Schlagwort-Archive: Meinungsumfrage

Umfrage: Mehrheit gegen die wildtierfeindliche Landespolitik in Bayern

In kaum einem Bundesland ist die Waldpolitik so wildtierfeindlich wie in Bayern. Dass der gesetzliche Grundsatz „Wald vor Wild“, der Rothirsch, Reh und Gämse ausschließlich einen negativen Einfluss auf Forstpflanzen zuschreibt, am Wählerwillen vorbei geht, zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts EMNID im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung: Eine große Mehrheit der bayerischen Wähler lehnt die derzeit geltenden Regelungen ab, die im Bergwald die Jagd auf Rothirsch, Gams und Reh über das ganze Jahr zulässt. 70 Prozent der Befragten halten eine Schonzeit für wichtig, selbst wenn durch ganzjährige Jagd der Wald besser wachsen könnte. Die bayerischen Wähler erteilen damit der gegenwärtigen Jagdpraxis in den bayerischen Alpen eine klare Absage!

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Umfrage: Ein Drittel der Bevölkerung hat Angst vor dem Wolf

“Anwachsen der Wolfspopulation nicht zukunftsfähig – Wildbiologe kritisiert “naive Sicht des Natur- und Artenschutzes”

Am Mittwoch wurde in St. Pölten eine Studie der Meinungsforscherin Sophie Karmasin vorgestellt, an der 1000 Österreicher teilnahmen, wie der ORF berichtet. Dabei gab etwa ein Drittel aller Befragten an, Angst vor dem Wolf zu haben: Der Wald werde als Erholungsgebiet gemieden, Aktivitäten wie Beeren sammeln, Sport, Spaziergänge oder Familienausflüge würden eingeschränkt. Der Wald werde als Erholungsgebiet weniger oder gar nicht mehr genutzt. 69 Prozent der Befragten fürchten negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft durch den Wolf, 56 Prozent meinten, dass sich die Anwesenheit des Wolfs negativ auf andere Tiere auswirke, 35 Prozent fürchteten Nachteile für die Jagd. Die Studie wurde vor den aktuellen Wolfsrissen im Waldviertel (JAWINA berichtete) durchgeführt. Momentan würde das Stimmungsbild vermutlich dramatischer als in der Studie ausfallen, schätzt Meinungsforscherin Karmasin, weil diese Ereignisse noch nicht eingepreist seien.

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Umfrage: 60 Prozent der Städter lehnen Jagd ab

Das Linzer Marktforschungsinstitut “market” hat eine Studie unter dem Titel “Weckruf an die Jäger: Jäger im Visier der urbanen Gesellschaft” veröffentlicht. Auf der Internetseite des Unternehmens werden die Ergebnisse zusammen gefasst: “Die Entfremdung zwischen Jägern und urbaner Gesellschaft ist unübersehbar.”, heißt es dort. Der moderne Städter habe “so seine Zweifel an der Jagd und besonders mit den Jägern.” Die Haltung: „Die Natur regelt sich selbst“ nehme zu und werde “zum Warnruf an die Jagd.” Auf der anderen Seite gelinge es den Jägern immer weniger, ihr Tun glaubwürdig zu erklären.

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Städter verklären Landleben

Immer weniger Menschen leben und arbeiten auf dem Land – möglicherweise gerade deshalb glauben immer mehr Menschen, auf dem Land lebe es sich besser. Das ist jedenfalls eines der Ergebnisse einer vom Allensbach-Institut im Auftrag der FAZ durchgeführten Studie. Während im Jahr 1956 noch 59 Prozent der Befragten der Ansicht waren, man habe in der Stadt “mehr vom Leben”, und nur 19 Prozent dem Landleben dem Vorzug gaben, votierten bereits 1977 nur noch 39 Prozent für die Stadt und 43 für das Land. Heute sind nur noch 20 Prozent der Befragten überzeugte Städter.

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