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Millionenschäden durch Anschläge auf Häcksler

Unbekannte verstecken Metallstäbe oder Schrauben in Maisfeldern und verursachen dadurch Schäden in Millionenhöhe. Zur Zeit beschäftigt eine Anschlagsserie die Polizei in Bayern, ähnliche Vorfälle kommen jedoch auch in Hessen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zur Anzeige. Aktuell kommt es zu einer Häufung von Schadensfällen rund um Wolferstadt in Bayern (Landkreis Donau-Ries), wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Anscheinend befestigen die Täter Metallstangen an den Maispflanzen, damit diese vom Mähwerk eingezogen werden. Bereits 2016 hatte eine Anschlagsserie um Wolferstadt hohe Sachschäden zur Folge gehabt. Ein Polizeisprecher vermutet gegenüber der Augsburger Allgemeinen, dass der Täter einen Bezug zu Wolferstadt haben müsse und es einen Zusammenhang mit den Feldern, dem Thema Biogas oder den dortigen Lohnunternehmern gebe. Vielleicht wolle jemand auf diese heimtückische Weise auch gegen den massiven Maisanbau protestieren, mutmaßt der Polizeisprecher, der Raum Wolferstadt sei nun einmal stark bepflanzt.  red.

Beitragsbild: Häcksler. Foto: SE

Grauenhafter Unfall: Jäger geriet in Maishäcksler

Bei Paulinenaue nördlich von Berlin ist ein 81 Jahre alter Jäger in einen Maishäcksler gezogen und schwer verletzt worden. Der Unfallhergang ist noch nicht genau geklärt. Die B.Z. schreibt, der Mann habe sich “in” dem Maisfeld aufgehalten – angesichts der Arbeitsbreite und -Geschwindigkeit moderner Erntemaschinen eine ganz schlechte Idee – und habe den herannahenden Häcksler nicht rechtzeitig gehört. Der plausibleren Version der MAZ zufolge stand der Jäger dicht an dem zu erntenden Feld, als der Häcksler dem Jäger versehentlich zu nahe kam. Der betagte Weidmann wurde in das Innere des Häckselwerks gezogen und musste von den alarmierten Rettungskräften aus der Erntemaschine befreit werden. Er zog sich schwere Verletzungen an beiden Beinen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht. SE

Beitragsbild: Häcksler (Symbolbild, Copyright: SE)

Jawina dankt Leser NoS für den Hinweis!