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Schleswig-Holstein: Behörden warnen vor auffälligem Wolf bei Lübeck

+++ Niedersachsen: Wolfssichtungen bei Thülsfelder Talsperre und Landolfshausen +++ Sachsen-Anhalt: LJV fordert Aufnahme der Nilgans ins Jagdrecht +++ Bayern: Verhungerte Kälber – Nationalpark Berchtesgaden prüft rechtliche Schritte gegen Wildes Bayern e.V. +++

Im Grenzgebiet von Mecklenburg-Vorpommern (nahe Herrnburg im Landkreis Nordwestmecklenburg) und im Lübecker Umland ist mehrfach ein Wolf gemeldet worden, der sich Hunden und Spaziergängern bis auf wenige Meter genähert hat und sich schwer vertreiben ließ. Der Wolf sei nicht aggressiv gewesen, habe aber hartnäckiges Interesse an den Hunden gezeigt, erklärte ein Sprecher des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume LLUR) gegenüber den Kieler Nachrichten (KN). Der Wolf wurde als “auffällig” eingestuft, es wird geprüft, ob Vergrämungsmaßnahmen erforderlich sind. Spaziergänger in dem Bereich werden aufgefordert, ihre Hunde angeleint zu lassen. Der Wolf darf auf keinen Fall gefüttert werden. Das LLUR empfiehlt den KN zufolge, sich dem Wolf nicht zu nähern. Kommt der Wolf einem nahe, solle er “aktiv durch Lärm vergrämt werden” und dann unverzüglich langsam und ruhig der Rückzug angetreten werden. Wolfssichtungen sollen der Wolfshotline unter 0174-63 30 335) gemeldet werden. red.

Beitragsbild: Hund – im Wolfsgebiet bitte anleinen. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Lübeck: Frau auf Hundespaziergang von Wolf bedrängt

+++ Sachsen: “Menschen leiden wirklich unter dem Wolf” – Ministerpräsident fordert Schutzjagd auf Wölfe und kritisiert “absurde Vorschläge” von Bundesumweltministerin Schulze +++ Thüringen: Schwarzwild-Abschussprämie für Jäger und Hundeführer verlängert +++ RLP: DNA-Nachweis für Wolfsansiedlung auf Truppenübungsplatz Daaden – Wolfsterritorium ausgewiesen +++

Gestern um 10 Uhr vormittags ist eine Frau auf einem Spaziergang mit ihrem Hund am Stadtrand von Lübeck von einem Wolf bedrängt und verfolgt worden. Der Vorfall ereignete sich auf der Wiese am Behaimring / Landgraben im Osten Lübecks. Die Polizei bestätigte gegenüber JAWINA, dass der Anruf der verängstigten Frau bei der Einsatzleitstelle protokolliert wurde. Von polizeilicher Seite in Lübeck seien jedoch keine Maßnahmen ergriffen worden.

JAWINA hat mit der Frau gesprochen: “Das ist eine große Heidewiese”, berichtet sie, “Umgeben von Wald. Ich ging mit meinem Hund – nicht mehr so fit, ein alter Hund – spazieren. Der Hund war angeleint. Plötzlich stand der Wolf vor uns, er kam aus dem Wald.” Fünf Meter vor ihr und ihrem Hund stand der Wolf, guckte sie an. “Der hat überlegt, was er macht, ich war zu Tode erschrocken.”

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