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Deutsche Wildtier Stiftung: Wildtiere werden zu Öko-Opfern einer verfehlten Waldpolitik

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Wildtier Stiftung kritisiert Grünen-Vorstoß für Nachtzieltechnik: “Wer nachts jagt, drückt das Wild auf der Suche nach Nahrung immer tiefer in den schützenden Wald, wo es dann noch häufiger an den Bäumen knabbern muss.”

Das Tier des Jahres 2019, das Reh, jetzt auch mit Militärtechnik verfolgen und eliminieren – so stellen sich die bayerischen Grünen die Lösung für das aktuelle Fichtensterben in den deutschen Wäldern vor. Nur so ist die Forderung des Fraktionsvorsitzenden Ludwig Hartmann zu verstehen: Rehe zukünftig auch in der Nacht jagen und dabei Nachtzieltechnik einsetzen. Beides ist zurzeit in Deutschland verboten. „Die bayerischen Grünen offenbaren mit ihrer neuesten Forderung nicht nur völlige wildbiologische Ahnungslosigkeit, sondern auch schamlose Profilierungsversuche auf dem Rücken der Wildtiere“, sagt Dr. Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.

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