Schlagwort-Archive: Mord

Schwere Vorwürfe gegen WWF

+++ Niedersachsen: Maroder Hochsitz stürzt ein, Kinder verletzt – Jäger muss zahlen +++

Das Newsportal Buzzfeed erhebt schwere Vorwürfe gegen die Naturschutzorganisation WWF: Dem verlinkten Beitrag zufolge arbeitet der WWF in Afrika und Asien – konkret beschrieben werden haarsträubende Fälle in Kamerun und Nepal –  mit Wildhütern zusammen, die Menschen misshandelt, sexuell missbraucht und getötet haben. Oft seien Ureinwohner den Straftaten der vom WWF ausgerüsteten paramilitärischen Wildhüter zum Opfer gefallen. Buzzfeed recherchierte nach eigenen Angaben ein Jahr lang in sechs verschiedenen Ländern, führte mehr als 100 Interviews und wertete tausende weiterer Dokumente aus, wie interne Memos oder E-Mails, in denen Waffenkäufe diskutiert wurden. Demnach haben die WWF-Truppen Dorfbewohner “mit Gürteln geschlagen, mit Macheten angegriffen, mit Bambusstöcken bewusstlos geprügelt, sexuell missbraucht, erschossen und ermordet.

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Spanien: Wildhüter erschossen, Wilderer zu langjähriger Gefängnisstrafe verurteilt

Der spanische Wilderer Ismael Rodriguez (28) ist am vergangenen Donnerstag von einem Gericht in Barcelona zu einer Gefängnisstrafe von 45 Jahren verurteilt worden, weil er in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der katalanischen Stadt Lleida zwei Wildhüter erschossen hat. Die beiden Wildhüter Xavier Ribes (43) und David Iglesias Díaz (39) hatten am 21. Januar 2017 eine Routinekontrolle durchgeführt, bei der sie den Verurteilten in dem Jagdgebiet um 10.50 Uhr antrafen. Sie wünschten ihm freundlich einen guten Morgen und baten ihn, seine Flinte zu entladen. Dies ist das letzte, woran sich der Angeklagte erinnere, wie er in dem Verfahren vorgab. Auf den Gruß hin drehte sich Rodriguez um und gab aus etwa drei Metern Entfernung je einen Schuss auf Brust und Gesicht seiner Opfer ab. Dann lud er nach und schoss aus etwa einem Meter Entfernung den am Boden liegenden Männern in Kopf und Nacken. Beide Wildhüter waren verheiratet, Ribes hinterlässt einen zehnjährigen Sohn, Díaz ein sieben Jahre altes Mädchen.

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Tiger Balm gab ihm den Rest: Psychisch kranker Jäger erschiesst Frau

Ein 63 Jahre alter ehemaliger Sportschütze und Jäger aus Brachstedt (Saalekreis, Sachsen-Anhalt), der im Mai seine Frau mit einer KK-Kurzwaffe erschossen hat, muss sich zur Zeit vor dem Landgericht Halle verantworten. Nach der Tat hatte der Mann versucht, sich selbst zu richten. Den Schuss in den Oberkörper, den er sich selbst beibrachte, überlebte er jedoch. Die Eheleute sollen, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, in dem Haus schon längere Zeit getrennt auf zwei Etagen gelebt haben.  Als Motiv für die Tat führte der Jäger an, dass seine 56 Jahre alte Frau ihn ohne sein Wissen mit Tiger Balm behandelt habe, einem eher harmlosen Präparat aus ätherischen Ölen. Der wahre Grund dürfte in der psychischen Erkrankung des 63jährigen zu sehen sein. Nach Auffassung eins Gutachters leidet der Mann an einer halluzinatorischen paranoiden Psychose, einem Subtypus der Schizophrenie, Diese schwere psychische Erkrankung äußert sich z.B. durch Verfolgungswahn und Halluzinationen. Der Tiger Balm sei unsichtbar, brenne aber wie Feuer, erklärte der Täter vor Gericht. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist er aufgrund seiner Erkrankung schuldunfähig, ihm droht die Unterbringung in der Psychiatrie. Der Fall dürfte eine willkommene Argumentationshilfe für Gegner des Legalwaffenbesitzes sein, die verbindliche Psychotests für Jäger und Sportschützen fordern. SE

Jäger erschiesst Nebenbuhler und sich selbst

In Ingeln-Oesselse, einem Ortsteil von Laatzen bei Hannover (Niedersachsen) hat ein 55 Jahre alter Jäger Montag Nacht seinen 50-jährigen Nebenbuhler erschossen und dann sich selbst gerichtet. Die beiden Männer wohnten, wie die Bild-Zeitung berichtet, im selben Haus. Der 55-jährige hatte dem jüngeren demnach die Dachwohnung des Hauses vermietet, in dem der Weidmann mit seiner Freundin wohnte. Diese sei ausgezogen, weil es zu Eifersüchteleien kam. Gegen ein Uhr nachts soll der Hannoverschen Allgemeinen (HAZ) zufolge ein Bekannter des Jägers einen Notruf abgesetzt haben, in dem er die Polizei informierte, dass dieser den Mord an seinem Nebenbuhler gestanden und angekündigt habe, sich umzubringen. Die Polizei fand in dem Haus die Leiche des Mieters. Der sterblichen Überreste des Vermieters wurden in einem 20 Kilometer entfernten Waldstück entdeckt. SE

Beitragsbild: Bildschirmfoto der Headline des Bild-Berichts.

Wilderer tötet vier Menschen und sich selbst

Der Wilderer, der bei seiner versuchten Festnahme und anschließenden Flucht drei Polizisten und einen Rettungswagenfahrer erschoss, ist vermutlich tot. Fahnder fanden bei der Stürmung seines Anwesens im niederösterreichischen Örtchen Großpriel eine brennende, bereits verkohlte Leiche. DNA-Proben sollen nun Gewissheit bringen, ob es sich bei dem Mann um den Täter handelt, den 56jährigen Transportunternehmer und bislang unbescholtenen Familienvater Alois H.

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