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Alaska: Trump genehmigt umstrittene Jagdmethoden – was steckt dahinter?

Jagen und Fischen essenziell für die Nahrungsversorgung der Bevölkerung Alaskas

Für Aufregung sorgt ein Dekret des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, mit dem dieser umstrittene Jagdmethoden wie u.a. die Jagd auf Wölfe aus Hubschraubern, die Tötung von Wolfswelpen und Jungbären und die Erlegung von Grizzly-Bären am Luder (also an zuvor ausgelegten Ködern) in den Nationalparks Alaskas wieder erlaubt. Das Dekret ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Trump von seinem Vorgänger Obama erlassene Gesetze zurücknimmt: Dieser hatte 2016 ein Bundesgesetz erlassen, das bestimmte Formen der Prädatorenkontrolle in den sich über mehr als 310.000 Quadratkilometer erstreckenden Nationalparks Alaskas verbot. Der National Park Service Alaskas hatte sich vorher schon geweigert, die Raubwildbejagung in den Nationalparks zuzulassen. Durch Obamas Gesetz erhielt diese Weigerung Gesetzeskraft. Politiker in Alaska hatten dies als widerrechtliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten Alaskas heftig kritisiert, da im Alaska Statehood Act und weiteren Gesetzen dem Staat Alaska das Recht, die Wildbestände des Bundesstaats zu managen, übertragen worden war. Im Januar 2017 hat der Staat Alaska daher Klage gegen das Bundesgesetz und die Regelungen des National Park Service erhoben. Doch geht es bei dem Streit nicht nur um Widerstand gegen die Einmischung in die Souveränität des Staates Alaska: Die Prädatorenkontrolle gilt als Bestandteil des “Werkzeugkastens”, also eines gesetzlich beschlossenen Maßnahmenpakets, mit dem die Population von Elchen und Karibus in Alaska auf hohem Niveau stabilisiert werden soll. Denn diese sichert die Ernährungsgrundlage der Bevölkerung.

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