Schlagwort-Archive: LJV SH

Schleswig-Holstein: Jäger klagen gegen Schonzeitenverordnung

Jäger in Schleswig-Holstein klagen gegen die neue Jagd- und Schonzeitenverordnung sowie gegen das Verbot bleihaltiger Munition. 14 Personen haben entsprechende Klageanträge bei Gericht eingereicht, wie die Lübecker Nachrichten berichten. Seit dem 1. April 2015 ist in Schleswig-Holstein die Verwendung bleihaltiger Schrot- und Büchsenmunition verboten, was der Landesjagdverband im Hinblick auf die angeblich ungenügende Tötungswirkung bleifreier Munition ablehnt. Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung des LJV Schleswig-Holstein (LJV-SH) kündigte LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch weitere Proteste der Jägerschaft gegen Bleiverbot und die neue Jagd- und SchonzeitenVO an. SE

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Schleswig-Holstein: Verbände unterstützen Klage gegen Jagdzeitenverkürzung

Vertreter des Landesjagdverbandes SH, des Arbeits­kreises Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, des Bauernverbandes, des Wald­besitzerverbandes und der Arbeitsgemeinschaft Grundbesitz haben beschlossen, ein Klag­verfahren gegen die im März von Landwirtschaftsminister Robert Habeck erlassene Jagd- und Schonzeitenverordnung zu unterstützen. Die Verbände sehen in der darin erfolgten Herausnahme einzelner Tierarten aus dem Jagdrecht, in der für andere Tierarten festgelegten Vollschonung sowie in der Verkürzung von Jagdzeiten einen Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsrecht. Dieses ist nach ihrer Auffassung jedoch rechtlich nur zulässig, wenn besondere Gründe eine derartige Be­schränkung rechtfertigen. Dem werde jedoch die vom Ministerium vorgelegte Verord­nung nicht gerecht. Nachdem auf politischem Wege alle Bemühungen um eine Ent­schärfung der Neuregelungen gescheitert seien, könne jetzt nur noch der Weg eines Normenkontrollverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht beschritten werden, so die Verbandsvertreter.

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Gemeinsame Presseerklärung von DJV und LJV SH

Treffen des DJV und des LJV Schleswig-Holstein

Gemeinsame Arbeitsgruppe vereinbart / W.I.L.D-Monitoring und Junge Jäger stärken

Auf der Sondersitzung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein (LJV SH) am 7. Oktober in Hamburg haben die Präsidien in einem offenen Dialog versucht, die Probleme und Kritikpunkte lösungsorientiert zu diskutieren. Dabei war nicht zu erwarten, dass alle zum Teil unterschiedlichen Auffassungen ausgeräumt werden konnten. „Ich freue mich, dass dieses offene und gute Arbeitsgespräch zwischen den beiden Präsidien einige Unklarheiten beseitigen konnte und es versucht wurde, einvernehmliche Lösungen zu finden“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

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Nathalie Bunke: So nicht, Herr Baasch!

Da kommt mir der Kaffee hoch, wenn ich diese „Selbstdarstellernummer“ eines LJV Präsidenten mitansehen muss. Als Dozentin und Jägerin arbeite ich seit Jahren an einer positiven Aussenwirkung der Jäger im Rahmen der Lernort Natur Bildungsinitiative für den DJV, bilde künftige JägerInnen aus und verbringe viel Zeit mit aktiver Vorstandarbeit im LJV Berlin als stellvertr. Geschäftsführerin. Und dann dieser Auftritt aus Schleswig Holstein, das eigenmächtige Handeln eines beleidigten Herrn Baasch (der Nachgeschmack klebt), der scheinbar nicht mal zu 100% weiß, ob sein eigenes Präsidium hinter ihm steht (würde ich wissen wollen, wenn ich mich so weit aus dem Fenster lehne).

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Schleswig-Holstein: Nabu fordert Jagdverbot für Kaninchen

Wer zahlt dann den Wildschaden?

Der Nabu Schleswig-Holstein fordert ein Jagdverbot für Wildkaninchen. Hintergrund sind die sinkenden Streckenergebnisse der Nager: Wurden im Jahr 2000 noch mehr als 25.000 Kaninchen erbeutet, so waren es 2012 nur noch gut 10.500. Dafür ist aber nicht etwa die starke Bejagung der – etwa an Deichen – als Schädlinge gefürchteten Wildkaninchen verantwortlich, sondern eine Reihe von Seuchenzügen: Myxomatose und China-Seuche (RHD) haben die Bestände dezimiert.

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Spaltpilz?

Der Brief des schleswig-holsteinischen LJV-Präsidenten Dr. Klaus-Hinnerk Baasch dürfte beim DJV angekommen sein wie eine Kriegserklärung: In dem auf den 30.07. datierten Schreiben erhebt Baaasch schwerste Vorwürfe: “Seitens des DJV, der Geschäftsstelle und auch der Delegiertenversammlung” gebe es “keinerlei Solidarität und Vertrauen”. Damit fehle die unabdingbare Voraussetzung für die Zusammenarbeit, heißt es darin. Aufgabenteilung bestünde nur auf dem Papier und stelle nur eine “politische Demonstration von Zusammenarbeit” dar. Als Konsequenz tritt Baasch von allen DJV-Ämtern zurück und kündigt an, dass er künftig nur noch die Hälfte der dem DJV zustehenden Beiträge an den Dachverband abführen will. Die Vorgänge erinnern an die Eskalation, die im Jahr 2009 zum Austritt des BJV aus dem DJV führten.

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Baasch legt Ämter nieder – Unverständnis beim DJV

Geht die Spaltung der Jägerschaft weiter?

Auf der 2-tägigen Klausursitzung des DJV-Präsidiums kündigte Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, an, seine Aufgabenbereiche im DJV nicht mehr wahrzunehmen. In einem Vorabschreiben an den DJV begründet Dr. Baasch diesen Schritt damit, „dass es seitens des DJV, der Geschäftsstelle und auch der Delegiertenversammlung keinerlei Solidarität und Vertrauen als Basis für eine solche Arbeit“ gebe. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein wolle die nationale und internationale Vertretung in die eigene Hand nehmen und eine Reduktion der DJV-Beiträge um 50 Prozent erwirken.

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Schleswig-Holstein: Fischer, Bauern und Jäger verabschieden “Hörnumer Erklärung”

Am Mittwoch (07.08.2013) haben in Hörnum auf Sylt die Fischereiliche Notgemeinschaft, der Bauernverband und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein ein Aktionsbündnis für eine nachhaltige, naturverträgliche Nutzung der Ressourcen gegründet und in diesem Zusammenhang die Hörnumer Erklärung verabschiedet. Hier der Wortlaut:

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