Schlagwort-Archive: Münsterland

NRW: Wolf im Kreis Warendorf beobachtet

Auf der Landesstraße L 586 zwischen Albersloh und Sendenhorst fotografierte heute Vormittag gegen 10.15 Uhr ein Autofahrer  einen Wolf auf einem Acker. Der Beobachter fuhr auf der Landstraße, als er den Wolf auf der Ackerfläche bemerkte. Er hielt an und machte mit seinem Mobiltelefon ein Foto. Ein weiterer Autofahrer beobachtete wenig später, wie der Wolf die Straße überquerte und dann im Wald verschwand. Der Beobachtungsort wurde von der regional zuständigen Luchs- und Wolfsberaterin Jutta Luig-Beilmann auf weitere Spuren untersucht. Die Einschätzung des Landesumweltamtes (LANUV), dass diese Aufnahmen einen Wolf zeigen, wurde von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) eindeutig bestätigt. Zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder zum Geschlecht können derzeit keine Angaben gemacht werden.

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NRW: Entlaufene Wölfin noch nicht gefunden

Die Suche nach der am Dienstag in einem Wildpark im Münsterland entlaufenen Wölfin (JAWINA berichtete) ist bisher erfolglos verlaufen. Die Suche wird fortgesetzt, dabei kommt auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Die Wölfin soll, wenn sie denn gefunden wird, möglichst nicht verletzt, sondern mit Hilfe eines Betäubungsgewehrs immobilisiert worden, wie die NRZ berichtet. Bisher scheiterten jedoch alle Versuche, das Tier auf dem Gelände des Wildparks aufzuspüren. Dem Bericht der NRZ zufolge soll die Wölfin das Gelände bislang nicht verlassen haben. Der Park ist bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Die Wölfin ist über den Zaun ihres Geheges gesprungen, als sie für einen bevorstehenden Transport betäubt werden sollte. SE

Beitragsbild: Flugdrohne (Symbolbild). Copyright: Schekinov Alexey Victorovich, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

NRW: Wolf aus Tierpark entlaufen

Am Dienstag ist ein Wolf aus dem Wildpark Anholter Schweiz (Kreis Borken)im Münsterland  entlaufen. Der Wolf sprang über den Elektrozaun, nachdem eine Tierärztin das Gehege betreten hatte. Ob der Strom zu dem Zeitpunkt eingeschaltet war, ist unklar. Auch steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest, ob sich der Wolf noch auf dem Gelände des Wildparks befindet, oder auch die äußere Einzäunung des Areals überwunden hat. Es soll versucht werden, das Tier wieder einzufangen. Ordnungsamt, Feuerwehr und eine Hundestaffel sind vor Ort. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, wie ein Sprecher des Ordnungsamtes versicherte. SE

Beitragsbild: Headline zum Thema in der Onlineausgabe der Zeitung “Der Westen” (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

“Tausende” Enten ausgesetzt? “Komitee gegen Vogelmord” erstattet Anzeige

Die Jagdgegner vom “Komitee gegen den Vogelmord e.V.” beschuldigen Revierpächter im Kreis Kleve (NRW), “tausende” von Hochbrutflugenten in Gewässern am Niederrhein und im Münsterland ausgesetzt zu haben. Die Vogelschützer haben alle betroffenen Revierpächter wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie gegen Bestimmungen des Landesjagdgesetzes angezeigt. Die Pressesprecherin des Kreises Kleve bestätigte den Eingang der Anzeigen bei Unteren Jagdbehörde. Das Komitee gegen den Vogelmord hat auf seiner Internetseite eine “Dokumentation” veröffentlicht, auf der nicht nur von Enten überbevölkerte Gewässer, sondern auch massive Fütterungen zu sehen sind.

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