das Schreiben der Berufsjäger im Wortlaut:

“Widerspruch zum Genehmigen von Anträgen auf Schonzeitaufhebung zur Bejagung von wiederkäuendem Schalenwild im Februar

Sehr geehrter Herr Minister,

der Landesverband der Berufsjäger Brandenburg widerspricht hiermit den von Ihrem Ministerium in Aussicht gestellten pauschalen Genehmigungen von Schonzeitaufhebung auf wiederkäuendes Schalenwild bis 29.02.2020 und fordert Sie dazu auf, die Jagd- und Schonzeitenregelung nach der erst am 05. Juli in Kraft getretenen Verordnung zur Durchführung des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg aufrechtzuerhalten.

Mit der Verordnung zur Durchführung des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdDV) vom 28. Juni 2019 wurde die Jagd in Brandenburg an gesellschaftliche und insbesondere auch an wirtschaftliche Bedürfnisse der Landnutzer angepasst.

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Offener Brief zur “Waldkrise”

Naturschützer warnen vor Aktionismus in der Waldkrise und fordern Ende von ‚Holzfabriken‘ – “drastische Reduzierung” der Schalenwildbestände gefordert

Angesichts der aktuellen Waldkrise fordert eine Gruppe von Waldexperten, Forstpraktikern, Waldbesitzern und Verbändevertretern in einem offenen Brief an Bundesministerin Klöckner eine Abkehr von der konventionellen Forstwirtschaft. Es heißt: „Wir fordern die staatliche Forstwirtschaft auf, anstelle teurem Aktionismus endlich eine sachkundige Fehleranalyse des eigenen Wirkens vorzunehmen und dabei alle Akteure mit einzubeziehen. Gefordert werden eine konsequente Abkehr von der Plantagenwirtschaft und eine radikale Hinwendung zu einem Management, das den Wald als Ökosystem und nicht mehr länger als Holzfabrik behandelt“.

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Brandenburg: DVO Jagd – Gegenwind für Wellershoff und Vogelsänger

Jagdverband fordert Delegierte auf, Wellershoff nicht zum DJV-Vize zu wählen

Die Durchführungsverordnung zum Brandenburger Jagdgesetz schlägt weiterhin hohe Wellen: In einem Offenen Brief distanziert sich der Kreisjagdverband Frankfurt/Oder unter der Überschrift “Misstrauensvotum” von der Aussage, den Entwurf zur DVO Jagd mitzutragen.

Aus dem Brief des KJV Frankfurt/Oder an LJVB-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff (Screenshot)

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