Schlagwort-Archive: LJVB

LJV-Präsidiumswahlen in Niedersachsen und Brandenburg

Helmut Dammann-Tamke wiedergewählt, Dirk Wellershoff neuer LJVB-Präsident

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. standen auch turnusgemäß die Wahlen zum Präsidium statt. Einstimmig wiedergewählt wurden sowohl Präsident Helmut Dammann-Tamke wie auch die Stellvertretenden Präsidenten Ernst-Dieter Meinecke, Josef Schröer und Helmut Blauth sowie Schatzmeister Dietrich Fricke. Der vierte Stellv. Präsident, Wilhelm Bergmann, trat nach zwei Amtsperioden auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl an. Sein Bezirk, der Bezirk Hannover, nominierte als Nachfolger den örtlichen Bezirksvorsitzenden Jürgen Ziegler. Auch seine Wahl zum Stellv. Präsidenten erfolgte einstimmig.

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Trichinenuntersuchung: LJVB veröffentlicht Musterantrag zur Gebührenbefreiung

Angesichts der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest liegt die Schwarzwildbejagung im öffentlichen Interesse, meint der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB). Damit sei die Voraussetzung zur Gebührenbefreiung bei Trichinenuntersuchungen erfüllt. Hierzu muss gemeinsam mit der Probe ein Antrag eingereicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der brandenburgische Landtag die Landesregierung aufgefordert, die Landkreise bei der kostengünstigen und unbürokratischen Organisation der Trichinenuntersuchung zu unterstützen. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Behörden auf „Antrag des Gebührenschuldners“ die Gebühren erlassen können, sofern dies im öffentlichen Interesse liegt.

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LJVB wehrt sich gegen tendenziöse Berichterstattung im RBB

Der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) kritisierte die einseitige Darstellung des am 19.02. gesendeten Beitrags „Zuviel Wild im Wald: Schießen Brandenburgs Jäger zu schlecht?“ Der RBB gestand daraufhin Versäumnisse ein und sagte zeitnah eine ausgewogene Berichterstattung zu, wie der LJVB in einer Pressemitteilung erkärt. Demnach wurden in den Abendsendungen „rbb aktuell“ und „zibb“ des Rundfunk Berlin Brandenburg am 19.02.2016 in dem Beitrag „Zuviel Wild im Wald: Schießen Brandenburgs Jäger zu schlecht?“ schwere Vorwürfe gegen die Brandenburger Jägerschaft erhoben. Tenor: Die Jäger schießen zu wenig und zu schlecht, deshalb könne der Wald nicht wachsen. Die Vorwürfe, auf die sich die Sendung stützt, werden vom Ökologischen Jagdverein erhoben. Hierbei handelt es sich um eine kleine Lobbyorganisation von rund 80 Mitgliedern, die den radikalen Abschuss von Rehen und Hirschen fordert und sich vor allem aus Waldbesitzern und Förstern zusammensetzt. Als Verstärker der Attacke wurde Helmut Brücher vom BUND eine Bühne geboten, der in der Vergangenheit immer wieder durch jagdfeindliche Äußerungen auffiel.

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Wenn die Bache zum Angriff bläst

Familienzuwachs bei den Wildschweinen. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) empfiehlt, Wald- und Feldwege nicht zu verlassen und Hunde beim Spaziergang anzuleinen.

Derzeit erblickt der Wildschweinnachwuchs in Brandenburgs Wäldern und Fluren das Licht der Welt. Nach einer Tragzeit von drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen werfen die Bachen bis Ende Februar ein bis acht Frischlinge, die drei Monate gesäugt werden. In den ersten Tagen nach der Geburt dulden die weiblichen Wildschweine keine Artgenossen in ihrer Nähe. Sie verlieren sogar die Scheu vor den Menschen und greifen mitunter sogar an, wenn sich jemand dem sogenannten Wurfkessel nähert. „Zwischen Bache und ihre Frischlinge zu geraten, kann für Spaziergänger und Hunde gefährlich werden. Wir empfehlen deshalb dringend, die Wald- und Feldwege nicht zu verlassen und Hunde ausschließlich angeleint mitzuführen“, sagt Georg Baumann, Geschäftsführer des LJVB. „Spätestens wenn die Wildschweinmutter laut die Atemluft ausstößt, ist Gefahr in Verzug. Damit stellt die Bache unmissverständlich klar, dass sie mit vollem Einsatz bereit ist, ihre Frischlinge zu verteidigen.“, so Baumann weiter.

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Brandenburg: LJV und Landesregierung kooperieren beim Wolfsmonitoring

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger und Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) haben eine Kooperation beim Thema Wolf vereinbart. Grundlage ist das gemeinsame Ziel, zu einem möglichst umfassenden Wissen über die Verbreitung und Populationsstruktur des Wolfes in Brandenburg zu gelangen. „Nur auf dieser Basis können Maßnahmen ergriffen werden, die ein möglichst konfliktarmes Miteinander von Mensch, Wild und Wolf ermöglichen sowie die Akzeptanz des Wolfes in Brandenburg fördern.“, so Georg Baumann, Geschäftsführer des LJVB.

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Brandenburg: Internationales Jagdhornbläsertreffen

13. Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen mit 25 Bläsergruppen

Vom 21. bis 23. August findet in Ahlsdorf bei Schönewalde (Kreis Elbe-Elster) ein Internationales Jagdhornbläsertreffen statt. Der Veranstalter dürfte vielen Brandenburger Jägern, die das Jagdhornblasen erlernt haben, kein Unbekannter sein: Der Wahl-Brandenburger und geborene Niederländer Maik Pergens ist seit geraumer Zeit einer der Dozenten der vom Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) durchgeführten Bläserkurse. Im Rahmen der Internationalen Jagdhornbläsertreffens findet auch der vom LJVB veranstaltete 13. Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen statt, für den sich 25 Bläsergruppen angemeldet haben.

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Landesjägertag Brandenburg: Jäger fordern Änderung des Schutzstatus für den Wolf

Jäger fordern Anpassung des Schutzstatus von Biber und Wolf – Bethe schließt erneute Kandidatur aus – Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes vergreift sich im Ton

Am 9. Mai fanden in Potsdam der Landesjägertag Brandenburg und die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes (LJVB) statt. Die knapp 250 Delegierten des verabschiedeten nach eingehender Diskussion mit überwältigender Mehrheit Ihr aktuelles Positionspapier „Jagen in Brandenburg – Zeitgemäß. Bodenständig. Nachhaltig“. Sie fordern sie unter anderem die Anpassung des Schutzstatus von Biber und Wolf. Kormoran, Nilgans und Nutria sollen ins Jagdrecht überführt und bejagt werden. Darüber hinaus sprechen sich die Jäger für eine umweltverträgliche Umsetzung der Energiewende aus. Windkraftanlagen im Wald lehnen sie derzeit ab. Die Stromerzeugung aus Biomasse müsse enger mit dem Arten- und Naturschutz verzahnt werden.

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Neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Polen

LJV Brandenburg fordert mehr Unterstützung bei Präventionsmaßnahmen

Im Grenzgebiet der polnischen Republik nach Weißrussland sind zwei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen festgestellt worden, wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kürzlich meldete. Damit steigt die Gefahr, dass die hoch ansteckende Seuche bald auch in Deutschland ausbricht. Den rund 12.500 Jägern in Brandenburg kommt bei der Gefahrenabwehr eine besondere Verantwortung zu. Einerseits sind sie aufgefordert, Verdachtsfälle sofort an die zuständige Veterinärbehörde zu melden. Andererseits sollen sie durch eine verstärkte Bejagung zu einer Reduktion der Bestände beitragen.

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Richtig Räuchern

Lecker Wurst und Schinken selbst gemacht? Kein Problem: Die Profis der Berliner Fleischerinnung zeigen, wie es geht.

Wenn beim Pökeln und Räuchern daheim genussfähige Produkte herauskommen sollen, müssen Theorie und Praxis stimmen. Beide waren bei dem vom LJV Brandenburg veranstalteten Kurs zum Thema gut vertreten: Die Theorie in Gestalt von Simone Schiller, die Praxis repräsentierte würdig Siegfried Kayser. Simone Schiller ist Fleischermeisterin, Lebensmittelingenieurin und Gesundheitswissenschaftlerin, leitet die Faschschule der Berliner Fleischer-Innung und führte zunächst in die theoretischen Grundlagen der Räucherwarenherstellung ein.

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