Schlagwort-Archive: Münster

Munster: Wolfswelpen wurden wahrscheinlich tot gebissen

CDU Niedersachsen: “Grüne stellen Ausweitung des Wolfsbestands in Niedersachen über allgemeinen Tierschutz” +++ SPD Niedersachsen fordert “wolfsfreie Zonen”, FDP will Wolf ins Jagdrecht aufnehmen +++

Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landebetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) liegen die Ergebnisse der Analyse der genetischen Proben der beiden am 8. August im Bereich des Truppenübungsplatz Munster Nord tot aufgefundenen Wolfswelpen (JAWINA berichtete) vor. Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen kommt zu dem Ergebnis, dass die beiden Welpen Nachkommen der Fähe waren, die Anfang Juli im Landkreis Heidekreis auf der B209 bei Bispingen bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Auch das Vatertier der Welpen ist bekannt. Es handelt sich um einen Rüden, der zuvor sowohl auf dem Gelände des Unternehmens „Rheinmetall” bei Unterlüß als auch auf dem Truppenübungsplatz Munster nachgewiesen werden konnte.

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Niedersachsen: Tierhasser legt Fressköder aus

In Breloh, einem Ortsteil der Stadt Munster im (Niedersachsen, Landkreis Heidekreis hat ein bislang unbekannter Täter vermutlich mehrere, nach Ansicht der Polizei besonders gefährliche Fressköder ausgelegt. Es handelt sich dabei um Fischreste, die mit mehreren Nägeln präpariert sind. Die Katze eines aufmerksamen Anwohners brachte einen solchen Köder mit vor die Terrassentür. Der Anwohner nahm seiner Katze den Köder weg und brachte ihn zum Polizeikommissariat Munster. Alle Tierhalter sind zur besonderen Vorsicht aufgefordert und sollen verdächtige Gegenstände der Polizei Munster melden. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Hinweise zum Täter nimmt die Polizei Munster unter 05192/9600 entgegen. PM

Beitragsbild: Fressköder. Foto: Polizei

Niedersachsen: Neues Wolfsrudel nachgewiesen

Reproduktionsnachweis in Munster

In der Lüneburger Heide, im Raum Schneverdingen, konnte ein neues Wolfsrudel in Niedersachsen nachgewiesen werden. Der Nachweis wurde über die genetische Analyse eines Wolfswelpen geführt. Der Welpe, ein weibliches Tier,  war am 20. Juni von einer Familie aufgefunden worden und wurde auf Veranlassung des Niedersächsischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) für einige Tage in der Wildtierauffangstation der Wildtierhilfe Lüneburger Heide untergebracht. Am 28. Juni veranlasste das NLWKN die Freilassung. Während dieser Zeit wurde an das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts eine Genetikprobe übersendet. Das Ergebnis dieser Probe liegt vor und hat ergeben, dass es sich um einen Reproduktionsnachweis eines neu etablierten Rudels handelt. Durch die Analyse der Genetik des Wolfwelpens, konnten auch die Elterntiere genetisch bestimmt werden: Bei der Wolfsfähe handelt es sich um einen Nachkommen aus dem Gartower Rudel, der Rüde wurde im Jahr 2014 bei Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen und entstammt der Zentraleuropäischen Flachlandpopulation.

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Truppenübungsplatz Munster: Junge Wölfin tot aufgefunden

Todesursache: Ungeklärte Bissverletzung

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat darüber informiert, dass ein Bundesforstmitarbeiter auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord am späten Sonntagabend eine tote Wölfin gefunden hat. Es handelt sich um die im Juni 2015 besenderte Fähe FT10. Das Tier befindet sich bereits im Leibnitz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung. Dies ist das übliche Verfahren im Rahmen des bundesweiten Totfundmonitorings. Nach ersten Untersuchungen des IZW ist die Wölfin vermutlich schon vor mehreren Tagen an den Folgen einer ungeklärten Bissverletzung verendet; es gibt keine Hinweise auf einen Verkehrsunfall. Das IZW hat außerdem mitgeteilt, dass die Wölfin offenbar vor kurzem Welpen geboren hat. Über das Ergebnis der weiteren Untersuchungen wird das Wolfsbüro berichten. PM NLWKN

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Vergrämung des Problemwolfs fehlgeschlagen

Der vom niedersächsischen Umweltministerium engagierte schwedische Wolfsexperte Jens Karlsson hält den verhaltensauffälligen Problemwolf für ungefährlich. Bei mehreren Begegnungen habe das Tier schon Fluchtverhalten gezeigt, als Karlsson noch weit entfernt war. Es sei ihm nie gelungen, auf Gummigeschossentfernung (30 m) an den Wolf heranzukommen. Das Umweltministerium erklärte die Aktion für vorläufig beendet, der Wolf bleibe jedoch weiterhin unter Beobachtung:

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Niedersachsen: Widersprüchliche Wolfsmeldungen

Widersprüchliche Meldungen über das Verhalten des Wolfsrudels auf dem Truppenübungsplatz Munster kommen aus Niedersachsen: Während das von dem Grünen Stefan Wenzel geführte Umweltministerium (MU) am Donnerstag (gestern) eine Pressemitteilung (PM) nach dem Motto “Kein Grund zur Beunruhigung, Wölfe bleiben auf Truppenübungsplatz” veröffentlichte, erklärte die Landesjägerschaft Niedersachen (LJN) das “Geheimnis des Wanderwolfs” für gelöst: Demnach stammt der Wolfsrüde, der am 15. April auf der A7 bei Berkhof nahe Hannover überfahren wurde aus – dem Munsteraner Rudel. Der Wanderwolf war zuvor durch das westliche Niedersachsen und die Niederlande gezogen.

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Regionalkonferenz Münster: Protest gegen Landesjagdgesetz

Der Protest gegen den Entwurf der Landesregierung für ein neues Jagdgesetz bekommt immer größeren Zulauf. Nach der ersten Demonstration des Landesjagdverbandes am Dienstag in Köln mit 1.300 Teilnehmern kamen am Donnerstagabend (9. Oktober) mit deutlich über 2000 Jägern und Vertretern des ländlichen Raums fast doppelt so viele nach Münster. Sie waren dem Aufruf von LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg gefolgt: „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“ Jagdgegner waren auch gekommen: Ganze 20 standen vor der Halle Münsterland, die wegen des starken Andrangs der Jäger und anderer Landleute zeitweilig geschlossen werden musste.

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