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Grünen-Politikerin: “Jäger kann man nicht Umwelt- und Naturschützer nennen”

+++ Schweiz: Wildbergung mit Maultier am Altesch-Gletscher +++ Schweden: Alkoholisierter Elch torkelt durch Kindergarten +++ Brandenburg: Bagger beschossen +++ Jagdunfall Dalberg: Jäger geht in Berufung +++ Österreich: Wildunfall mit Pinzgauer – drei Soldaten verletzt +++

Einem von der CDU-Politikerin Rabea Krämer-Bender verfassten Bericht des Wetzlar-Kuriers zufolge hat sich besonders die Kreistagsfraktion der Grünen im Lahn-Dill-Kreis der Abschaffung bzw. Reduzierung des Jagdsteuer widersetzt. Auf einen Vorstoß des Kreisjagdverbands Wetzlar und der Dillkreisjäger hin hatte die CDU-Kreistagsfraktion einen Antrag zur Abschaffung der Jagdsteuer eingebracht. Die ursprünglich als Ertragssteuer auf den Wildbreterlös gedachte Steuer sei nicht mehr zeitgemäß, da die Aufwendungen für die Jagd die Einnahmen in der Regel bei weitem überschritten, hieß es zur Begründung des Antrags. Auch auf die diversen Leistungen wude verwiesen, die die Jäger durch Arbeits- und Geldeinsatz erbringen, vom Verhindern übermäßiger Wildschäden bis zur Unfallwildentsorgung. Jäger seien aktiv für den Natur- und Artenschutz, etwa indem sie Wildblumenwiesen anlegten und Biotope pflegten, was dem Erhalt und Schutz seltener gefährdeter Tierarten wie Haselhuhn oder Rebhuhn zugute käme. Auch der Einsatz der Jäger bei der ASP-Prophylaxe blieb nicht unerwähnt.

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