Schlagwort-Archive: Magdeburg

Sachsen-Anhalt: Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl von Jagdmunition

Anfang Mai wurde eine 36-jährige Frau im Biederitzer Busch bei Magdeburg Opfer eines Diebstahles. Der bislang unbekannte männliche Täter entwendete eine Jagdtasche vom Hochsitz der Frau und stahl Jagdmunition sowie den Jagdschein der Frau. Hierbei konnte die 36-jährige geistesgegenwärtig ein Foto vom Täter machen, bevor dieser auf seinem Mountainbike in unbekannte Richtung flüchtete.

Mit der Veröffentlichung dieses Bildes erhofft sich die Polizei weitere Ermittlungsansätze und bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugen, welche Hinweise zum hier abgebildeten Täter geben können, werden gebeten sich unter 0391/546 3292 im Polizeirevier Magdeburg zu melden.

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Magdeburg: Wolf streift ohne Scheu durch Wohngebiet

Jungwolf im Umfeld der Salbker Seen gesichtet – Wolfskompetenzzentrum bestätigt Beobachtung

Am Mittwoch wurde im Umfeld der Salbker Seen ein Wolf gesichtet. Die Sichtung wurde mit einer Videoaufnahme dokumentiert und bereits durch eine Mitarbeiterin des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt bestätigt. Nach Auswertung des Videomaterials wird von einem Jungwolf ausgegangen, der vermutlich 2018 geboren wurde.

Einer Pressemitteilung der Stadt Magdeburg zufolge zeigte der Wolf “ein unsicheres und vorsichtiges Verhalten, das durch die eingeklemmte Rute belegt” werde, während viele Betrachter des im Internet kursierenden Videos einen Wolf sehen, der sehr selbstsicher und vollkommen angstfrei ein menschliches Siedlungsgebiet durchstreift. In dem Video klopft die filmende Anwohnerin laut gegen die Fensterscheibe – nicht einmal das beeindruckt den Wolf auch nur im entferntesten. “Offenbar handelt es sich um seine ersten eigenen Erkundungszüge außerhalb des elterlichen Territoriums”, dichtet die Pressestelle der Stadt Magdeburg weiter: “Möglicherweise stammt er aus dem Rudel „Möckern“. Die Elbe ist für diese umherstreifenden Tiere stets ein Wanderkorridor.

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Zwei tote Wölfe in Sachsen-Anhalt

Wolfsnachweis im Vogtland – Naturschutzorganisationen rufen zu Pro-Wolf-Demo auf

Am Mittwoch hat eine 31-jährige Mercedes-Fahrerin gegen 8 Uhr auf der Bundesstraße 71 zwischen Born und Letzlingen einen Wolf überfahren. Der Wolf starb an der Unfallstelle, am Wagen entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro. Die Fahrerin wurde nicht verletzt.

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Überfahrener Wolf an der B 71. Foto: Polizei

Ebenfalls am Mittwoch um 09:03 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg von der Notfallleitstelle der Bahn über ein totes Tier im Gleisbereich in der Nähe des Haltepunktes Magdeburg-Herrenkrug – also unmittelbar in einem dicht besiedelten Wohngebiet in der Nähe der Hochschule, wie die Volksstimme ergänzt – informiert. Das Tier wies Verletzungen, die vermutlich von einer Bahn stammen, im Kopfbereich auf. Das tote Tier, bei dem es sich höchster Wahrscheinlichkeit nach um einen Wolf handelt, wurde durch die Bundespolizisten aus dem Gleisbett genommen. Mitarbeiter der Tierrettung und der Arbeitsgruppe Wildtiere verbrachten den Kadaver zunächst ins Tierheim. Am Mittag wurde er vom Wolfsbeauftragten abgeholt und in ein Berliner Institut transportiert. Dort erfolgt eine DNA-Untersuchung, um unter anderem zu ermitteln, ob es ein Wolf war und zu welchem Rudel er gehörte.

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Demonstration gegen ein grünes Landwirtschaftsressort

500 Jäger, Landwirte und Waldbesitzer protestieren in Magdeburg

Rund 500 Demonstranten, lautstarke Jagdhorn-Signale und Traktorenlärm auf dem Domplatz in Magdeburg: Der Protest von Landbesitzern, Landwirten, Förstern und Jägern richtete sich gestern gegen die Pläne, ein grünes Umweltministerium zu schaffen. In Sachsen-Anhalt formiert sich in diesen Tagen eine neue Landesregierung, Schwarz-rot hat mit der Wahl Mitte März die Mehrheit klar verloren. Aufgrund schwieriger Koalitionsmöglichkeiten formiert sich jetzt eine schwarz-rot-grüne Regierung. Bündnis 90/Die Grünen (5,2 % der Wählerstimmen) beansprucht in den Verhandlungen zwei von acht Ministerien, das Kultusministerium sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Hier sind Reformen des Jagdrechts geplant, die unter anderem ein Fangjagdverbot und ein Bleiverbot beinhalten.

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Morgen: Jäger-Demo in Magdeburg

Gegen die Verbots-Politik der grünen Minderheit!

Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt ruft kurzfristig zu einer Jäger-Demo in Magdeburg auf. Anlass ist die derzeit stattfindende Regierungsbildung nach der Landtagswahl, bei der die schwarz-rote Regierungskoalition ihre Mehrheit eingebüßt hat. Der LJV Sachsen-Anhalt und der DJV weisen darauf hin, dass sich aufgrund  “schwieriger Koalitionsmöglichkeiten jetzt eine schwarz-rote Regierung mit grüner Beteiligung” formiert, wie es in einem Sonder-Newsletter des DJV heißt: “Bündnis 90/Die Grünen (5,2 %) beansprucht in den Verhandlungen zwei von acht Ministerien, darunter das Kultusministerium sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Hier sind Reformen des Jagdrechts geplant, die unter anderem ein Fangjagdverbot und ein Bleiverbot beinhalten.

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