Schlagwort-Archive: Mann

NRW: Hirsch verletzt Jagdteilnehmer bei Drückjagd schwer

Am Samstag Mittag ist ein Mann auf einer Drückjagd bei Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) durch einen Hirsch schwer verletzt worden. Der Hirsch überrannte den Jagdteilnehmer und schleppte ihn einige Meter weit mit. Der Verunglückte erlitt schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Da der Verletzte in abschüssigem Gelände in dichtem Gestrüpp lag, musste er von Rettungskräften zunächst aufwändig geborgen werden. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Forsthauses Hülshof bei Richstein. red.

Beitragsbild: Erlegter Hirsch (Archivbild). Foto: SE

Südtirol: Rehbock verletzt Mann schwer

+++ Österreich: Hornissenstich – Jäger stürzt von Hochsitz +++ Niedersachsen: Jäger fangen ausgebüxte Ponys ein +++ Saarland: Streckeneinbruch beim Schwarzwild +++ Baden-Württemberg: Tierschutzpartei hält “Mahnwache” gegen Jagd ab +++

Im Südtiroler Jochtal ist ein 40 Jahre alter Mann von einem Rehbock schwer verletzt worden. Der Einheimische hatte das vermeintlich kranke oder schwache Stück entdeckt und näherte sich ihm, um nachzuschauen, wie es ihm gehe. Doch aus dem Plan, das Tier erforderlichenfalls einzufangen, wurde nichts: Als der Mann sich dem Rehbock biss auf wenige Meter genähert hatte, sprang dieser auf und griff an. Mit den spitzen Enden seines Gehörns fügte der Rehbock dem Mann “erhebliche Verletzungen” am Bein zu, die einen starken Blutverlust zur Folge hatten, wie SüdtirolNews berichtet. Die in der Jägersprache Blattzeit genannte Paarunsgszeit der Rehe geht ihrem Ende entgegen, dennoch können territoriale Rehböcke durchaus noch aggressiv auf Eindringlinge in ihr Revier reagieren. red.

Beitragsbild: Aggressiver Rehbock (Lösungsvorschlag). Foto: AHe

Russland: Fake News – Bär soll Mann wochenlang gefangen gehalten haben

Ein Braunbär soll einem Mann in der zur russischen Föderation gehörenden autonomen Republik Tuwa die Wirbelsäule gebrochen und das bewegungsunfähige Opfer wochenlang als Vorrat in seiner Höhle gefangen gehalten haben. Das berichtet die Siberian Times unter Berufung auf die russische Tageszeitung Izvestia und die Nachrichtenagentur EADaily. Auf der verlinkten Internetseite der Siberian Times sind Fotos des übel zugerichteten angeblichen Bärenopfers zu sehen. Dem Bericht zufolge soll eine Gruppe von Jägern den kaum noch lebenden Mann gefunden haben, weil ihre Hunde vor der Höhle stehen blieben, Laut gaben und sich weigerten, weiterzuziehen. Das Bärenopfer sei ungefähr einen Monat in der Höhle gewesen, heißt es. In einem Video soll zu sehen sein, wie er im Krankenhaus die Augen öffnet und seinen Vornamen Alexander nennt. An sein Alter und den Nachnamen könne er sich nicht erinnern. Schöne Geschichte – nur stimmt sie nicht.

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