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Baden-Württemberg: Weiteres Luchsmännchen nachgewiesen

Das Donautal auf der Schwäbischen Alb hat sich in den vergangenen Jahren als geeigneter Luchslebensraum für einzelne Luchse herausgestellt: Nachdem der besenderte Luchs „Friedl“ bis April 2017 hier nachgewiesen wurde, hielt sich ein anderer Luchskuder, der „Immendinger Luchs“ von Juni bis November 2017 in dieser Gegend auf. Nun zeigen Fotofallen in der Gegend seit Januar 2018 erneut ein Tier, das dem Monitoringteam der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) bis dahin unbekannt war. In Zusammenarbeit mit KORA, der Institution, die in der Schweiz für das Monitoring der großen Beutegreifer zuständig ist, konnte die Identität dieses neuen Luchses geklärt werden: Das Luchsmännchen B600 wurde erstmals im Dezember 2016 nahe des Genfer Sees über Fotofallen nachgewiesen. Über den Vergleich der Fleckenmuster ließ sich nun eindeutig klären, dass es sich bei dem Tier im Donautal um denselben Luchs handelt.

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