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Rabauken-Journaille will weiter ungestraft gegen Jäger hetzen

Ein Kommentar.

Ein Redakteur des Nordkuriers hat einen Jäger, der ein totes Reh an der Anhängerkupplung seines PKW über eine Bundesstraße schleifte, als “Rabauken-Jäger” bezeichnet und ist dafür vom Amtsgericht Pasewalk wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro verurteilt worden. So weit der Sachverhalt. Nun springen diverse Medien, darunter Qualitätszeitungen wie die FAZ, dem gemaßregelten Redakteur bei, als wäre diesem mit der Verurteilung ein entsetzliches Unrecht geschehen, lautstark beklagen sie Willkürjustiz und wähnen das Ende der Pressefreiheit gekommen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zieht den Vorgang in einer Pressemitteilung ins Lächerliche, wenn er schreibt, “man könnte meinen, im Amtsgerichtsbezirk Pasewalk näherten die Menschen einander nur in formvollendeter Hochachtung, machten bei der Begrüßung Diener und Knicks.” Zugegeben: Auch ich habe im Verlauf meiner Adoleszenz, die mich zielstrebig die übelst beleumundeten Quartiere Berlins aufsuchen ließ, mitunter schlimmere Schimpfworte als “Rabauke” gehört. Doch darum geht es nicht.

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