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Dänischer Jagdverband schliesst Wolfsschützen aus

Der Dänische Jagdverband (Danmarks Jægerforbund) hat ein Verbandsmitglied mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Das teilte der Verband am Freitag mit. Der 66 Jahre alte Jäger hatte am 16. April einen Wolf auf einem Feld bei Ulfborg illegal geschossen. Seltsamerweise waren bei dem Vorfall Wolfsschützer zugegen, die den Vorfall filmten. Der Jäger wurde von einem Gericht in Herning zu einer Haftstrafe von 40 Tagen auf Bewährung verurteilt. Seine Jagdwaffen wurden eingezogen, außerdem muss er die Kosten des Verfahrens tragen. Seinen Jagdschein darf der Mann jedoch behalten. Der Dänische Jagdverband wollte diese Entscheidung vorerst nicht kommentieren, sondern die Entscheidung der Berufungsinstanz abwarten. Erst dann werde sich zeigen, ob die derzeitige Rechtsprechung funktioniere oder nicht. Der Verband äußerte jedoch die Auffassung, dass ein grober und vorsätzlicher Verstoß gegen die Jagdgesetze einen Jäger seine Jagdlizenz kosten solle. Das ausgeschlossene Mitglied wird über die Entscheidung des Verbands informiert. Die Anklage hatte in dem Verfahren eine dreimonatige Haftstrafe ohne Bewährung gefordert, der Verteidiger des Jäger einen Freispruch seines Mandanten verlangt. red.

Beitragsbild: Mitteilung über Ausschluss des Mitglieds auf der Internetseite des Dänischen Jagdverbands (Screenshot, Ausschnitt)

Georgien ist 29. CIC-Mitgliedsstaat

Georgien ist als 29. Mitgliedsstaat in den Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (Conseil International de la Chasse et de la Conservation du Gibier, CIC) aufgenommen worden. In einem Schreiben vom 26. August an den CIC-Präsidenten George Aman hat der georgische Umweltminister Gigla Agulashvili dem Wunsch seines Landes Ausdruck verliehen, Mitgliedsstaat der Organisation zu werden. Der eurasische Staat, zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer gelegen, beherbergt eine arten- und abwechslungsreiche Natur. Die geologischen und klimatischen Bedingungen reichen von hochalpinen Gebirgslandschaften bis zu subtropischen Zonen an den Küsten. Georgien hat begonnen, seine Naturschätze zu schützen und diverse Schutzgebiete eingerichtet. SE

Beitragsbild: Schreiben des georgischen Umweltministers Gigla Agulashvili an den CIC. (Bildschirmfoto)