Schlagwort-Archive: Mädchen

Thüringen: Ermittlungen gegen vier Beschuldigte wegen tödlicher Jagdunfälle

Im Juli haben sich in Thüringen zwei schwere Jagdunfälle ereignet, bei denen ein 56 Jahre alter Jäger getötet und ein sechs Jahre altes Mädchen schwer verletzt wurde. Einem Bericht des MDR zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen insgesamt vier Beschuldigte: Das Projektil, das die Sechsjährige traf, konnte demnach der Waffe eines 31jährigen Jungjägers zugeordnet werden, auf den erst seit 2016 eine Waffenbesitzkarte (WBK) ausgestellt ist. Der Beschuldigte schweigt zu den Vorwürfen. Ermittelt wird in diesem Fall auch gegen den Ansteller und den Jagdpächter.

Der mutmaßliche Schütze im Fall des tödlichen Jagdunfalls im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist seit 2013 im Besitz eines Jagdscheins. Die Staatsanwaltschaft bestätigte eine Vermutung der Polizei, wonach das Opfer seinen Stand verlassen hat und so in den Schussbereich des Unglücksschützen geriet. Noch sind nicht alle ballistischen Untersuchungen abgeschlossen. Mit einer Anklageerhebung ist erst im Herbst zu rechnen. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags im MDR (Screenshot).

Tierrechtler stehlen Kaninchen von Neunjähriger

In Neumünster haben militante Tierrechtler die Zwergkaninchen einer Neunjährigen entwendet. Das Mädchen entdeckte den Diebstahl, als sie Neo und Moritz am Montag vor der Schule mit Grünzeug und Wasser versorgen wollte. Tieftraurig und fassungslos sei sie gewesen, als sie anstelle der Kaninchen ein Bekennerschreiben der Animal Liberation Front (ALF) entdeckte, die lt. Wikipedia in den USA als Terrororganisation eingestuft wurde. Sie seien Tierquäler, musste sich die Familie von den Terroristen obendrein vorwerfen lassen, Kaninchen seien Rudeltiere und bräuchten viel Platz, ihre Kaninchen lebten jetzt an einem schöneren Ort. Doch damit nicht genug: Wie shz.de berichtet, verstiegen sich die militanten Tierfreunden noch zu einer Drohung: Wenn die Familie sich neue Tiere anschaffte, würde man diese auch holen kommen. “Wir beobachten euch!” Die Tiere seien Familienmitglieder gewesen, erklärt der Vater der Drittklässlerin gegenüber shz.de. Man habe sich lange überlegt, welche Tiere für das Kind geeignet seien, der Großvater des Mädchens habe einen zweistöckigen Stall mit einem großen Auslauf für die Kaninchen gezimmert. Die Täter sollten darüber nachdenken, was sie seiner Tochter angetan hätten, meint der Vater, und die Tiere zurückgeben.

Beitragsbild: Kaninchen finden auch etwas ältere Mädchen gut. Foto: SE

Geister-Mädchen auf der Wildkamera

Schon komisch, was für Geschichten mitunter weltweit Schlagzeilen machen: Zum Beispiel das aufgrund der Bewegungsschärfe transparent wirkende Foto eines Mädchens, das die Wildkamera eines Jägers in Cambridge im US-Bundesstaat New York aufgenommen hat: Ein Geistermädchen auf der Wildkamera. Gähn. Natürlich nicht. Das amerikanische Nachrichtenportal INSIDE Edition gelang es,  in einem Musterbeispiel investigativen Journaismus die wahre Identität der vermeintlichen Geistererscheinung zu enthüllen: Es handelt sich um die 9jährige Holdan McGreevy. red.

Bremen: Wolf soll Schülerinnen verfolgt haben

Hat Rotkäppchen etwa doch die Wahrheit gesagt?

In einem Waldgebiet in Aumund, einem Ortsteil des Bremer Stadtteils Vegesack, soll ein Wolf zwei 15 Jahre alte Mädchen verfolgt haben. Die Mädchen seien in dem Landschaftsschutzgebiet an der Beckedorfer Beeke spazieren gegangen, als das Tier plötzlich aus dem Unterholz aufgetaucht sei. Einem Bericht des Weser-Kuriers zufolge, der sich auf eine zuvor erschienene Mitteilung auf der Internetseite der Landesjägerschaft Bremen bezieht, blieb der Wolf zehn Meter vor den Schülerinnen auf dem Weg stehen und beäugte sie neugierig. Eines der Mädchen, ergriff dem Bericht zufolge gleich die Flucht, die andere habe sich dem Wolf noch genähert, woraufhin dieser laut geknurrt und die Zähne gefletscht habe. Daraufhin lief das Mädchen auch weg. Eine der beiden soll auf der Flucht unscharfe Handy-Bilder von dem Wolf geschossen haben. Die Landesjägerschaft Bremen (LJB) wertet den Wolf als C3-Nachweis. Der Wolf soll den Mädchen noch bis zum nächsten Haus nachgelaufen sein, in dessen Garten ein Mann stand und telefonierte.

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Kinder auf Wolfssuche lösen Großeinsatz aus

Zwei Mädchen, fünf und sieben Jahre alt, aus Zehdenick im Brandenburger Landkreis Oberhavel haben ihren ursprünglichen Plan, sich auf einem nahe der elterlichen Wohnungen gelegenen Spielplatz zu treffen, nachträglich abgeändert. Wölfe wollten sie suchen gehen, erklärten die Freundinnen, nachdem die Polizei in einem Großeinsatz stundenlang nach den Kindern gesucht hatte. um 12.30 waren sie von zuhause aufgebrochen, um 16.30 wurden sie als vermisst gemeldet, wie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) berichtet. Polizeihubschrauber und eine Rettungshundestaffel suchten vergeblich nach den Abenteurerinnen. Eine Frau, die durch die Lautsprecherdurchsagen der Polizei von der Suche nach den Mädchen erfahren hatte, entdeckte die beiden, durchnässt und fröstelnd, aber wohlauf, um Viertel nach sechs auf dem Gelände eines Baumarkts. SE

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