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Österreich: Landwirtschaftskammer fordert, WWF soll Herdenschutz finanzieren

“Wenn Naturschutzorganisationen wie der WWF Spenden für Wölfe einheben – warum wird dieses Geld nicht verwendet, um Herdenschutzmaßnahmen zu finanzieren?”, fragt Daniel Heindl, bei der Landwirtschaftskammer Niederösterreich für die Wolfsproblematik zuständig, im ORF. Es sollten diejenigen in die Pflicht genommen werden, die “vom Geschäftsmodell Wolf” leben, so Heindl weiter. Bisher müssten die Bauern die Finanzierung der Wolfsschutzzäune alleine stemmen, da in Niederösterreich keine Zuschüsse für Herdenschutzmaßnahmen gezahlt würden – doch auch wenn, wie in Deutschland, Zuschüsse gezahlt werden, ist die Frage berechtigt, warum die Wolfsprofiteure den Steuerzahler nicht bei den Kosten für den Herdenschutz entlasten sollen. Denn der wird immer aufwändiger und damit teurer, wie sich in Brandenburg und Sachsen gut verfolgen lässt: Die Wölfe lernen immer besser, die Zäune zu überwinden, so dass der Herdenschutz zu einem “permanenten Wettrüsten mit der intelligenten Tierart Wolf” ausarte, stellt Heindl fest.

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Natur- und Tierschutzorganisationen meist intransparent und unwirtschaftlich

Die Stiftung Warentest hat jüngst 46 Organisationen des Tier-,Natur- und Artenschutzes geprüft. Ergebnis: Nur wenige von ihnen arbeiten effizient, bei vielen Spendensammlern sei dagegen Vorsicht geboten: So hätten allein 19 der 46 Organisationen sich auch auf Nachfrage geweigert, Auskunft zur Verwendung ihnen zugeflossener Spenden zu geben. Bei sechs Organisationen fließe mehr als ein Drittel des Spendenaufkommens in Werbung und Verwaltung – unwirtschaftlich, so das harsche Urteil der Berliner Stiftung.

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